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Bachelor Medizinische Informatik mit Praxissemester

Schnelle Fakten

  • Fachbereich

    Informatik

  • Stand/Version

    2026

  • Regelstudienzeit (Semester)

    7

  • ECTS

    0

Studienverlaufsplan

  • Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Wahlpflichtmodule 3. Semester

  • Wahlpflichtmodule 4. Semester

  • Wahlpflichtmodule 6. Semester

  • Wahlpflichtmodule 7. Semester

Modulübersicht

1. Studiensemester

Algorithmen und Programmierung
  • PF
  • 8 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    41011

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage:
Wissen und Verstehen:
  • Prinzipien, Methoden, Konzepte und Notationen des „Programmierens im Kleinen“ zu erklären.
  • Grundelemente von imperativen Programmen wie Datentypen und Operatoren, Ausdrücke und Methoden, Kontrollstrukturen sowie Felder zu erklären.
  • das Prinzip der Rekursion zu erklären und in vorgegebenen Programmen mit Rekursion nachzuvollziehen.
  • den Begriff der Laufzeitkomplexität zu erklären und die Laufzeit vorgegebener Algorithmen oder Programme mit der O-Notation zu darzustellen.
  • verschiedene Algorithmen für Suchen von Werten in sortierten und unsortierten Wertemengen zu beschreiben.
  • verschiedene Algorithmen für das Sortieren von Wertmengen zu beschreiben.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
  • in einer vorgegebenen Programmiersprache verfasste Programme zu lesen sowie ihre Ausführung nachzuvollziehen und vorherzusehen.
  • die erlernten Prinzipien, Konzepte und Notationen und Grundelemente in Programmen einzusetzen.
  • Regeln zur Bildung von Ausdrücken an Beispielen anzuwenden.
  • syntaktische und semantische Fehler in Programmen zu erkennen und zu korrigieren. 
  • Problembeschreibungen zu verstehen und Beispielein- und -ausgaben zu dem Problem zu konstruieren.
  • selbständig eine Lösung für ein gegebenes Problem in Form eines Algorithmus zu entwerfen.
  • einen vorgegebenen Algorithmus in einer Programmiersprache zu implementieren. 
  • ein Programm in einer Entwicklungsumgebung schrittweise zu erstellen, zu testen, sowie Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
  • verschiedene Algorithmen zur Lösung einer Problemklasse zu analysieren und in Bezug auf ihre Laufzeit zu vergleichen.
  • Suchalgorithmen zu programmieren
  • Sortieralgorithmen zu programmieren und ihre Laufzeitkomplexität zu vergleichen
Kommunikation und Kooperation:
  • eine Problemlösung mit Hilfe von Beispielen nachzuvollziehen und zu beschreiben.
  • eine Problemlösung und in Form eines imperativen Algorithmus zu formulieren.
  • In Teams kleinere Programme zur Lösung kleinerer Probleme zu entwickeln und über Fehler sowie Lösungsmöglichkeiten zu kommunizieren.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
  • Qualität von Programmen zu analysieren.

Inhalte

  • Computer, Informatik
  • Java-Einführung
  • Datentypen und Operatoren
  • Ausdrücke, Methoden
  • Kontrollstrukturen
  • Algorithmen
  • Felder
  • Rekursion
  • Komplexität
  • Suchen
  • Sortieren

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

wird im studiengangsspezifischen Handbuch berechnet

Literatur

  • D. Ratz, D. Schulmeister-Zimolong, D. Seese, J. Wiesenberger, Grundkurs Programmieren in Java, 9. Auflage, Hanser, 2024
  • C. Ullenboom, Java ist auch eine Insel, 17. Auflage, Galileo Press, 2023
  • A. Solymosi, U. Grude, Grundkurs Algorithmen und Datenstrukturen in JAVA, Springer Vieweg 2017
  • R. Sedgewick, K. Wayne, Algorithmen: Algorithmen und Datenstrukturen, 4. Auflage, Pearson Studium 2014
  •  H. Balzert, Java: Objektorientiert programmieren, 3. Auflage, Springer Campus, 2017

Algorithmen und Programmierung – Projektwoche
  • PF
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    41012

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Studierende beherrschen nach Abschluss der Vorlesung die wichtigsten Prinzipien des objektorientierten Programmierens im Kleinen und haben ein grundlegendes Verständnis vom Aufbau und der Funktionsweise von Rechnern.

Fach- und Methodenkompetenz:
Sie erwerben die formale Kompetenz, Prinzipien, Methoden, Konzepte und Notationen des Programmierens im Kleinen zu verstehen, in verschiedene Kontexte einzuordnen und in objektorientierten Programmen einzusetzen. Hierzu gehört auch, den algorithmischen Kern einer einfachen Problemstellung zu identifizieren und einen imperativen Algorithmus zu entwerfen.
Sie erwerben eine grundlegende Analysekompetenz, die sie in die Lage versetzt, einfache objektorientierte Modelle in UML-Notation in der Programmiersprache Java umzusetzen. Zu dieser Kompetenz zählt auch die Fähigkeit, sich selbstständig in Anwendungen (wie Entwicklungsumgebungen, Lernplattformen) einarbeiten zu können.
Sie haben die Realisierungskompetenz, objektorientierte Programme in Java zu entwickeln und zu analysieren.

Fachübergreifende Methodenkompetenz:
Absolventinnen und Absolventen kennen geschichtliche Entwicklungen der Informatik. Sie sind sich der mit der Nutzung informationsverarbeitender Systeme verbundenen Sicherheitsprobleme bewusst. Sie verfügen über Schlüsselqualifikationen wie z.B. die Fähigkeit zum Einsatz neuer Medien. Sie haben Erfahrungen in der Lösung von Anwendungsproblemen im Team.

Sozialkompetenz:
Studierende erwerben kommunikative Kompetenz, um ihre Ideen und Lösungsvorschläge schriftlich oder mündlich überzeugend zu präsentieren und zwar auch dann, wenn ihrem Gegenüber die informatischen Sprech- und Denkweisen nicht geläufig sind.

Inhalte

  • Grundlegende Begriffe der Informatik
  • Vorgehensweisen für die schrittweise Entwicklung von Programmen
  • Elemente der imperativen Programmierung: Datentypen, Kontrollstrukturen, Operationen
  • Elemente der objektorientierten Programmierung: Objekte, Klassen, Schnittstellen, Vererbung, Polymorphie
  • Beschreibungsmethoden der objektorientierten Programmierung, z.B. UML

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
  • Teilnahme an Projektwoche (unbenotet)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene Klausurarbeit
  • erfolgreiche Teilnahme an Projektwoche (2 SWS Praktikum)
  • Teilnahme an mindestens 80 % der Präsenztermine in der Projektwoche

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • H. Balzert, Java: Der Einstieg in die Programmierung, 4. Auflage, Springer Campus, 2013
  • H. Balzert, Java: Objektorientiert programmieren, 3. Auflage, Springer Campus, 2017
  • H. P. Gumm, M. Sommer, Grundlagen der Informatik: Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Oldenbourg, 2016
  • S. Goll, C. Heinisch, Java als erste Programmiersprache, 8. Auflage, Springer Vieweg, 2016
  • D. Ratz, J. Scheffler, D. Seese, J. Wiesenberger, Grundkurs Programmieren in Java, 7. Auflage, Hanser, 2014
  • C. Ullenboom, Java ist auch eine Insel, 12. Auflage, Galileo Press, 2016 (siehe auch http://openbook.galileocomputing.de/javainsel/)

 

Projektwoche

Das Modul beinhaltet eine Projektwoche (I9PB-41012, 2 SWS). Die Klausurarbeit und die Projektwoche können unabhänig voneinander abgelegt werden. Für das Bestehen des Moduls ist neben einer Klausur die erfolgreiche Teilnahme an der Projektwoche erforderlich. Die Note des Moduls wird ausschließlich über die Klausurarbeit definiert. Die Projektwoche wird als 5-Tägige Blockveranstaltung im Anschluss an die Vorlesung angeboten.

Datenbanken
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43052

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen:

  • Prinzipien, Konzepte, Methoden von Datenbanksystemen und der Datenbanksprache SQL benennen
  • Integritätsaspekte bei Datenbanksystemen und für Datenbankimplementierungen erklären
  • Datenbankschemata aus Datenmodellen ableiten
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
  • Moderne Modellierungstools einsetzen
  • Konstrukte für die Datenmodellierung auswählen
  • Relationale Datenmodelle konzipieren und erstellen (SQL)
  • Einfache bis komplexe Datenbankabfragen erstellen
Kommunikation und Kooperation:
  • Vor- und Nachteile von Datenmodellen, Datenbanken und Abfragen mit Experten diskutieren
  • Datenmodelle vor Experten und Laien präsentieren
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
  • Möglichkeiten und Grenzen relationaler Datenbanken benennen
  • Bedeutung der Semantik von Daten erklären

Inhalte

Als Grundlage für die Lehrveranstaltung dient ein komplexeres Datenmodell und dessen Implementierung inklusive eines Datenbestandes zu einer Transfusionsdokumentation. Das Datenmodell beinhaltet wesentliche Aspekte, die bei vielen medizniischen Anwendungen zum tragen kommen wie die Abbildung einer organisation aus Organisationseinheiten und Mitarbeitern (hier Ärzten Pflegekräften etc.), der verwaltung von materialien (hier Blutprodukten), von medizinischen Maßnahmen und deren Ergebnissen (hier Transfusionsanamnese und Transfusion sowie Kontrollen nach Transfusionen) und Statusinformationen zu Transfusionen und Blutprodukten. Der Datenbestand bildet ein kleines Kranknehaus mit entsprechenden Patienten und ihren transfusionen ab. Konzepte und vermittelte Inhalte werden immerwieder am Beispiel dieser Datenbank reflektiert.

  • Grundkonzepte von Datenbanksystemen: Schichtenmodell, Kapselung, Datenunabhängigkeit, Data Dictionary, Konsistenz, Integrität, Synchronisation, Transaktionskonzept, Datenschutz und -sicherheit
  • Einführung in Datenbankmodelle und deren Erstellung, auch abgeleitet aus Klassenmodellen
  • Spezielle Eigenschaften des relationalen Modells: Paradigma, Strukturen und Operationen
  • Der Sprachstandard SQL: Datentypen, Strukturdefinitionen, Integritätsaspekte, Datenbankupdates (insert, update,delete), Aufbau der Select-Anweisung, Einfache Select-Anweisung, Funktionen, Datengruppierung, Gruppenfunktionen, Subselects Verbundoperationen, Views
  • Anwendungen im Praktikum und Übungen auf der Basis von MySQL
  • Trigger, DB-Prozeduren

Die Übungen erfolgen auf Basis der o.a. Datenbank, im Rahmen des Prakikums müssen die Studierenden auf Basis einer vorgegeben kleinen Problembeschreibung selbst ein Modell entwerfen, implementieren, Testdaten einpflegen und Abfragen durchführen.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit (semesterbegleitende Übungen)
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit (semesterbegleitende Praktika)

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit (90 Minuten)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • R. Elmasri, S. Navathe, Grundlagen von Datenbanksystemen, 2009
  • Kemper, A. Eickler, Datenbanksysteme (Eine Einführung), 2015
  • Beighley, L., SQL von Kopf bis Fuß, O'Reilly, 2008.
  • Saake, G., Sattler, K., Heuer A., Datenbanken - Konzepte und Sprachen, 6. Auflage, mitp, 2018.

Mathematik für Informatik 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    41064

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Die Studierenden beherrschen grundlegende mathematische Konzepte der Informatik und deren Methoden wie Mengenlehre, Relationen, Aussagenlogik, Komplexe Zahlen sowie Gruppen und Körper.
  • Absolventinnen und Absolventen des Moduls beherrschen grundlegende und vertiefende Begriffe und Methoden aus der linearen Algebra und sind in der Lage, diese Methoden mit Bezug auf deren praktische Anwendungen zur Lösung typischer Aufgabenstellungen aus der Informatik sicher anzuwenden.
  • Die Absolventinnen und Absolventen zeigen einen sicheren Umgang mit den Konzepten und Methoden der Vektor- und Matrizenrechnung und deren geometrischer Interpretation, des Aufstellens und Lösens linearer Gleichungssysteme sowie im Umgang mit Geraden und Ebenen.

