„ErstTrees“ nennt die FH Dortmund die Setzlinge, die Architekturstudierende zu Beginn ihres Studiums an der Dorstfelder Allee einpflanzen. Mit dem 1000. ErstTree, in die Erde gesetzt von FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel und Grünflächenamtsleiter Heiko Just, erreicht der Hain nun einen Meilenstein auf dem Weg zum künftigen Stadtwald.
120 Hainbuchen, Vogelbeeren und Esskastanien hat der Fachbereich Architektur für die diesjährige Aktion besorgt, einen für jeden der 120 Erstsemester-Studierenden, und diese aufgerufen, jeweils einen Baum einzupflanzen. Seit Beginn des Projekts zum Start des Wintersemesters 2020/21 pflanzten die neuen Studierenden jedes Jahrgangs 100 bis 200 Bäume, so dass ihre Anzahl dieses Mal vierstellig wurde.
Wichtiger Baustoff
Für die Initiator*innen Laura Wiederhold und Guido Kollert vom Fachbereich Architektur symbolisieren die Bäume den Baustoff Holz, einer der wichtigsten Rohstoffe für die Architektur. In ihren Augen erfüllt die Aktion mehrere Zwecke: Beim Einpflanzen erleben die Erstis die ErstTrees nicht als Baumaterial, sondern als lebendigen Teil der Welt, den es zu schützen und nachhaltig zu bewahren gilt.
Darüber hinaus wächst mit den Bäumen auch die Verbindung zur FH Dortmund heran. „Der Gedanke ist“, sagt Guido Kollert zu den Studierenden, „dass ihr hier etwas Bleibendes hinterlasst.“
„Bauminseln passen einfach“
Die Bäume besorgt der Fachbereich, die Fläche stellt das Grünflächenamt der Stadt Dortmund. Dessen Leiter Heiko Just unterstützt die FH-Aktion aus Überzeugung. Der Standort in Nachbarschaft zum Dorstfelder Friedhof ist aus seiner Sicht ideal, weil er „zum einen in der Nähe der FH liegt und zum anderen, weil das eine Fläche ist, die schon im Vorfeld eine relativ extensive Grünfläche war und die Bauminseln hier einfach sehr gut hineinpassen. Wir freuen uns, das mit der FH jedes Jahr machen zu können.“