Bisher wurden die drei Bibliotheksstandorte in den Abendstunden sowie am Samstagnachmittag in der Emil-Figge-Str. 44 von studentischen Mitarbeitenden betreut. Dank ihnen konnte die Bibliothek länger öffnen, als es nur mit unserem Fachpersonal möglich gewesen wäre.
Aus Kostengründen müssen wir jedoch ab März 2026 ohne studentische Mitarbeitende auskommen. Die Einsatzstunden unseres Fachpersonals reichen nicht aus, um die selben Öffnungszeiten wie bisher zu gewährleisten. Doch dafür gibt es eine Lösung, und die heißt Open Library.
Dank Open Library zu längeren Öffnungszeiten als je zuvor
Open Library bezeichnet ein Konzept zur personallosen Öffnung von Bibliotheken in bestimmten Zeiträumen – in unserem Fall am Abend, samstags und immer dann, wenn es aus personellen Gründen nicht anders geht. Möglich wird dies dank technischer Lösungen und regelmäßiger Kontrollgänge durch den Wachdienst in unseren Räumlichkeiten. So können Nutzer*innen in den Open-Library-Zeiten wie gewohnt in der Bibliothek lernen, physische Medien ausleihen und zurückgeben, auf elektronische Ressourcen zugreifen und Gruppenräume oder -bereiche nutzen. So wie auch sonst immer – nur eben ohne Personal vor Ort.
Der große Vorteil: Wir können auf diese Weise nicht nur so lange öffnen wie bisher, sondern noch um einiges länger – nämlich genau so lange, wie das Gebäude, in denen sich die jeweilige Bibliothek befindet, also in der Regel bis 22 Uhr. Und das immer, unabhängig von Vorlesungs- und vorlesungsfreier Zeit. Damit erfüllen wir den Wunsch vieler Studierender, denen die bisherigen Öffnungszeiten nicht lang genug waren.
Natürlich ergeben sich in den Open-Library-Zeiten ein paar Einschränkungen. In den Servicezeiten ist unser Fachpersonal vor Ort und kann unsere gesamte Palette an Services anbieten. Während der personallosen Öffnung hingegen gilt: Alle Angebote, für die Personal notwendig ist, sind nicht verfügbar. Das gilt in erster Linie für das Beantworten von Fragen an der Servicetheke sowie Beratungsgespräche. Eine genaue Auflistung der Services, die wir nur während der Servicezeiten anbieten, ist hier (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden (ganz unten auf der Seite). Aber für viele, die die Bibliothek gerade am Abend aufsuchen, ist das konzentrierte Lernen an unseren Arbeitsplätzen am wichtigsten, und das ist selbstverständlich immer möglich.
Umstellung nach Übergangsphase
Vor der Einführung des Open-Library-Konzepts gibt es für uns intern viel zu bedenken und vorzubereiten, insbesondere im Hinblick auf die notwendige Technik. Aufgrund dessen können wir leider nicht sofort nach Auslaufen der Verträge unserer studentischen Mitarbeitenden zum 28. Februar 2026 mit der personallosen Öffnung am Abend starten. Es ergibt sich also eine Übergangsphase, in der nur verkürzte Öffnungszeiten möglich sind (die Details gibt es hier (Öffnet in einem neuen Tab) ) – sozusagen ein kleiner Tunnel, durch den wir durchmüssen, hinter dem aber das Licht der umso längeren Bibliotheksöffnung leuchtet. Am Standort Emil-Figge-Str. 44 beginnt die Übergangszeit am 1. März, an den Standorten Max-Ophüls-Platz und Sonnenstraße schon etwas früher, nämlich am 2. bzw. 16. Februar. Aktuell können wir das Ende leider noch nicht abschätzen, aber sobald wir mehr wissen, werden wir auf allen Kanälen darüber informieren. Wir bemühen uns sehr, diese Phase so kurz wie möglich zu halten.
Wir hoffen, dass diese Umstände mit dem Wissen um die bald folgende deutliche Verbesserung für unsere Nutzer*innen verschmerzbar sind. Das Open-Library-Konzept ist für uns eine Chance, neue, moderne Wege zu beschreiten und die Nutzung unserer Bibliotheksstandorte für alle flexibel möglich zu machen. Weitere Details dazu, wie genau die Open Library genutzt werden kann, folgen in Kürze.