Fachübergreifende Methodenkompetenz und Selbstkompetenz:

  • Absolventinnen und Absolventen des Moduls sind in der Lage, informatische Aufgabenstellungen durch die Aufstellung und Berechnung der entsprechenden mathematischen Modelle (beispielsweise durch das Aufstellen und Lösen linearer Gleichungssysteme) zu lösen. Sie zeigen hierbei einen sicheren Umgang in der passenden Auswahl problemspezifischer Lösungsmethoden und deren Anwendung.
  • Die Studierenden sind in der Lage, die erlernten mathematischen Strukturen in anderen Aufgabenbereichen der Informatik wiederzuerkennen und die erlernten Methoden auf diese Bereiche zu übertragen.

Sozialkompetenz:

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfassen die Relevanz der vermittelten Inhalte für ihr Studiengebiet und sind fähig, diese Relevanz adäquat zu kommunizieren.

Inhalte

Die Veranstaltung beinhaltet folgende Themenbereiche:

  • Grundlagen der Mathematik für Informatiker/-innen: Einführung in die Mengenlehre, Kardinalität von Mengen, Relationen, Grundlagen der Aussagenlogik, Komplexe Zahlen, Gruppen und Körper.
  • Vektoren und Vektorrechnung: Notation und Interpretation, Operationen auf Vektoren und deren Eigenschaften (Addition, skalare Multiplikation, Skalarprodukt, Kreuzprodukt), Vektorräume, Länge von Vektoren, Kollinearität, lineare Abhängigkeit und Unabhängigkeit, Begriffe von Dimension und Basis, Winkel zwischen Vektoren.
  • Geraden und Ebenen: Darstellung in der linearen Algebra, Anwendungen, Lagebeziehungen zwischen Punkten / Gerade / Ebenen
  • Matrizen: Notation und Interpretation, Operationen auf Matrizen und deren Eigenschaften (Transponieren von Matrizen, Addition, skalare Multiplikation, Matrizenmultiplikation), Gaußscher Algorithmus, Determinanten, inverse Matrizen und deren Berechnung
  • Lineare Gleichungssysteme: Motivation und Anwendungen, Matrix-Vektor-Form linearer Gleichungssysteme, Gaußscher Algorithmus zur Lösung linearer Gleichungssysteme, homogene und inhomogene lineare Gleichungssysteme und deren Beziehungen, Rang einer Matrix und Bezug zur Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme
  • Eigenwerte und Basistransformationen

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Skript zur Vorlesung,
  • G. Teschl und S. Teschl, Mathematik für Informatiker 1, 3. Auflage, Springer Verlag (2008) - im Intranet der FH elektronisch verfügbar.
  • G. Teschl und S. Teschl, Mathematik für Informatiker 2, 2. Auflage, Springer Verlag (2007) - im Intranet der FH elektronisch verfügbar.
  • G. Fischer, Lineare Algebra, Vieweg, Braunschweig/Wiesbaden, 12. Auflage (2000).
  • Preuß, W., Wenisch, G., Lehr- und Übungsbuch Mathematik für Informatiker.

Medizinische Grundlagen
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42412

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:
Dieses Modul vermittelt den Studierenden die für das weitere Studium und die Berufslaufbahn wesentlichen Grundlagen der Medizin, wobei auch die Prinzipien des medizinischen Denkens und Handelns sowie die arbeitsteilige Organisation von Behandlungsprozessen einen wesentlichen Aspekt darstellen. Dabei werden diese Aspekte stets vor dem Hintergrund der prozessnahen IT-Unterstützung betrachtet. Mit Blick auf die zwei Schwerpunkte im späteren Studium werden die Grundlagen daran ausgerichtet. Während für den Schwerpunkt Informatik in der Gesundheitsversorgung vor allem profundes Wissen über medizinisches Handeln, die Organisation medizinischer Behandlungsprozesse und medizinische Anatomie, Terminologie und Maßnahmenspektrum (Letzteres für das Verstehen medizinischer Ordnungssysteme) wichtig ist, sind für die Medizintechnik vor allem Kenntnisse zur Anatomie und Neurophysiologie sowie spezieller diagnostischer Verfahren von Bedeutung.
Fachkompetenz:

  • Medizinische Grundlagen Anatomie und Neurophysiologie
  • Medizinische Terminologie
  • Methodologische Aspekte des medizinischen Handelns
  • Volkswirtschaftlich bedeutsame Krankheiten und deren Diagnostik- und Therapiekonzepte
Berufsfeldorientierung:
  • Kennen der wichtigsten Prozesse und Entscheidungsmechanismen in der Medizin
  • Dialogfähigkeit mit Medizinern im Rahmen von Anforderungsanalysen

Inhalte

Dieses Modul behandelt die Grundlagen der Humanmedizin mit Blick auf Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie entsprechende medizinische Terminologie. Weiterhin werden Gesundheitsmodelle und methodologische Aspekte des medizinischen Handels thematisiert.
Im Detail werden folgende Inhalte behandelt:

  • Vorstellungen zu Gesundheit und Krankheit, Gesundheitsmodelle
  • Prinzipielle Aspekte medizinischen Handelns
    • Phasenkonzept von der Prävention bis zu Rehabilitation
    • Ausgewählte Aspekte zu Diagnostik und diagnostischen Maßnahmen sowie Therapeutik und therapeutische Maßnahmen
    • Pathodynamik, Interventionen und ihre Bedeutung
  • Grundlagen der Humanmedizin
    • Anatomie
    • Physiologie
    • Pathologie
    • Terminologie
    • Nosologie, Diagnostik und Therapiekonzepte ausgewählter Erkrankungen

Lehrformen

  • Seminaristische Vorlesung, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitende Bearbeitung von Übungsaufgaben ggf. am Computer in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Einsatz elektronischer Lernmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit, 60 - 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene schriftliche Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Deschka Marc: Lernkarten Grundwortschatz Medizin - 324 Lernkarten zum Einstieg in die medizinische Fachsprache: Fachbegriffe, Fremdwörter & Terminologie. Bibliomed 2011.
  • Faller A., Schünke M.: Der Körper des Menschen. 14. Ausgabe. Thieme Stuttgart 2004.
  • Groß R., Löffler M., Gontard S.: Prinzipien der Medizin. Springer Berlin 1997
  • Grün A.H., Vierbahn R.: Medizin für Nichtmediziner. Ku-Verlag 2007.

Technisches Englisch
  • PF
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    41102

  • Sprache(n)

    en

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden:

Wissen und Verstehen

  •  zentrales fachsprachliches Vokabular aus IT und Technik benennen und erläutern.
  • technische Objekte, Systeme und Abläufe präzise in englischer Sprache beschreiben.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

  • technische Inhalte zielgruppengerecht strukturieren (Einleitung – Hauptteil – Schluss) und  sie in eine verständliche Präsentation übertragen.
  • geeignete Visualisierungen (z. B. Diagramme/Tabellen) zur Unterstützung technischer Aussagen verwenden.
  •  technische Informationen prägnant zusammenfassen (z. B. Abstract/Handout/Slide-Text) und  sie in Präsentationsmaterialien integrieren.

Kommunikation und Kooperation

  • technische Inhalte fachlich korrekt und verständlich auf Englisch präsentieren.
  • eine englischsprachige Fachdiskussion führen, indem sie Fragen stellen, argumentieren und Feedback geben.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

  • grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens in englischer Sprache anwenden, indem sie zitieren und Quellen korrekt angeben.
  • die eigene sprachliche und fachliche Darstellung reflektieren und  diese mithilfe von Feedback gezielt weiter entwickeln.

Inhalte

  • Grundlagen des technischen Englischs: Fachvokabular, typische Formulierungen, Beschreibung technischer Sachverhalte.
  • Präsentationstechniken: Aufbau/Gliederung, sprachliche Mittel, Präsentationsphrasen, Einsatz visueller Hilfsmittel.
  • Wissenschaftliches Arbeiten: Quellenarbeit, Zitiertechniken, präzise Zusammenfassungen technischer Inhalte.
  • Diskussionstechniken: Fragen/Antworten, Argumentation, Feedback, Rollenspiele/Übungen zu IT-Themen.
  • Praktische Anwendung: semesterbegleitende Präsentationen zu technischen IT-Themen.

Lehrformen

  • Seminaristischer Unterricht in englischer Sprache mit aktivierenden Phasen.
  • Mündliche und schriftliche Übungen zur technischen Beschreibung und Terminologie.
  • Präsentationsworkshops (Vorbereitung, Durchführung, Feedback).
  • Diskussionen/Rollenspiele zu aktuellen IT-Themen.
  • Eigenständige Recherche und Erarbeitung von Präsentationsinhalten.

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

R (Referat / Präsentation), unbenotet (bestanden / nicht bestanden)

Kompetenzorientierte Beschreibung der Prüfungsleistung:
Mit der Präsentation weisen die Studierenden nach, dass sie technische Inhalte fachlich korrekt, strukturiert und zielgruppengerecht auf Englisch darstellen sowie Fragen dazu in einer kurzen Fachdiskussion beantworten können.

  • Dauer: 10–15 Minuten Präsentation + anschließende Fragerunde
  • Bewertungskriterien (Bestanden/Nicht bestanden): Fachlichkeit, Verständlichkeit, sprachliche Genauigkeit, Präsentationstechnik

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • Teilnahme am Einstufungstest vor dem Semester.
  • Bestandene semesterbegleitende Präsentation (10–15 Minuten) mit Fragerunde.
  • Mindestpräsenz: mindestens 80 % der Termine (entspricht i. d. R. max. 20 % Fehltermine); erforderlich, da Lernziele nur durch kontinuierliche Übung, Präsentation und Diskussion erreicht werden. Wird die Mindestpräsenz unentschuldigt unterschritten, gilt die Prüfungsvorleistung als nicht erbracht. In der Folge wird das Modul mit „Nicht bestanden" (NB) bewertet.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

Williams, E., Kleinschroth, R., Courtney, B. (2025). "Matters Technik - IT Matters 3rd Edition - Revised: B1-C1 - Englisch für technische Ausbildungsberufe". Cornelsen Verlag. ISBN-13: 978-3-06-452538-2

Lern- u. Arbeitstechniken
  • WP
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    411031

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage Standards und Verfahren im Bereich Lern- und Arbeitstechniken (inkl. Zeit- und Selbstmanagement, Lerntyptheorie, Kommunikation und effektiver Zusammenarbeit sowie Kreativitätstechniken) zu verstehen und für ihr Studium fächerübergreifend anzuwenden.
Selbstkompetenz:
  • Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, Lernmethoden, Kommunikations- und Präsentationstechniken, Kreativitäts- und Problemlösungstechniken, Methoden des Zeit- und Selbstmanagements sowie Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens für sich in Studium und Beruf einzusetzen.

Sozialkompetenz:

  • Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, Techniken der effektiven Zusammenarbeit und Problemlösungstechniken in Gruppen anzuwenden.

