Am 22. Oktober 2026 fand in der Schauburg Dortmund der dritte und letzte Filmabend der Reihe „Science meets Fiction – Film & Reflexion“ (Öffnet in einem neuen Tab) des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften statt. Gezeigt wurde der Film „Clashing Differences“ von Merle Grimme, der anschließend gemeinsam mit Dr.in Münevver Azizoğlu-Bazan sozialwissenschaftlich analysiert und mit dem Publikum diskutiert wurde. Die Moderation übernahm Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoğlu (Öffnet in einem neuen Tab) aus dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften (Öffnet in einem neuen Tab) .
Film „Clashing Differences“ als Ausgangspunkt anschließenden Austausch
Der Film bot einen vielschichtigen Ausgangspunkt, um sich mit Fragen von Intersektionalität, weißem bzw. eurozentrischem Feminismus, Repräsentation und gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, wie unterschiedliche Diskriminierungs- und Ungleichheitsverhältnisse ineinandergreifen und welche Spannungen, aber auch Möglichkeiten der Solidarität sich daraus innerhalb feministischer Zusammenhänge ergeben.
Analyse und kritische Reflexion
Gemeinsam mit Münevver Azizoğlu-Bazan und den zahlreichen Teilnehmenden wurden Szenen und Konflikte des Films mithilfe sozialwissenschaftlicher Konzepte analysiert und kritisch reflektiert. Dabei ging es auch darum, die im Film dargestellten Auseinandersetzungen mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu verbinden: Wer wird gehört und repräsentiert? Wessen Perspektiven werden sichtbar? Wie können Solidarität und gemeinsames Handeln unter ungleichen Machtbedingungen gelingen?
Die lebendige Diskussion und die vielfältigen Beiträge aus dem Publikum eröffneten zahlreiche interessante Perspektiven und machten erneut deutlich, welches Potenzial die Verbindung von Film und wissenschaftlicher Reflexion bietet.
Abschluss des geförderten Projekts
Mit diesem Abend ging die dreiteilige Reihe „Science meets Fiction – Film & Reflexion“ zu Ende. Ziel des Projekts war es, Spielfilme als Ausgangspunkt für sozialwissenschaftliche Analysen zu nutzen, theoretische Perspektiven auf konkrete Situationen anzuwenden und Räume für eine offene, diskriminierungskritische Auseinandersetzung außerhalb regulärer Lehrveranstaltungen zu schaffen.
Wir bedanken uns herzlich bei Dr.in Münevver Azizoğlu-Bazan, allen Teilnehmenden sowie unseren Kooperationspartner*innen und dem Projektteam, insbesondere Loris Wissel von Sunrise Dortmund (Öffnet in einem neuen Tab) und Rebecca Ehlen, für die engagierte Zusammenarbeit und die gemeinsame Gestaltung der Filmreihe.
Das Projekt wurde durch hochschuleigene Fördermittel der FH Dortmund (HiLF) sowie den Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften finanziert.
Prof. Emra Ilgün-Birhimeoglu, Dr.
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