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Science Night

Mit KI-Avatar, Lötstation und Immunsystem in 3D

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Der Citroën HY der FH Dortmund empfing die Besucher*innen der zweiten Dortmunder Science Night bereits vor dem Dortmunder U.

Rund 5.000 Besucher*innen besuchten die zweite Dortmunder „Science Night“ am Freitag, 25. September. Mittendrin die FH Dortmund, die mit interaktiven Stationen, immersiven Erlebnissen und wissenschaftlicher Expertise Präsenz zeigte. 

Von der Eröffnung um 16 Uhr bis zum Programmende um Mitternacht verwandelte sich das Dortmunder U in ein riesiges Forschungslabor zum Ausprobieren und Mitmachen. Zum Auftakt im Brauturm des Dortmunder U begrüßte unter anderem Prof. Dr. Tamara Appel, Rektorin der FH Dortmund. Sie nahm auch am interaktiven Familien-Quiz teil.

An rund 50 Stationen und bei zahlreichen Veranstaltungen konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene anschließende experimentieren, tüfteln, diskutieren und Wissenschaft aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben. „Die große Resonanz zeigt, wie viel Lust die Menschen in Dortmund auf Wissenschaft haben“, unterstrich Angela Märtin, Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Dortmund.

Starkes FH-Programm auf allen Etagen

An vielen Stationen wurde Wissenschaft erlebbar.

Die Fachhochschule Dortmund war mit den Fachbereichen Design und Informatik sowie dem Frauenprojektlabor und dem storyLab kiU auf nahezu allen Etagen des U vertreten.

  • Hochschuletage: Das Experiment „KI-Avatar oder Prof – mit wem lernt Ihr lieber“ lud zum direkten Vergleich ein. Wie gut können KI-generierte Avatare Wissen vermitteln oder schlagen sich echte Profs doch deutlich besser? Mehrere Workshops und Video-Screenings befassten sich damit. Parallel gab es im storyLab kiU der FH Dortmund einen Blick hinter die Kulissen des immersiven 3D-Erlebnisraums, den die Hochschule im Foyer des U-Turm installiert hat.
  • 3D-Welten im Foyer: Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS e.V.) entführte das storyLab kiU die Besucher*innen auf eine visuell spektakuläre Reise in den menschlichen Körper. Im immersiven Raum wurden neue Perspektiven auf das Immunsystem erlebbar.
  • MINT-Nachwuchs begeistern (UZWEI): Im Maker Space der UZWEI sorgte das Frauenprojektlabor der FH Dortmund an seiner eigenen Lötstation für glühende Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen.
  • Hingucker vor dem U: Schon auf dem Vorplatz setzte die FH Dortmund ein unübersehbares Zeichen: Der orangefarbene Citroën HY der FH Dortmund diente als Treff- und Infopunkt.

Ein starkes Signal für den Wissenschaftsstandort

Ob Live-Gaming, Roboter-Programmierung, KI-Panels oder die Mitmach-Aktionen der FH: Die Science Night 2026 hat gezeigt, wie Forschung begeistern kann. Auch für Erwachsene gab es zahlreiche Angebote. Das Spektrum reichte von einem Gitarrenkonzert über Paneldiskussionen zu Künstlicher Intelligenz und einen sozialwissenschaftlichen Spaziergang durch die Nordstadt bis zum Comedy-Format „Lesen für Bier“. Beim Science Slam brachten Forschende ihre Themen auf unterhaltsame Weise auf die Bühne, bevor beim Kneipenquiz gemeinsam gerätselt wurde.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz Gesundheit, Gesellschaft und Kunst verändert. Damit griff die Science Night auch aktuelle Fragen auf, die weit über die Hochschulen und Forschungseinrichtungen hinausreichen

50 Partner machten Wissenschaft erlebbar

Auf die Beine gestellt wurde die Science Night von rund 50 Partnern aus dem Netzwerk des Dortmunder Masterplans Wissenschaft. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kultureinrichtungen, städtische Einrichtungen und weitere Partner gestalteten gemeinsam das Programm. Koordiniert wurde die Veranstaltung vom Hochschul- und Wissenschaftsbüro der Stadt Dortmund.

Die Science Night ist ein Format des Masterplans Wissenschaft 2.0 und wird von der Dortmund-Stiftung unterstützt. Die nächste Dortmunder Science Night findet in zwei Jahren statt.