Inhalte

Die Veranstaltung beinhaltet Module zu den folgenden Themenbereichen:

  • Zeitmanagement
  • Selbstmanagement
  • Motivation
  • Burnout
  • Kreativität
  • Problemlösungstechniken
  • Effektive Zusammenarbeit
  • Lerntypen
  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Mentoringgespräche (beinhalten Fragen der Studienwahl, der Studienorganisation, der individuellen Zeit- und Lernplanung, des Umgangs mit schwierigen Situationen und der Vorbereitung für Praktika)

Lehrformen

Seminaristischer Unterricht mit Flipchart, Smartboard oder Projektion

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Hausaufgabe zum Ende des Semesters [100%] (bestanden oder nicht bestanden)
Anwesenheit in mindestens 80% der Module der Lehrveranstaltung

Begründung zur Teilnahmeverpflichtung

Die Studierenden sollen durch die Lehrveranstaltung in die Lage versetzt werden, verschiedene Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Selbstmanagementechniken in ihrem Studium und beruflichen Alltag anzuwenden. Das Erlernen dieser Kompetenzen erfordert durch ihre Natur sowohl eine intensive Zusammenarbeit mit und persönliche Anleitung durch die jeweiligen Lehrenden, als auch eine Vielzahl praktischer Arbeiten in der Gruppe unter aktiver Supervision durch die Lehrenden. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Mindestanwesenheitspflicht in dieser Lehrveranstaltung erforderlich.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • Bestandene Hausarbeit
  • Teilnahme an mindestens 80% der Module der Lehrveranstaltung
  • Teilnahme am Mentoringprogramm
Begründung zur Teilnahmeverpflichtung

Die Studierenden sollen durch die Lehrveranstaltung in die Lage versetzt werden, verschiedene Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Selbstmanagementechniken in ihrem Studium und beruflichen Alltag anzuwenden. Das Erlernen dieser Kompetenzen erfordert durch ihre Natur sowohl eine intensive Zusammenarbeit mit und persönliche Anleitung durch die jeweiligen Lehrenden, als auch eine Vielzahl praktischer Arbeiten in der Gruppe unter aktiver Supervision durch die Lehrenden. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Mindestanwesenheitspflicht in dieser Lehrveranstaltung erforderlich.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Friedrich Rost; Lern- und Arbeitstechniken für das Studium; Vs Verlag 6. Auflage 2010; ISBN-13: 978-3531172934
 

 

Studium Generale
  • WP
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    411033

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Kompetenzen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Inhalte

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Inhalte werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Lehrformen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Lehrformen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Prüfungsformen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Prüfungsformen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Voraussetzungen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Literatur

siehe Zusatzdokument zur konkreten Veranstaltung

2. Studiensemester

Grundlagen der Medizinischen Informatik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42401

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:
Die Studierenden sind nach dem Absolvieren des Moduls in der Lage, das anwendungsbezogene Informatikfach "Medizinische Informatik" insgesamt zu überblicken, Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Anwendungsbereichen und Teilgebieten herzustellen sowie eine fach- und berufsbezogene Einordnung der Themen vornehmen zu können. Sie kennen die notwendigen Grundlagen der zwei Hauptausrichtungen. Den Studierenden sind alle wesentlichen IT- Anwendungen der medizinischen Informatik sowie die damit verbundenen Grundlagen bekannt.
Unter anderen sind die Studierenden in der Lage

  • Ziele, Aufgaben und wesentliche Einsatzgebiete der medizinischen Informatik zu benennen
  • die Organisation und Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens zu erläutern
  • Ziele und Nutzen von medizinischen IT-Anwendungen zu erklären
  • die Grundprinzipien medizinischer Informationssysteme zu erklären und ein Arztpraxisinformationssystem und ein Krankenhausinformationssystem als Benutzende anzuwenden
  • med. Vorgänge/Prozesse zu modellieren und die Bedeutung von Prozessunterstützung durch IT zu erklären
  • medizinische Formulare und andere Dokumentationsvorlagen zu analysieren und mit Blick auf eine IT-Implementierung zu standardisieren
  • medizinische Ordnungssysteme einzuordnen und für Dokumentationsentwürfe auszusuchen und anzuwenden
  • medizinische Dokumentationen für bestimmte Anwendungsbereiche zu entwerfen
  • zu erklären, welche medizinischen Signale und bildgebenden Verfahren es gibt und wie diese in Rechnersysteme übernommen und dort weiterverarbeitet werden können
  • Ziele und Vorgehen bei klinischen Studien zu beschreiben und den IT-Einsatz hierzu darzustellen
Berufsfeldorientierung:
  • Kennen der Einsatzmöglichkeiten der IT im Gesundheitswesen sowie der damit verbundenen notwendigen Kompetenzen von Medizinischen Informatikern
  • Kennen der verschiedenen Organisationsformen und Bedarfe für IT von Gesundheitseinrichtungen
  • Kennen vieler wichtiger Ordnungssysteme und Fachbegriffe

Inhalte

  • Definitionen der MI / Ausrichtungen und Teilgebiete der MI / Unterstützungsmöglichkeiten der Medizin durch die Informatik
  • Gesundheitssystem in Deutschland, relevante Gesetze v.a. SGB, Finanzierungsprinzipien
  • Wesentliche Einrichtungen im Gesundheitswesen und ihre Aufgaben
  • Besonderheiten der arbeitsteiligen Organisation von Behandlungsprozessen im ambulanten und stationären Bereich
  • Besonderheiten medizinischer Daten/Informationen und medizinischer Informationssysteme sowie Datenschutzaspekte
  • Konventionelle Medizinischen Dokumentation, Aufbau von Archiven, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten
  • Standardisierung von Dokumenten und Dokumentationen Ziele, Verwendungszwecke, Methodik
  • Notwendigkeit, Aufbau und Beispiele medizinischer Ordnungssysteme
  • Informationsquellen und Wissensbasen in der Medizin
  • Betriebliche Informationssysteme im Gesundheitswesen; vor allem Krankenhaus- und Arztpraxisinformationssysteme
  • Telematik- und Telemedizinanwendungen an Beispielen
  • Biomedizinische Signale und Prinzipien der Signalverarbeitung
  • Bildgebende Verfahren in der Medizin und Prinzipien der Bildverarbeitung
  • Medizinische Biometrie: Therapiestudien, Diagnostische Tests, Studienplanung und Studienphasen
  • Epidemiologie: Grundbegriffe, Maßzahlen, Methoden
  • Lehr- und Lernsysteme, Computer in der med. Ausbildung und Patient:innenkommunikation

Lehrformen

  • Seminaristische Vorlesung, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitende Bearbeitung von Übungsaufgaben ggf. am Computer in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Einsatz elektronischer Lernmaterialien
  • Exkursion

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit, 60 - 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene schriftliche Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Baas, J. (2020). Digitale Gesundheit in Europa: menschlich, vernetzt, nachhaltig. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
  • Bachmann, W. (2009). Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen: Erfolgreich einführen, entwickeln, anwenden und betreiben. Hanser Verlag.
  • Dugas, M. (2017). Medizininformatik. Springer Berlin Heidelberg.
  • Haas, P.: Medizinische Informationssysteme und Elektronische Krankenakten, Springer 2004.
  • Jehle, R., Czeschik, J. C., Freund, T., & Wellnhofer, E. (Eds.). (2015). Medizinische informatik kompakt: Ein Kompendium für mediziner, informatiker, qualitätsmanager und epidemiologen. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
  • Johner, C., Hölzer-Klüpfel, M., & Wittorf, S. (2020). Basiswissen medizinische Software: Aus-und Weiterbildung zum certified professional for medical software. dpunkt. verlag.
  • Leiner, F. (2012). Medizinische Dokumentation: Grundlagen einer qualitätsgesicherten integrierten Krankenversorgung; Lehrbuch und Leitfaden; mit 24 Tabellen. Schattauer Verlag.
  • Marx, G. (2021). Telemedizin: Grundlagen und praktische Anwendung in stationären und ambulanten Einrichtungen. Springer.
  • Schlegel, W., Karger, C. P., & Jäkel, O. (Eds.). (2018). Medizinische Physik: Grundlagen–Bildgebung–Therapie–Technik. Springer-Verlag.
  • Simon, M. (2021). Das Gesundheitssystem in Deutschland: Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. Hogrefe AG.
  • Krankenhausinformationssystem M-KIS der Meierhofer AG (steht im Labor zur Verfügung) mit entsprechenden Handbüchern

Mathematik für Informatik 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    41063

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Studierende kennen den Funktionsbegriff und können sicher damit umgehen. Beweisprinzipien, speziell die vollständige Induktion, sind verstanden und können angewandt werden. Grenzwerte von Folgen und Reihen insb. Taylorreihen können ermittelt werden. Die Studierenden können Funktionen differenzieren und integrieren und diese Kenntnisse in Anwendungen zielführend nutzen.

Fach- und Methodenkompetenz:
Studierende haben profunde Kenntnisse hinsichtlich derAnwendungsmöglichkeiten der Differential- und Integralrechnung: Lösungsmuster sind wohlvertraut; mathematische Methoden können auf andere Problemstellungen übertragen werden.

Fachübergreifende Methodenkompetenz:
Studierende erkennen, dass mit Methoden der Mathematik Eigenschaften von medizininformatischen Systemen beschrieben werden und deren Verhalten analysiert werden kann.

Selbstkompetenz:
Studierende können Ideen und Lösungsvorschläge schriftlich und mündlich präsentieren. Die eigenständige Präsentation von Lösungen trägt zur Entwicklung von Selbstsicherheit/Sachkompetenz bei. Die Entwicklung von Strategien zum Wissens- und Kenntniserwerbs wird durch die Kombination von Vorlesung, Selbststudium und intensiven Übungsphasen mit permanentem Feedback unterstützt.

Sozialkompetenz:
Kooperations- und Teamfähigkeit wird während der Übungsphasen trainiert. Studierende können in Diskussionen zielorientiert argumentieren und mit Kritik sachlich umgehen. Vorhandene Missverständnisse zwischen Gesprächspartnern werden erkannt und abgebaut.

Berufsfeldorientierung:
Die Kommunikation mit Kooperationspartnern aus technik-spezifischen Fachgebieten/-abteilungen wird erleichtert, wenn mit diesbezüglichen Sprachschemata innerhalb der Mathematikausbildung Bekanntschaft gemacht worden ist.

Inhalte

  • Zahlbereiche, vollständige Induktion
  • Funktionen: Polynome (insb. Interpolationspolynome), rationale Funktionen, Exponentialfunktion, trigonometrische und hyperbolische Funktionen und deren Umkehrfunktionen sowie andere elementare Funktionen
  • Konvergenz von Folgen und Reihen, Landau-Symbolik
  • Grenzwerte und Stetigkeit von Funktionen, Nullstellenberechung von Funktionen
  • Differenzierbarkeit von Funktionen; ein- und mehrdimensionale Differentialrechnung
  • Regel von de l'Hospital
  • Taylor-Reihen-Entwicklung, Approximation von Funktionen durch Polynome
  • Lokale und globale Extrema von Funktionen in einer oder mehreren Variablen
  • Integration stetiger Funktionen in einer Variablen (Stammfunktion, Integrationstechniken)

 

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Vorlesungskript
  • Forster, O.; Analysis 1; Vieweg,+Teubner; Wiesbaden; 12. Auflage; 2016
  • Hartmann P.; Mathematik für Informatiker; Vieweg+Teubner; Wiesbaden; 5. Auflage; 2012
  • Heuser, H.: Analysis 1, Wiesbaden, Vieweg-Teubner, 2009, 17. Auflage.
  • Heuser, H.: Analysis 2, Wiesbaden, Vieweg-Teubner, 2008, 14. Auflage.
  • Teschl G. und Teschl S.; Mathematik für Informatiker, Band 2 Analysis und Statistik; Springer; Heidelberg; 4. Auflage; 2013

Mathematik für Informatik 3
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42073

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Erwerb grundlegender Kenntnisse der angewandten Statistik und Befähigung zur Auswahl und Anwendung deskriptiver und induktiver statistischer Methoden zur Lösung praxisrelevanter Problemstellungen.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Erwerb methodischer Grundlagen der beschreibenden und schließenden Statistik
  • Beschreiben von wesentlichen Strukturen in Daten durch Auswahl geeigneter deskriptiver Mittel
  • Umsetzen von Problemstellungen in Zufallsvariablen und geeignete Verteilungsannahmen
  • Ziehen von Rückschlüssen aus Stichproben auf Grundgesamtheiten mittels Parameter- und Intervallschätzung
  • Formulierung von Testproblemen und eigenständige Durchführung von Hypothesentests
  • Erste Erfahrung mit der rechnergestützten Analyse von Daten

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Unterstützen von Entscheidungsprozessen durch deskriptive Datenanalyse und statistisch gesicherte Aussagen
  • Übertragen von Schätz- und Testverfahren auf Problemstellungen der Informatik
  • Anwenden statistischer Methoden im Zusammenhang mit der Auswertung von Datenbanken
  • Simulation stochastischer Prozesse mit Hilfe von theoretischen Verteilungen
  • Herleitung von Prognosen mit Hilfe statistischer Schätzverfahren

Inhalte

  • Empirische Häufigkeitsverteilungen und graphische Darstellungen
  • Lagemaße, Streuungsmaße und BoxPlots
  • Zusammenhangsmaße und explorative Regression
  • Begriff der Wahrscheinlichkeit, Zufallsereignisse, Laplace-Modell
  • Kombinatorik
  • Bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit von Ereignissen, Satz von Bayes
  • Verteilung und Parameter diskreter Zufallsvariablen
  • Gleichverteilung, Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung
  • Verteilung und Parameter stetiger Zufallsvariablen
  • Gleichverteilung, Normalverteilung, Zentraler Grenzwertsatz
  • Punktschätzer und ihre Eigenschaften
  • Konfidenzintervalle für Erwartungswert und Anteilswert
  • Testen von Hypothesen, Binomialtest, Gaußtest, t-Test
  • Eigenständige rechnergestützte Analyse von Datensätzen, z.B. in Excel, Python oder R

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Vorlesungsskript
  • Fahrmeir et al.; Statistik: Der Weg zur Datenanalyse; Springer; Berlin Heidelberg; 8. Auflage; 2016

Mathematik für Informatik 4 (MI)
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43075

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nachdem die Studierenden die Veranstaltung besucht haben, haben Sie folgende Kompetenzen erworben.

