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ELSE

Erziehungshilfen – nicht ohne uns! Ein Projekt zur Förderung von Eltern-Selbstorganisation in der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (ELSE)

Schnelle Fakten

Über das Projekt

Erziehungshilfen – nicht ohne uns! Ein Projekt zur Förderung von Eltern-Selbstorganisation in der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (ElSe) Das Praxisforschungsprojekt „Erziehungshilfen – nicht ohne uns!“ (ElSe) befasst sich mit der Förderung von Eltern-Selbstorganisationen im Kontext einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Ausgangspunkt des Projekts ist § 4a SGB VIII, der die Förderung von Selbstvertretungsstrukturen von jungen Menschen und Eltern als zentralen Bestandteil einer partizipativen Kinder- und Jugendhilfe stärkt. Ziel des Projekts ist es, Eltern als Expert*innen in eigener Sache systematisch in die Weiterentwicklung von Erziehungshilfen einzubeziehen, ihre Vernetzung zu fördern und Selbstorganisationsstrukturen nachhaltig zu stärken. Hierzu werden an vier ausgewählten Modellstandorten Eltern-Selbstorganisationen aufgebaut und in ihrer Entwicklung fachlich begleitet. Das Projekt verbindet praxisnahe Entwicklungsarbeit mit wissenschaftlicher Reflexion und Analyse. ElSe ist als qualitatives Praxisforschungsprojekt angelegt. Die empirische Grundlage bilden leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit Eltern an den Modellstandorten, die im Verlauf des Projekts durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet werden. Ziel ist es, die Erfahrungen und Perspektiven von Eltern zum Prozess des Projekts sichtbar zu machen und die Bedingungen gelingender Eltern-Selbstorganisation im Feld der Erziehungshilfen zu analysieren. Auf Grundlage der empirischen Ergebnisse werden Impulse für die Fachöffentlichkeit entwickelt, die zur Stärkung partizipativer und inklusiver Strukturen in der Kinder- und Jugendhilfe beitragen sollen. Das Projekt wird als Kooperationsprojekt mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften durchgeführt. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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