Fach- und Methodenkompetenz (Wissen und Kenntnisse):

- kennen die Begrifflichkeiten der Medizinischen Statistik, Epidemiologie und Biometrie und können diese sicher im Berufsfeld des Medizininformatikers einsetzen.
- können Methoden der deskriptiven Statistik zur Beschreibung von Daten und Assoziationen manuell und mit Rechnerunterstützung in der statistischen Programmiersprache R nutzen.
- können statistische Tests problembezogen auswählen, ausführen und die Ergebnisse interpretieren.
- kennen die Regulatorischen und ethischen Anforderungen an klinische Studien
- können die spezifischen statistischen Methoden der Medizin einsetzen (z.B. Überlebenszeitanalysen, Logistische Regression).
- können statistische Daten visualisieren und einfache Interpretationen abgeben
- können Studienergebnisse kritisch hinterfragen.


Fachübergreifende Methodenkompetenz:
- können statistische Ergebnisse von allgemeinen Studien kritisch hinterfragen und auch einfache Studien in nicht-medizinischen Kontexten analysieren.

Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz)
- können Ideen und Lösungsvorschläge mündlich und schriftlich formulieren
- können Aufgaben in Übungen und Praktika selbständig lösen und die Ergebnisse präsentieren
- können in den Übungs- und Praxisphasen kooperativ Lösungen erarbeiten
- können in Diskussionen zielorientiert argumentieren und mit Kritik sachlich umgehen
- können Missverständnisse zwischen Gesprächspartnern erkennen und abbauen

Inhalte

- Deskriptive Statistik und lineare Regression manuell und mit der statistischen Programmiersprache R
- Epidemiologische Maßzahlen
- Wiederholung statistischer Begrifflichkeiten im Kontext der Medizin (Verteilungen, Zufallsvariablen, Konfidenzintervalle) - inverted Classroom
- Medizinisch statistische Entscheidungsunterstützung
- Analyse Diagnostischer Tests
- Analyse von Überlebenszeiten
- klinische Studien und Arzneimittelprüfungen
- Schließende Statistik in der Medizin
- Logistische Regression mit Anwendungen aus der Medizin
- Medizinisch Statistische Tests mit Anwendungsbeispielen aus der Medizin
- Studien-arten, -design und Auswertungsmethoden
- Literaturrecherche von medizinischen Studien
- Molekulargenetische Grundlagen und genetische Assoziationsstudien

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • inverted Classroom

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

- C. Weiß, Basiswissen Medizinische Statistik, 8. Auflage, Springer (2025)
- G. Teschl und S. Teschl, Mathematik für Informatiker 2, 4. Auflage, Springer (2013) - im Intranet der FH elektronisch verfügbar
- J. Groß, Grundlegende Statistik mit R, Vieweg, (2010) - im Intranet der FH elektronisch verfügbar
- M. Oestreich und O. Romberg, Keine Panik vor Statistik, 7. Auflage, Vieweg (2023)
- R.-D. Hilgers, P. Bauer und V. Scheiber, Einführung in die Medizinische Statistik, Springer (2006)

Objektorientierte Programmierung und Datenstrukturen
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42012

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage:

Wissen und Verstehen:

  • Die Konzepte von Objekten, Klassen, Assoziationen und Vererbung zu erklären.
  • Die Prinzipien von Schnittstellen und Polymorphie zu beschreiben.
  • UML-Klassendiagramme und Objektdiagramme zu interpretieren.
  • Die Eigenschaften und Funktionsweisen von Listen, Binärbäumen, AVL-Bäumen, B-Bäumen, und Hashing zu erklären.
  • Zentrale Begriffe von Graphen zu erklären
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
  • Objekte und Klassen in einer objektorientierten Programmiersprache zu implementieren.
  • UML-Klassendiagramme in einer objektorientierten Sprache umzusetzen.
  • Algorithmen zur effizienten Nutzung von Listen, Bäumen und Hashing anzuwenden und zu implementieren.
  • Vorgegebene Algorithmen und Datenstrukturen, wie etwa den Collections in Java, zur Problemlösung einzusetzen
  • Einfache Graphenalgorithmen wie Tiefen- und Breitensuche, topologisches Sortieren, minimale Spannbäume und kürzeste Wege anzuwenden.
Kommunikation und Kooperation:
  • In Teams kleinere objektorientierte Softwareprojekte zu entwickeln.
  • Programmcode und Konzepte für Kommilitonen und Dozenten verständlich zu dokumentieren und zu präsentieren.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
  • Einfache Algorithmen und Softwarestrukturen hinsichtlich Effizienz zu analysieren.
  • Die Relevanz von Algorithmen und Datenstrukturen für Softwareentwicklung zu reflektieren.
  • Die Prinzipien der objektorientierten Programmierung systematisch anzuwenden.

 

Inhalte

  • Objektorientierte Konzepte: Objekte, Klassen, Assoziationen, Vererbung, Schnittstellen, Polymorphie
  • UML: Klassendiagramme und Objektdiagramme
  • Datenstrukturen: Listen, Binärbäume, AVL-Bäume, B-Bäume, Hashing
  • Graphen und einfache Graphenalgorithmen (z. B. Tiefensuche, Breitensuche, topologisches Sortieren, minimale Spannbäume, kürzeste Wege)
  • Praktische Implementierung in einer objektorientierten Programmiersprache (z. B. Java)

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Gruppenarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik 
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • D. Ratz, D. Schulmeister-Zimolong, D. Seese, J. Wiesenberger, Grundkurs Programmieren in Java, 9. Auflage, Hanser, 2024
  • C. Ullenboom, Java ist auch eine Insel, 17. Auflage, Galileo Press, 2023
  • A. Solymosi, U. Grude, Grundkurs Algorithmen und Datenstrukturen in JAVA, Springer Vieweg 2017
  • R. Sedgewick, K. Wayne, Algorithmen: Algorithmen und Datenstrukturen, 4. Auflage, Pearson Studium 2014

Objektorientierte Programmierung und Datenstrukturen – Projektwoche
  • PF
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    42013

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage

Wissen und Verstehen
  • Die theoretischen Konzepte der Objektorientierung (Kapselung, Vererbung, Polymorphie) im Kontext einer komplexeren Anwendungsarchitektur zu verorten.
  • Die Vor- und Nachteile verschiedener Datenstrukturen (Listen, Sets, Maps, Bäume) für konkrete Anwendungsfälle gegeneinander abzuwägen.
  • Die Struktur und den Lebenszyklus einer vollständigen Konsolenanwendung zu verstehen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

  • Eine lauffähige Konsolenanwendung basierend auf einer textuellen Aufgabenstellung eigenständig zu entwerfen und zu implementieren.
  • Geeignete Standard-Datenstrukturen für die effiziente Speicherung und Verarbeitung von Daten auszuwählen und korrekt anzuwenden.
  • Robusten Code zu schreiben, der Fehleingaben abfängt und Randfälle berücksichtigt.
  • Entwicklungswerkzeuge (IDE, Debugger) routiniert einzusetzen, um logische Fehler im Programmablauf systematisch zu finden und zu beheben.  

Kommunikation und Kooperation

  • In Kleingruppen (Teams) Arbeitspakete zu definieren,
  • Schnittstellen zwischen Programmteilen abzustimmen und die Integration der Teilkomponenten zu koordinieren.
  • Bei der gemeinsamen Arbeit an einem Quellcode Konflikte zu lösen und konstruktiv über Lösungswege zu diskutieren.
  • Eigene Implementierungsentscheidungen gegenüber Teammitgliedern fachlich zu begründen.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

  • Zeitliche Ressourcen im Rahmen einer festen Deadline (5-Tage-Block) realistisch einzuschätzen und das Projektmanagement entsprechend anzupassen (Timeboxing).
  • Die Prinzipien von "Clean Code" (Lesbarkeit, Wartbarkeit, sinnvolle Kommentierung) auch unter Zeitdruck einzuhalten.
  • Kritisch zu reflektieren, ob die gewählte Softwarearchitektur den Anforderungen genügt oder ob Refactoring notwendig ist.

Inhalte

Die Projektwoche wird als fünftägige Blockveranstaltung im Anschluss an die Vorlesung „Objektorientierte Programmierung und Datenstrukturen“ durchgeführt und umfasst die Entwicklung von Konsolenanwendungen für gegebene Aufgabenstellungen in Einzel- und Teamarbeit. Vertiefte Kenntnisse der Inhalte von „Objektorientierte Programmierung und Datenstrukturen“ werden vorausgesetzt.

Lehrformen

Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Teamarbeit.

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer projektbezogenen Programmierarbeit im Team mit Präsentation und anschließender mündlicher Prüfung. Die Leistung ist unbenotet.
Dauer der mündlichen Prüfung: 15 – 20 Minuten.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • Um die Teamarbeit zu ermöglichen und um die fachgerechte Erstellung der Programme durch die Lehrkräfte begleiten zu können, ist eine Mindestanwesenheitspflicht mit aktiver Teilnahme von 80 % erforderlich.
  • Erkennbarer, dem Umfang angemessener Eigenanteil am im Team erstellten Code.
  • Bestehen der mündlichen Prüfung.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • D. Ratz, D. Schulmeister-Zimolong, D. Seese, J. Wiesenberger, Grundkurs Programmieren in Java, 9. Auflage, Hanser, 2024
  • C. Ullenboom, Java ist auch eine Insel, 17. Auflage, Galileo Press, 2023
  • A. Solymosi, U. Grude, Grundkurs Algorithmen und Datenstrukturen in JAVA, Springer Vieweg 2017
  • R. Sedgewick, K. Wayne, Algorithmen: Algorithmen und Datenstrukturen, 4. Auflage, Pearson Studium 2014

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43431

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen

Die Studierenden:

  • besitzen ein grundlegendes Verständnis über den Aufbau und die Funktionsweise eines Computers, von digitalen Logikschaltungen bis hin zu vollständigen Rechnerarchitekturen.

  • verstehen die rechnergerechte Darstellung von Information, insbesondere die Kodierung von Zahlen und Zeichen.

  • kennen die grundlegenden Konzepte eines Mikroprozessors und dessen Zusammenspiel mit anderen Komponenten eines Computersystems.

  • haben ein theoretisches Verständnis der Kernfunktionalitäten eines Betriebssystems, einschließlich Prozess-, Speicher- und Dateiverwaltung.

  • verstehen die grundlegenden Prinzipien der nebenläufigen Programmierung und deren Herausforderungen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

Die Studierenden sind in der Lage:

  • digitale Logik-Gatter zu beschreiben und deren Funktionsweise zu erklären.

  • den Aufbau und die Arbeitsweise von Mikroprozessoren und Computersystemen zu skizzieren und nachzuvollziehen.

  • verschiedene Implementierungen wichtiger Betriebssystem-Funktionalitäten zu analysieren und zu bewerten.

  • die grundlegenden Mechanismen der Prozessverwaltung, Speicherverwaltung und Dateiverwaltung eines Betriebssystems nachzuvollziehen und praktisch anzuwenden.

  • das Betriebssystem Linux für einfache Aufgaben in der Systemprogrammierung zu nutzen.

  • Herausforderungen der nebenläufigen Programmierung zu identifizieren und geeignete Lösungsmöglichkeiten zu benennen.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden:

  • arbeiten in Zweiergruppen an Programmieraufgaben und lösen Probleme gemeinschaftlich.

  • präsentieren ihre Lösungen verständlich und nachvollziehbar gegenüber dem Betreuer.

  • sind in der Lage, sich konstruktiv über Problemstellungen auszutauschen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln.

  • reflektieren und bewerten Lösungsvorschläge in Diskussionen mit anderen Studierenden und Dozierenden.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden:

  • erwerben die Fähigkeit, sich eigenständig in neue Konzepte der Computerarchitektur und Betriebssysteme einzuarbeiten.

  • reflektieren die Herausforderungen und Grenzen von Rechnerarchitekturen und Betriebssystemkonzepten.

  • entwickeln systematisches Problemlösungsdenken, insbesondere im Bereich der nebenläufigen Programmierung.

  • erkennen die Bedeutung von Teamarbeit und Kooperation in der Softwareentwicklung und technischen Informatik.

  • verfügen über die Grundlagen, um weiterführende Konzepte in fortgeschrittenen Modulen zu erlernen und anzuwenden.

 

Inhalte

  • Zahlen- und Zeichendarstellung im Rechner
  • Grundlagen der digitalen Logik
  • Rechnerarchitektur (Schichtenmodell, Maschinentypen, Rechneraufbau, aktuelle Prozessoren, Virtualisierung)
  • einfache Maschinenprogramme
  • Betriebssystemkonzepte (Architekturen, Strukturen, Prozesse, Speicherverwaltung, Dateisysteme)
  • Einführung in die praktische Anwendung von Linux
  • Nebenläufigkeit und Interprozesskommunikation

 

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit (90 Minuten)
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)

Literatur

  • Tanenbaum, A.S.; Computerarchitektur: Strukturen - Konzepte - Grundlagen, Pearson Studium, 2006
  • Stallings, W.; Operating Systems; Prentice Hall, Auflage 9, 2017

Theoretische Informatik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42041

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Grundlegende Begriffe und Eigenschaften von formalen Sprachen, Grammatiken und den dazugehörigen Automaten benennen können.
  • Grammatiken und Automaten für formale Sprachen erstellen und deren Arbeitsweise nachvollziehen können.
  • Die Darstellung von Sprachen zwischen Grammatiken, Automaten und regulären Ausdrücken umwandeln können.
  • Selbstständig Probleme als formale Sprachen einschätzen und in Hinblick auf die Sprach-Typen in der Chomsky-Hierarchie klassifizieren können.

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Selbstständig Probleme hinsichtlich Ihrer Komplexität einschätzen und klassifizieren können.

Inhalte

  • Formale Sprachen und Grammatiken: Alphabet; Wörter: Sprachen; Grammatiken; Ableitungen; Grammatiktypen in der Chomsky-Hierarchie
  • Reguläre Sprachen: Programmierung von Endliche Automaten (Deterministisch und Nichtdeterministisch); Minimierung von Automaten; Reguläre Ausdrücke; Umwandlung zwischen Grammatiken, Automaten und Regulären Ausdrücken; Abschlusseigenschaften, Pumping-Lemma für reguläre Sprachen
  • Kontextfreie Sprachen: Pushdown-Automaten; Chomsky-Normalform; Wort-Problem mit dem CYK-Algorithmus; Abschlusseigenschaften; Pumping-Lemma für kontextfreie Sprachen
  • Turingmaschinen: Varianten (Deterministisch und Nichtdeterministisch); Universelle Turingmaschinen; Gödelnummer; P/NP-Problem

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • Präsentation
  • Miniklausuren während des Semesters für regelmäßiges Feedback

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Hopcroft, J.E., Motwani, R., Ullman, J.D.; Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Berechenbarkeit; Pearson Studium; 3. Auflage; 2011
  • Hoffmann, D.W.; Theoretische Informatik; Hanser; 5. Auflage; 2022
  • Hedtstück, U.: Einführung in die Theoretische Informatik; Oldenbourg; 5. Auflage; 2012
  • Erk, K., Priese, L.; Theoretische Informatik; Springer; 4. Auflage; 2018

3. Studiensemester

Diagnose- und Therapiesysteme für die Medizin
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43451

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage

  • die grundlegenden physikalischen und mathematischen Prozesse der medizinischen Signal- und Bildgebung zu erläutern und zu skizzieren
  • die technischen Funktionsprinzipien der gängigen Medizingeräte zu beschreiben und einzuordnen
  • die wichtigsten Diagnose- und Therapiesystem zu benennen, deren Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen und deren Zusammenspiel zu differenzieren und selbständig zu bewerten
  • Biosignale und medizinische Bilder zu erkennen und zu klassifizieren
  • klinische Arbeitsabläufe zu beschreiben und einzuordnen
  • den Wandel in der Radiologie und Medizintechnik von der Digitalisierung hin zur Künstlichen Intelligenz zu beschreiben und einzuordnen

Sozialkompetenz:

  • Bearbeiten und Lösen von Aufgaben in kleineren Teams, wie z.B. die gegenseitige Ableitung von Biosignalen oder das zielgerichtete Experimentieren mit einem Ultraschallgerät

Berufsfeldorientierung:

  • Kennen und Einordnen von berufsfeldtypischen, international standardisierten Diagnose- und Therapiesystemen und deren klinische Abläufe
  • Bearbeiten und Lösen von mathematisch-technischen Problemen mit der in der Industrie weitverbreiteten Standardsoftware Matlab®

Inhalte

  • Einführung und Motivation: Abriss über die historische Entwicklung der Medizin und der Medizintechnik
  • Einführung der wichtigsten medizinischen Diagnose- und Therapiesysteme, deren Zusammenspiel und Abgrenzung, sowie deren klinische Arbeitsabläufe: Endoskopie, Sonographie, Radiographie, Fluoroskopie, Computer Tomographie, Magnet Resonanz Tomographie, Nukleare Bildgebung, Interventionelle Radiologie, Strahlentherapie, Bildgestützte Chirurgie
  • Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung (Praktikum): Einführung in das System Matlab® zur Lösung mathematisch-technischer Probleme
  • Physik, Technologie und Anwendungen der wichtigsten Biosignale: Elektrokardiographie (EKG), Elektroenzephalographie (EEG), Elektromyographie (EMG) und Elektrookulographie (EOG)
  • Physik, Technologie und Anwendungen der wichtigsten Bildgebenden Verfahren: Mikroskopie/Endoskopie, Röntgenbildgebung, Computer Tomographie, Ultraschall, Magnet Resonanz Tomographie
  • Mathematische Verfahren der medizinischen 3D Bildgebung: Bildrekonstruktion
  • Einführung in Methoden des maschinellen Lernens bzw. künstlicher Intelligenz (MLP, Neuronale Faltungsnetze) und deren Anwendungen in der Radiologie und Medizintechnik

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Dössel, O.; Bildgebende Verfahren in der Medizin; Springer; 2. Auflage; 2016
  • Prokop, M.; Spiral and Multislice Computed Tomography of the Body; Thieme; 2. Auflage; 2013
  • Bushberg, J.; The Essential Physics of Medical Imaging ; Lippincott Williams & Wilkins; 3. Auflage; 2011
  • Handels, H.; Medizinische Bildverarbeitung; 1. Auflage; 2009
  • Epstein, C.; Introduction to the Mathematics of Medical Imaging; Prentice Hall; 1. Auflage; 2003.
  • Morneburg, H.; Bildgebende Systeme für die medizinische Diagnostik; 3. Auflage; Siemens, 1995

Online textbook:

  • Sprawls, P.; The Physical Principles of Medical Imaging, 2nd Ed.: http://www.sprawls.org/ppmi2/

Informationssysteme im Gesundheitswesen
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    44441

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:
Die Studierenden sind nach dem Absolvieren des Moduls in der Lage, die wichtigsten Informationssysteme im Gesundheitswesen, deren Funktionsweise und Besonderheiten zu benennen. Weiterhin können die Studierenden die verschiedenen Informationssysteme hinsichtlich ihres Einsatzgebietes bewerten und Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen aufzeigen. Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage, zu gegebenen praxisnahen Anwendungsszenarien Lösungs- und Systemkonzepte eigenständig zu entwickeln.
Unter anderen sind die Studierenden in der Lage

  • den Aufbau einer elektronischen Patientenakte zu beschreiben und die Unterschiede und Einsatzgebiete von ePA, eFA, eGA zu erläutern
  • die Studierenden kennen Grundlagen medizinischer Informationssysteme und können sie auf konkrete Beispiele anwenden
  • die Module von Krankenhausinformationssystemen und Praxisverwaltungssystemen zu benennen und die wesentlichen unterstützten Prozesse zuzuordnen
  • ein Informationssystem zu parametrisieren
  • den Aufbau und die Einsatzgebiete von HL7, DICOM und IHE benennen
  • den Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) sowie Anwendungen der TI zu benennen, deren Funktionsweise zu erklären und die einzelnen Lösungen voneinander abzugrenzen
  • die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen wiederzugeben
  • das Wissen über die Funktionsweise verfügbarer eHealth-Anwendungen auf konkrete Anwendungsfälle zu übertragen, um daraus Lösungen für die Unterstützung medizinischer Prozesse im Gesundheitswesen zu entwickeln
Sozialkompetenz:
  • sie kennen die wesentlichen weichen Faktoren beim Einsatz von IT im Gesundheitswesen
Berufsfeldorientierung:
  • sie kennen die großen Anbieter von Krankenhausinformationssystemen und deren Einsatz
  • sie wissen, welche Arten von Informationssystemen es am Markt gibt
  • sie kennen die gängigen Kommunikationsstandards und Terminologien im Berufsfeld der medizinischen Informatik
  • sie kennen die grundlegenden Lösungsansätze für wesentliche Unterstützungsanforderungen im Gesundheitswesen und können diese auf vergleichbare Szenarien übertragen

Inhalte

  • Grundlagen medizinischer Informationssysteme
  • Aufbau und Konzepte bei elektronischen Patientenakten und weiteren Aktensystemen
  • Module und unterstützte Kernprozesse eines Krankenhausinformationssystems
  • Funktionen und unterstützte Kernprozesse eines Arztpraxensystems
  • Grundlagen Kommunikationsstandards im Gesundheitswesen wie HL7 FHIR, DICOM, IHE, openEHR (Syntaktische Interoperabilität)
  • Grundlagen der Basisterminologien wie ICD, OPS, SNOMED-CT (Semantische Interoperabilität)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (KHZG, E-Health Gesetz, DVG, ...)
  • Aufbau der Telematikinfrastruktur, sowie Anwendungen auf dieser (DiGAs, Telekonsile, KIM und weitere)
  • Beispielanwendungen von eHealth: eGK, eRezept, eMedikation, Gesundheitsportal, Telemedizin, eDokumentation
  • Parametrisierung eines Krankenhausinformationssystems

Lehrformen

  • Seminaristische Vorlesung, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitende Bearbeitung von Übungsaufgaben ggf. am Computer in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Einsatz elektronischer Lernmaterialien
  • Exkursion

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit, 60 - 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene schriftliche Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Baas, J. (2020). Digitale Gesundheit in Europa: menschlich, vernetzt, nachhaltig. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
  • Bachmann, W. (2009). Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen: Erfolgreich einführen, entwickeln, anwenden und betreiben. Hanser Verlag.
  • Dugas, M. (2017). Medizininformatik. Springer Berlin Heidelberg.
  • Haas, P.: Medizinische Informationssysteme und Elektronische Krankenakten, Springer 2004.
  • Jehle, R., Czeschik, J. C., Freund, T., & Wellnhofer, E. (Eds.). (2015). Medizinische informatik kompakt: Ein Kompendium für mediziner, informatiker, qualitätsmanager und epidemiologen. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
  • Johner, C., Hölzer-Klüpfel, M., & Wittorf, S. (2020). Basiswissen medizinische Software: Aus-und Weiterbildung zum certified professional for medical software. dpunkt. verlag.
  • Leiner, F. (2012). Medizinische Dokumentation: Grundlagen einer qualitätsgesicherten integrierten Krankenversorgung; Lehrbuch und Leitfaden; mit 24 Tabellen. Schattauer Verlag.
  • Marx, G. (2021). Telemedizin: Grundlagen und praktische Anwendung in stationären und ambulanten Einrichtungen. Springer.
  • Simon, M. (2021). Das Gesundheitssystem in Deutschland: Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. Hogrefe AG.
  • Krankenhausinformationssystem M-KIS der Meierhofer AG (steht im Labor zur Verfügung) mit entsprechenden Handbüchern

Programmierkurs Anwendungsentwicklung
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    42021

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse, um Anwendungssoftware unter professionellen Gesichtspunkten implementieren zu können. Dies beinhaltet die Realisierung von grafischen Benutzungsoberflächen, die Anbindung von Fachkonzeptklassen und die Persistierung von Daten. Konzepte der objektorientierten Programmierung werden problemgerecht angewendet.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Implementieren von flexiblen Systemen durch Verwendung von Polymorphismus und Schnittstellen
  • Erkennen der Vorteile einer geregelten Ausnahmebehandlung
  • Realisieren einer flexiblen grafischen Benutzungsoberfläche unter Verwendung von Komponenten und Layout-Managern
  • Verwenden von Datenströmen
  • Erkennen und Lösen von Problemen der nebenläufigen Programmierung
  • Wiederverwenden von Komponenten über die zielgerichtete Nutzung einer Anwendungsprogrammierschnittstelle (API)


Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Anwendung der Programmiertechniken bei der Implementierung von kaufmännischen, technischen und multimedialen Anwendungen

Inhalte

  • Vertiefung der objektorientierten Programmierung in Java (abstrakte Klassen, Interfaces, Polymorphismus)
  • Professionelle Ausnahmebehandlung über Exceptions
  • Verwendung von Sammlungen zur Objektverwaltung
  • Zugriff auf das Dateisystem und Organisation von Dateien (Java IO)
  • Einsatz von Datenströmen
  • Serialisierung von Objekten
  • Programmierung grafischer Benutzungsoberflächen (JavaFX)
  • Ereignisbehandlung
  • Nebenläufige Programmierung (Threads)
  • Java Stream-API und Lambda-Ausdrücke
  • Architektur von Anwendungsprogrammen aus Implementierungssicht

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Horstmann, C., Cornell, G.; "Core Java, Volume 1: Fundamentals", Pearson, Boston, 2018
  • Horstmann, C., Cornell, G.; "Core Java, Volume 2: Advanced Feature", Prentice Hall, Boston, 2016
  • Krüger, G., Hansen, H.; "Java-Programmierung - Das Handbuch zu Java 8", O'Reilly Verlag, Köln, 2014
  • Urma, R.-G., Fusco, M., Mycroft, A.; "Java 8 in Action: Lambda, streams, and functional-style programming", Manning, 2015
  • Epple, A.; "Java FX 8", dpunkt.verlag, Heidelberg, 2015
  • Sharan, K.; "Learn JavaFX8", Apress, Springer Science, New York, 2015
  • Sierra, K., Bates, B.; "Head First Java", O'Reilly, 2005

Softwaretechnik 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43051

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60h

  • Selbststudium

    90h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

- relevante Vorgehens- und Prozessmodelle der Softwareentwicklung zu verstehen,
- geeignete Methoden, Sprachen, Techniken und Werkzeuge des Requirements Engineering anzuwenden,
- Widersprüche, Unvollständigkeiten und Inkonsistenzen in Anforderungsdokumenten zu analysieren,
- Methoden, Sprachen und Werkzeuge für das GUI-Prototyping anzuwenden,
- das methodische Vorgehen in der objektorientierten Analyse zu verstehen,
- folgende UML-Diagramme zu erstellen:
UML-Use-Case-Diagramm
UML-Klassendiagramm
UML-Aktivitätsdiagramm
UML-Sequenzdiagramm
UML-Kommunikationsdiagramm
UML-Zustandsdiagramm
- kooperativ und arbeitsteilig in studentischen Projektteams zu arbeiten,
- eine Anforderungsspezifikation zu erstellen,
- ein UML-basiertes OOA-Modell für ein Softwaresystem zu spezifizieren,
- einen geeigneten statischen GUI-Prototypen zu erstellen,
- eigene Ergebnisse in einer Vorlesung zu präsentieren,
- eigene Ergebnisse in einer schriftlichen Projektarbeit zu beschreiben und zusammenzufassen.

Inhalte

  • Methoden, Prozesse, Aktivitäten, Rollen und Verantwortlichkeiten im Requirements Engineering
    Prozessmodelle in der Softwareentwicklung
    Methoden und Modellierungssprachen für die objektorientierte Analyse
    Objektorientierte Analyse mit UML: Statische und dynamische Aspekte
    UML-Use-Case-Diagramm
    UML-Paketdiagramm
    UML-Aktivitätsdiagramm
    UML-Objektdiagramm
    UML-Sequenzdiagramm
    UML-Zustandsdiagramme
    Checklisten für das OOA-Modell
    Komponenten und Inhalte der OOA-Dokumentation

 

Lehrformen

  • Vorlesung im Dialog mit den Studierenden, mit Tafelbeschriftung und Folienprojektion
    Vorlesungsbegleitendes Praktikum
    Bearbeitung von UML-Modellierungsaufgaben am Computer in Einzel- und/oder Teamarbeit
    Präsentationen der erarbeiteten Ergebnisse durch die Studierenden

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Prüfung zum Lehrmodul Software Engineering 1 besteht aus drei Teilprüfungen.

Zu Beginn des Semesters bilden die Studierenden Projektgruppen zu je vier Personen, die sich jeweils ein Softwarethema (aus mehreren vorgegebenen) aussuchen können. Eine studentische Projektgruppe erarbeitet dann im Laufe des Semesters im Rahmen der objektorientierten Analyse ihres Softwarethemas folgende Ergebnisse und stellt diese zwölf Ergebnisse kontinuierlich auf einem Webportal zur Verfügung:
  1. Projektvision
    2. Personas und Szenarien
    3. UML-Use-Case-Diagramm
    4. Vorlagen für fertige Use-Case-Spezifikationen
    5. Anforderungsspezifikation
    6. GUI-Prototyp
    7. CRC-Karten
    8. UML-Klassendiagramm
    9. UML-Aktivitätsdiagramme
    10. UML-Sequenzdiagramme
    11. UML-Zustandsdiagramme
    12. Projektarbeit, in der die erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und beschrieben werden
    
    1. Teilprüfung: Die Ergebnisse 1 bis 6 werden in der Mitte der Vorlesungszeit von zwei Studierenden in einem 20-minütigen Vortrag vorgestellt. Für die Ergebnisse 1 bis 6 können inklusive Präsentation maximal 30 Punkte erreicht werden.
    2. Teilprüfung: Die Ergebnisse 7 bis 11 werden am Ende der Vorlesungszeit von zwei weiteren Studierenden in einem 20-minütigen Vortrag vorgestellt. Für die Ergebnisse der Noten 7 bis 11 können inklusive Präsentation maximal 35 Punkte erreicht werden.
    3. Teilprüfung: Nach der Vorlesungszeit stehen vier Wochen zur Bearbeitung der Projektarbeit (Ergebnis 12) zur Verfügung. Die Projektarbeit wird anschließend abgegeben und bewertet. Für die schriftliche Projektarbeit können maximal 35 Punkte erreicht werden.
    
    Die Gesamtnote errechnet sich aus der Summe der drei Teilergebnisse:
    
    Ab 50 Punkten wird die Note 4,0 (ausreichend) vergeben.
    Ab 95 Punkten wird die Note 1,0 (sehr gut) vergeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Ab 50 Punkten wird die Note 4,0 (ausreichend) vergeben. Ab 95 Punkten wird die Note 1,0 (sehr gut) vergeben.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)

Literatur

  • Balzert, H. (2005): Lehrbuch der Objektmodellierung (2. Aufl.), Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  • Balzert, H. (2009): Lehrbuch der Softwaretechnik - Basiskonzepte und Requirements Engineering (3. Aufl.), Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  • Ludewig, J.; Lichter, H. (2023): Software Engineering - Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken, 4. korrigierte und überarbeitete Auflage, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Oestereich, B., Scheithauer, A. (2013): Analyse und Design mit UML 2.5, 11. Auflage, München: Oldenbourg Verlag.
  • OMG (2017): UML Specification Version 2.5.1, http://www.omg.org/spec/UML/2.5.1/PDF.
  • Pichler, R. (2008): Scrum, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Pohl, K., Rupp, C. (2015): Basiswissen Requirements Engineering, 4. überarbeitete Auflage, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Vollmer, G. (2017): Mobile App Engineering, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Vollmer, G. (2024): Unterlagen zur Lehrveranstaltung "Softwaretechnik 1".
  • Sommerville, I. (2018): Software Engineering, 10. Auflage, München: Pearson Studium.

Telematik und Telemedizin
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    45442

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen

Die Studierenden:

  • kennen die Motivation und den Nutzen von Telematik- und Telemedizinanwendungen in der Medizin.

  • verstehen die Versorgungsprozesse im Gesundheitswesen und die Rolle von Telematikanwendungen zur Verbesserung der Patientenversorgung.

  • sind mit den verschiedenen Klassen von Telematikanwendungen vertraut und können deren Einsatzgebiete differenzieren.

  • kennen die gesetzlichen Rahmenbedingungen (insbesondere SGB-Regelungen) sowie Datenschutzaspekte im Kontext von eHealth-Lösungen.

  • verstehen Problemstellungen und Lösungsansätze bei verteilten offenen Systemen sowie Integrationstechniken mit besonderem Fokus auf Webservices.

  • kennen spezielle Interoperabilitätsaspekte im Gesundheitswesen und relevante Standards wie IHE/XDS, FHIR und CDA.

  • sind mit der Architektur und den Anwendungen der nationalen Gesundheitstelematik-Plattform vertraut.

  • verstehen die Konzepte und Herausforderungen einrichtungsübergreifender elektronischer Patientenaktensysteme (eEPA).

  • kennen zentrale eHealth-Anwendungen wie eMedikationsplan, Notfalldatensatz, elektronische Patientenakte (ePA), KIM, MIOs und Patientenkurzakte.

  • sind mit pHealth- und mHealth-Lösungen vertraut und verstehen deren Bedeutung für Patienten sowie die Rolle von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs).

  • kennen die Bedeutung von Patientenportalen für die stationäre Versorgung und die Einbindung von Patienten in den Versorgungsprozess.

  • verstehen die prinzipiellen Anwendungstypen telemedizinischer Lösungen und deren Potenzial zur Unterstützung der medizinischen Versorgung.

  • kennen relevante internationale Standards wie FHIR, IHE/XDS, CDA und SNOMED und deren Bedeutung für Interoperabilität im Gesundheitswesen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

Die Studierenden sind in der Lage:

  • verschiedene Integrationsansätze zur Vernetzung medizinischer Informationssysteme zu analysieren und zu bewerten.

  • Webservices als zentrale Technologie für die Interoperabilität von Telematik- und Telemedizinanwendungen zu nutzen.

  • Telematik- und Telemedizinanwendungen unter Einbindung von Patienten-Apps zu konzipieren und deren Mehrwert für die Patientenversorgung zu beurteilen.

  • relevante internationale Standards wie FHIR, IHE/XDS und SNOMED gezielt für spezifische Anwendungsfälle im Gesundheitswesen einzusetzen.

  • innovative Lösungen zur Verbesserung der Interoperabilität medizinischer Informationssysteme zu entwickeln und bestehende Systeme zu erweitern.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden:

  • sind in der Lage, sich fachlich fundiert über Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich eHealth auszutauschen.

  • präsentieren ihre Analysen und Lösungskonzepte strukturiert und verständlich für Fachpublikum sowie interdisziplinäre Teams.

  • arbeiten in Teams an der Konzeption und Entwicklung von Telematik- und Telemedizinanwendungen und reflektieren ihre Arbeitsergebnisse kritisch.

  • können regulatorische und technische Anforderungen in Diskussionen klar kommunizieren und geeignete Lösungen aufzeigen.

  • entwickeln Problemlösungsstrategien im interdisziplinären Austausch mit Experten aus der Medizin, IT und Gesundheitsökonomie.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden:

  • reflektieren die gesellschaftlichen und ethischen Auswirkungen von eHealth-Technologien und Telematikanwendungen.

  • verfügen über die Fähigkeit, sich eigenständig in neue technologische Entwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen einzuarbeiten.

  • wenden wissenschaftliche Methoden zur Analyse und Bewertung von Interoperabilitätslösungen im Gesundheitswesen an.

  • entwickeln ein fundiertes Problembewusstsein für Herausforderungen in der digitalen Gesundheitsversorgung und können fundierte Lösungsansätze formulieren.

  • verstehen sich als Teil einer interdisziplinären Fachcommunity und sind in der Lage, ihr Wissen in Forschung und Praxis einzubringen.

Inhalte

Die Lehrveranstaltung gliedert sich nach einer kurzen Einführung zu Motivation, aktueller Situation in Deutschland und der aktuellen Gesetzgebung zur Telematik/Telemedizin in vier Hauptteile mit folgenden Inhalten:

  • Verteilte offene Systeme - Problemstellungen und Lösungsansätze Die nationale
    • Was sind verteilte offene Systeme
    • Integrationsebenen, -ansätze und -technologien
    • notwendige zentrale Plattformartefakte wie Terminologie- und Referenzservices
    • die Rolle der semantischen Bezugssysteme für semantische Interoperabilität, v.a. SNOMED
  • Telematikanwendungen nach Anwendungsklassen
  • Nationale Telematikplattform und ihre Anwendungen
  • Anwendungen nach Anwendungsklassen
    • Anwendungen zur Kommunikation (z.B. eArztbrief, eMeldung, KIM, eMessanger)
    • Anwendungen zur Dokumentation (z.B. eNotfalldaten, Elektronische Patientenakte. Patientenkurzakte)
    • Anwendungen zur Kollaboration (DIGAs, Case-Management, Zweitmeinungscenter, Patienten-Arzt-Zusammenarbeit etc.)
    • Anwendungen zur Wissensunterstützung (AMTS, Leitliniendeployment, Anwendung klinischer Pfade etc.)
  • Telemedizinanwendungen
    • Anwendungen für die ärztliche Zusammenarbeit (Teleradiologie, Telepathologie, Televisite etc.)
    • Anwendungen für das Tele-Monitoring
    • mHealth und pHealth-Anwendungen für Patienten
    • Sonstige Anwendungen

Es werden jeweils praktisch realisierte Beispiele besprochen und teilweise vorgeführt.

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitende Projektarbeiten mit abschließender Präsentation

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • semesterbegleitende Prüfungsleistung (Präsentationen, Ausarbeitungen) im Umfang von 40% der Gesamtnote
  • Abschließende Projektarbeit mit Präsentation (30 Minuten) im Umfang von 60% der Gesamtnote 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Semesterbegleitende Prüfungsleistung und Abschließende Projektarbeit sind mindestens mit Bestanden bewertet.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Albrecht U-V (Hrsg.) (2016) Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps CHARISMHA. Medizinische Hochschule Hannover. URL: http://www.charismha.de/ (abgerufen am 18. November 2018)
  • Coulouris G., Dollimore J., Kindberg T.: Verteilte Systeme. Konzepte und Design. Pearson Studium München 2002.
  • Fischer F, Krämer A.: eHealth in Deutschland - Anforderungen und Potenziale innovativer Versorgungsstrukturen. Springer Berlin Heidelberg 2016.
  • Haas P.: Gesundheitstelematik. Grundlagen Anwendungen Potenziale. Springer Heidelberg 2006.
  • Haas P., Meier A., Sauerburger H.: E-Health. Praxis der Wirtschaftsinformatik. HMD 251. dpunkt.Verlag Heidelberg 2006.
  • Haas P (2017) Elektronische Patientenakten Einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten als Basis für integrierte patientenzentrierte Behandlungsmanagement-Plattformen. Bertelsmann Stiftung. Gütersloh.
  • Knöppler, K.; Neisecke, T.; Nölke, L. (2016) Digital Health-Anwendungen für Bürger. Kontext, Typologie und Relevanz aus Public-Health-Perspektive Entwicklung und Erprobung. Bertelsmann Stiftung. Gütersloh.
  • Marx. G., Rossaint R., Marx N. (Hrsg.) (2021) Telemedizin. Grundlagen und praktische Anwendung in stationären und ambulanten Einrichtungen. Springer Verlag 2021
  • Melzer I.: Service-orientierte Architekturen mit Web Services. Springer Heidelberg 2010.
  • Müller G., Eymann T., Kreutzer M.: Telematik- und Kommunikationssysteme in der vernetzten Wirtschaft. Oldenbourg München 2003.
  • Diverse HL-7 und IHE-Standards-Papiere

Web-Technologien
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46898

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen: Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die zentralen Grundprinzipien und Konzepte des WWW (z.B. Client-Server, HTTP) und des Internets (z.B. Protokolle) zu benennen und im Kontext von Web-Anwendungen einzuordnen,
  • client- und serverseitige Techniken der Web-Entwicklung zu differenzieren,
  • Syntax, Semantik und Konzepte der zentralen Technologien der Web-Plattform (HTML, CSS und JavaScript) zu verstehen und zu erklären, und
  • grundlegende, technologieunabhängige Architekturaspekte von Web-Anwendungen (z.B. Model-View-Controller, ereignisgetriebene und asynchrone Programmierung) zu erkennen und auf konkrete Technologien übertragen.


Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die Struktur einer Web-Oberfläche mittels HTML semantisch korrekt und barrierefrei zu spezifizieren,
  • das Layout einer Web-Anwendung mittels CSS responsiv umzusetzen,
  • client- und serverseitige Logik mittels JavaScript zu implementieren,
  • essentielle Werkzeuge der Web-Entwicklung, wie etwa Entwicklungsumgebungen und Build-Management-Werkzeuge, einzusetzen,
  • und somit kleine bis mittelgroße Web-Anwendungen für konkrete Aufgabenstellungen zu realisieren.


Kommunikation und Kooperation: Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Lösungen kooperativ im Team zu entwickeln und umzusetzen, und
  • ihre Ideen und Lösungen z.B. in Form von Kurzpräsentationen oder Code-Reviews, zu erklären und zu diskutieren.


Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität: Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • industrielle Best Practices aus dem Bereich der Web-Entwicklung anzuwenden, und
  • ihre technischen Lösungen für typische Aufgabenstellungen in der Web-Entwicklung fundiert zu begründen.

Inhalte

Modulbeschreibung: 
Studierende erhalten in diesem Modul einen Überblick über die zentralen Technologien der Web-Plattform, welche die Basis moderner Web-Anwendungen bildet. Sie beherrschen nach Abschluss des Moduls die zentralen Prinzipien und Konzepte dieser Technologien und können diese einsetzen, um kleine bis mittelgroße Web-Anwendungen für konkrete Aufgabenstellungen zu realisieren.

Modulstruktur:
Das Modul umfasst die folgenden Themen:

  1. Überblick über die zentralen Konzepte und Technologien des WWW und des Internets (z.B. Client-Server-Architektur, Protokolle und Standards wie TCP, IP, DNS, URL, HTTP)
  2. Clientseitige Konzepte und Technologien zur Entwicklung von Web-Anwendungen:
    1. HTML (inkl. Semantik, Barrierefreiheit)
    2. CSS und responsives Web-Design
    3. JavaScript und Browser APIs (z.B. DOM, AJAX)
  3. Serverseitige Konzepte und Technologien zur Entwicklung von Web-Anwendungen:
    1. Basiskonzepte: Ereignisgetriebene und asychrone Programmierung, Request-Handling, Modularisierung (z.B. mit Node.js)
    2. Strukturierung mittels Model-View-Controller 

Lehrformen

  • Flipped/Inverted Classroom:
    • Online-E-Learning-Materialien mit interaktiven Folien und Videos (asynchrones Selbststudium)
    • Interaktive Präsenzveranstaltungen für Aufgaben und Übungen anhand von Praxisbeispielen, für zusätzliche Vertiefung und zur Beantwortung und Diskussion von Fragen; Just-In-Time Teaching auf Basis von Begleitfragen
  • Projektorientiertes Praktikum: Projektaufgabe, die über das gesamte Semester in Teams bearbeitet wird
  • Gastvorträge mit Experten und aktuellen Themen aus der Industrie

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Schriftliche Klausurarbeit (Umfang: 100%, Dauer: 120 Minuten); semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte, Umfang: 13%)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Wolf, Jürgen (2023): HTML und CSS: Das umfassende Handbuch, 5. Auflage, Rheinwerk Computing
  • Bühler, Peter; Schlaich, Patrick; Sinner, Dominik (2023): HTML und CSS: Semantik - Design- Responsive Layouts, 2. Auflage, Springer Vieweg
  • Simpson, Kyle (2015-2020): You Don’t Know JS (Yet), Band 1-6, O’Reilly/Independently published
  • Haverbeke, Marijn (2020): JavaScript: Richtig gut programmieren lernen, 2. Auflage, dpunkt.verlag
  • Springer, Sebastian (2021): Node.js: Das umfassende Handbuch, 4. Auflage, Rheinwerk Computing
  • Tilkov, Stefan; Eigenbrodt, Martin; Schreier, Silvia; Wolf, Oliver (2015): REST und HTTP: Entwicklung und Integration nach dem Architekturstil des Web, 3. Auflage, dpunkt.verlag
  • Tanenbaum, Andrew S.; Feamster, Nick; Wetherall, David J. (2024): Computernetzwerke, 6. Auflage, Pearson Studium

Relevante Standards:
  • WHATWG (2025): HTML Living Standard, https://html.spec.whatwg.org/
  • W3C (2025): CSS Specifications, https://www.w3.org/Style/CSS/specs.html
  • Ecma International (2025): ECMA-262: ECMAScript® 2025 language specification, 16th Edition, https://tc39.es/ecma262/
  • WHATWG (2025): DOM Living Standard, https://dom.spec.whatwg.org

4. Studiensemester

Signal- und Bildverarbeitung für die Medizin
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    44452

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Analyse von Systemen, die Methoden der Signal- und Bildverarbeitung in der Medizin. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Lehrveranstaltung haben die Studierenden die folgenden Kompetenzen erworben:



Kenntnisse (Wissen):
- können Erfolge und Herausforderungen der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung im Kontext der klinischen Radiologie benennen
- kennen die Stufen der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung und können diese erläutern
- kennen die wichtigsten mathematischen und algorithmischen Konzepte der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung und können diese in Softwarecodes anwenden
- kennen Beispiele für die medizinische Anwendungen von Bildverarbeitung
- kennen die Grundlagen maschineller Lernverfahren inkl. Deep Learning für Signal- und Bildverarbeitungsaufgaben

Fertigkeiten
- können Signal- und Bildverarbeitungs-Probleme durch Kombination der in der Veranstaltung behandelten Verfahren lösen (Aufbau einer Bildverarbeitungspipeline)
- können einfache Bildverarbeitungs-Anwendungen mit Hilfe des Programmiersystems Matlab® bzw. der Programmiersprache Java oder Python und ImageJ entwickeln
- können entwickelte Signal- und Bildverarbeitungspipelines beurteilen
- können im Team Miniprojekte zur Signal- und Bildverarbeitung gemeinsam planen, implementieren und präsentieren


Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz)
- können Ideen und Lösungsvorschläge mündlich und schriftlich formulieren
- können Aufgaben in Übungen und Praktika selbständig lösen und die Ergebnisse präsentieren
- können in den Übungs- und Projektphasen kooperativ Lösungen erarbeiten
- können in den Projektphasen kooperativ Aufgaben zur Lösung planen, verteilen und gemeinsam durchführen
- können in Diskussionen zielorientiert argumentieren und mit Kritik sachlich umgehen
- können Ergebnisse von Gruppenarbeiten gemeinsam präsentieren
- können Projektergebnisse bewerten und Verbesserungsvorschläge formulieren
- können Missverständnisse zwischen Gesprächspartnern erkennen und abbauen

Inhalte

- Einführung und Motivation: Klinische Anwendungen der digitalen Signal- und Bildverarbeitung und Charakterisierung wichtiger medizinischer Bildobjekte wie z.B. Knochen, Gefäße, Gewebe, Tumore, etc.
- Überblick über die Stufen der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung (1D, 2D, 3D, 4D)
- Einführung in eine ausgewählte Programmierschnittstelle (Praktikum): Ausbau der Matlab® Kenntnisse
- Digitalisierung (Abtastung, Quantisierung), Struktur und Eigenschaften medizinischer Bilddaten
- Signal- und Bildvorverarbeitung im Ortsbereich
- Signal- und Bildvorverarbeitung im Frequenzbereich, Faltungstheorem, Abtasttheorem
- Segmentierung medizinischer Bilddaten: Schwellwertverfahren, kantenorientierte Verfahren, Bereichs- und Volumenwachstumsverfahren
- Quantitative Bildanalyse, Bilderkennung und Klassifikation
- Bildkompressionsverfahren und das Standardformat DICOM für medizinische Bilddaten
- Moderne Merkmalsextraktion z.B. Interest points
- Registrierung
- Einführung Deep Learning für die Bildklassifikation

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene Klausurarbeit
  • erfolgreiches Miniprojekt (projektbezogene Arbeit)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Handels, H.; Medizinische Bildverarbeitung; Vieweg+Teubner; 2. Auflage; 2009
  • Nischwitz, A. et al.; Computergrafik und Bildverarbeitung: Band II: Bildverarbeitung; Vieweg+Teubner; 3. Auflage, 2011
  • Bankman, I. et al.; Handbook of Medical Image Processing and Analysis; Academic Press; 2. Auflage; 2009
  • Gonzalez R. et al.; Digital Image Processing; Prentice Hall; 4. Auflage; 2018
  • Burger, W und Burge, M. J., Digitale Bildverarbeitung, Springer-Verlag, 3. Auflage, 2015 (auch elektronisch in der FH Bibliothek vorhanden)

Informationssicherheit für die Medizin
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46815

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage,

  • grundlegende Terminologie der Informationssicherheit zu definieren, zu differenzieren und zu erklären.
  • die zentrale Bedeutung von Standardisierung in der Informationssicherheit zu verstehen und methodisch abzubilden.
  • selbständig Informationen über Schwachstellen und Bedrohungen zu sichten, zu analysieren und darauf aufbauend fundierte Entscheidungen zu treffen.
  • organisatorische und technische Sicherheitsmaßnahmen zu erklären und anzuwenden.

Inhalte

  • Terminologie
    • IT-Sicherheit, Informationssicherheit, Unterschied Security und Safety
    • Asset
    • Schutzziel (CIA und Authentifikation)
    • Schwachstelle, Verwundbarkeit, Bedrohung, Angriff, Angreifertypen
    • Risiko
    • Sicherheitsmaßnahme
  • Sicherheitsrichtlinien, Faktor Mensch, Security Awareness
  • Rechtliche Rahmenbedingungen, Europäische Datenschutz-Grundverordnung
  • Standards und Best Practices
    • ISO/IEC 27000-Reihe
    • Common Criteria
    • IT-Grundschutz
    • OWASP
  • Angewandte Kryptographie
    • Symmetrische Verschlüsselung (Grundlagen, AES, Blockmodi, Padding, Fallstricke)
    • Hashfunktionen (Angriffsarten, SHA-2 Familie, SHA-3 Familie), MAC
    • Asymmetrische Kryptographie (Grundlagen, DH, RSA, ECC, Padding, Fallstricke, Digitale Signaturen, Zertifikate)
  • Zugriffskontrolle
    • Grundlagen (DAC, MAC, RBAC, Deny by Default, Least Privilege)
    • Weitergehende Modelle (ABAC, ReBAC), Modellierung
  • Authentifikation
    • Grundlagen Authentifikation (Arten, MFA, Entropie)
    • Passwortbasierte Authentifikation (Linux Passwortdatenbanken, Angriffsarten, Salt, Argon2, NIST 800-63B)
  • Grundlagen Software-Entwicklung und Informationssicherheit
    • Best Practices (OWASP Top 10, SAMM, ASVS, Testing Guide)

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • R. Anderson: Security Engineering: A Guide to Building Dependable Distributed Systems, 3. Auflage, John Wiley & Sons Inc., 2020
  • C. Eckert: IT Sicherheit (Konzepte, Verfahren, Protokolle), 11. Auflage, De Gruyter Oldenbourg, 2023
  • ISO/IEC 27000: Information technology Security techniques Information security management systems Overview and vocabulary, 2018
  • K. Schmeh: Kryptografie Verfahren - Protokolle - Infrastrukturen, 6. Auflage, dpunkt.verlag, 2016

Kommunikations- und Rechnernetze
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46832

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,

  • Prinzipien, Protokolle und Architektur des Internets zu verstehen
  • Elementare Kommandos der Betriebssysteme Linux und Windows zur Netzwerkkonfiguration und zum Netzwerktest anzuwenden
  • Protokoll- und Netzwerkanalysen mit Analysewerkzeugen durchzuführen und zu interpretieren
  • Vorhandene drahtgebundene und drahtlose Netzwerke zu analysieren
  • Drahtgebundene und drahtlose Netzwerke zu entwerfen und zu realisieren
  • Netzkomponenten (Router, Switch) einschließlich VLAN und NAT zu konfigurieren

Inhalte

  • Referenzmodelle (ISO/OSI, TCP/IP)
  • Bitübertragungsschicht, Übertragungsmedien
  • Ethernet, Netzwerkkomponenten: Hub, Switch, Router; Virtual LANs (VLAN)
  • IP-Protokolle, Adressierung, Routing
  • Network Address Translation (NAT)
  • Protokolle der Transportschicht
  • IPv6, IPSec, SSL/TLS
  • Drahtlose Kommunikation

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Andrew S. Tanenbaum, David J. Wetherall; Computernetzwerke; Pearson Studium; 5. Auflage; 2012
  • Douglas E. Comer, Ralph Droms; Computernetzwerke und Internets; Pearson Studium; 3. Auflage; 2001

Künstliche Intelligenz
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46834

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Grundlegende Kenntnisse von Begriffen und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) und von Anwendungen wissensbasierter Methoden in "Intelligenten Systemen". Grundlegendes Verständnis für die Einsatzmöglichkeiten dieser Methoden. Sensibilität für praxisrelevante Fragestellungen.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Erfassen und Darstellen von typischen Software-Architekturen der KI.
  • Verständnis und Erklären der Paradigmen symbolischer und subsymbolischer Ansätze der KI.
  • Vertieftes Erklären und Demonstrieren von heuristischen Methoden der symbolischen KI: Suche, Constraints, Regelverarbeitung. Grundlegendes Verständnis von Unsicherheit und Unschärfe im Kontext wissensbasierter Anwendungen.
  • Entwicklung der Fähigkeit zur Anwendung dieser Methoden im Kontext von einfachen Problemstellungen.
  • Konzipieren und Implementieren kleiner Agentenprogramme.
  • Verständnis und Anwendbarkeit grundlegender formallogischer Modellierungstechniken im Bereich der KI.

Sozialkompetenz:

  • Entwicklung der verbalen Kompetenzen sowie der kommunikativen Fähigkeiten im Team durch das Erarbeiten von Lösungen in Kleingruppen.

Inhalte

  • Grundbegriffe der Künstlichen Intelligenz und der formalen Wissensverarbeitung
  • Intelligente Agenten
  • Zustandsräume und Heuristische Suche, Alpha-Beta-Suche, Constraint-Propagierung
  • Produktionsregelsysteme
  • Unsicheres Wissen (Probabilismus), Vages Wissen (Fuzzy-Methoden)
  • Einfache neuronale Netze
  • Formallogische Modellierungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (u.a. Prädikatenlogik)

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • jeweils unmittelbare Rückkopplung und Erfolgskontrolle

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Schriftliche Klausurarbeit [Umfang: 100%] (90 Minuten)
  • Semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte): Programmieraufgaben [Umfang: 15%], Anrechnung nur auf eine bestandene Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene schriftliche Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Ingo Boersch, Jochen Heinsohn, Rolf Socher; Wissensverarbeitung. Eine Einführung in die Künstliche Intelligenz für Informatiker und Ingenieure ; 2. Auflage; Spektrum Akademischer Verlag; München; 2007.
  • Stuart Russel, Peter Norvig: Künstliche Intelligenz. Ein moderner Ansatz ; 3. aktualisierte Auflage; Pearson; München; 2012.

Softwaretechnik 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    44121

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Einführung in die Softwarearchitektur. Technologische Umsetzung von technischen Anforderungen aus dem Pflichtenheft und fachlicher Anforderungen aus dem OOA-Modell.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Abgrenzung von Analyse, Grobentwurf (Architektur) und Feinentwurf (Design)
  • Bennen verschiedener Architekturstile und metaphern
  • Bennen und Anwenden von Architekturmustern
  • Bennen und Anwenden verschiedener Middlewareansätze für Präsentation, Kommunikation, Persistenz, Anwendungslogik und Steuerung
  • Beschreiben und durchführen einer kriterienbasierten Evaluation
  • Spezifikation eines Architekturmodells (Komponentendiagramm, Verteilungsdiagramm)
  • Dokumentation des Entwurfs auf Basis relevanter UML-Beschreibungsmittel (u.a. Pakete, Aktivitätsdiagramm, Klassendiagramm, Zustandsdiagramm, Szenario)
  • Bennen und Anwenden von Entwurfsmustern nach Gamma
  • Bennen, beschreiben und unterscheiden von Lösungsansätzen für Querschnittsaufgaben wie Logging, Sicherheit, Persistenz, Transaktionsschutz
  • Einordnen verschiedener Konzepte in den Architekturbaukasten

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Präzises Beschreiben von Softwaresysteme verschiedenster Anwendungsdomänen
  • Erkennen von Widersprüchen, Unvollständigkeit, Inkonsistenzen
  • Modellieren von Architekturen mittels der UML
  • Einordnen spezifischer Vorlesung und ihrer Inhalte wie Webengineering oder Datenbanken in den Architekturbaukasten

Sozialkompetenz:

  • Problemstellungen mittlerer Komplexität im Team systematisch analysieren
  • Im Team kooperativ und arbeitsteilig eine Softwarearchitektur erarbeiten
  • Im Team kooperativ und arbeitsteilig eine Softwarearchitektur mit Hillfe von Middleware umsetzen

Inhalte

  • Die Rolle des Softwarearchitekten
  • Architekturentwurf (Einführung und Überblick)
  • Architekturentwurf (Vorgehen und Dokumentation)
  • Architekturstile und metaphern
  • Architekturmuster
  • Objektorientierter Entwurf
  • Entwurfsmuster
  • Enterprise-Konzepte (bzw. Querschnittsaufgaben: Sicherheit, Persistenz, Transaktionen, )
  • Basisarchitekturen
  • Technologieauswahl
  • OOD-Dokumentation

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik

Literatur

  • Balzert, H.: Lehrbuch der Objektmodellierung, 2. Auflage, Spektrum-Verlag, 2005
  • Ludewig, J.; Lichter, H.: Software Engineering: Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken
  • Reussner, R.; Hasselbring, W.: Handbuch der Software-Architektur, Vol. 2. Aufl. dpunkt Verlag, Heidelberg, 2008.
  • Rupp, C.; Queins, S.: UML 2 glasklar, Praxiswissen für die UML-Modellierung, 8. Auflage, Hanser-Verlag 2017.
  • Starke, G.: Effektive Software-Architekturen: Hanser-Verlag, 2009, 4. Auflage
  • Starke, G.; Hruschka, P. arc42 in Aktion: Hanser-Verlag 2016

Visualisierung und Interaktion für die Medizin
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    47719

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • Die vielfältigen Einsatzgebiete der Visualisierung von und der Interaktion mit medizinischen Daten in der modernen Gesundheitsversorgung aufzuzählen und zu erläutern
  • Beispiele der Mensch-Maschine Interaktion in der Medizintechnik zu beschreiben und deren Vor- und Nachteile abzuwägen
  • das Zusammenspiel der verschiedenen Teilgebiete der Grafischen Datenverarbeitung bei der Entwicklung aktueller medizinischer Diagnose- und Therapiesystem zu beschreiben und zu analysieren
  • wichtige Konzepte des geometrischen Modellierens und der Computergrafik wie Projektion, Kamera, Beleuchtung und Texturierung zu erläutern und deren praktischen Nutzen einzuordnen
  • die Programmierschnittstelle WebGL für interaktive 2D- und 3D-Grafiken im Webbrowser zu erläutern und das Zusammenspiel von JavaScript-API, Rendering-Pipeline, Shader Programmierung und Hardwarebeschleunigung auf der GPU-Grafikkarte zu skizzieren.


Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • mithilfe von WebGL einfache 2D- und 3D-Grafikmodelle im Webbrowser zu visualisieren und zu testen, indem sie eine einfache Single-File-Anwendung entwickeln, die HTML, CSS, JavaScript und WebGL-Code enthält
  • ihre erstellten Visualisierungen durch interaktive Elemente wie GUI-Komponenten und Maus Interaktionen zu erweitern
  • ein vorgegebenes objektorientiertes Multi-File WebGL-Rahmenprogramm schrittweise um Modelle, Transformationen, Kameras, Beleuchtung und Texturierung zu erweitern, zu testen und weiterzuentwickeln


Kommunikation und Kooperation:
Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • Programmieraufgaben in kleineren Teams am Computer zu bearbeiten und zu lösen
  • in kleinen Gruppen zielgerichtet zu experimentieren, zum Beispiel um die Komplexität von Interaktionsmöglichkeiten schrittweise zu erhöhen


Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • die Wichtigkeit zu beurteilen, qualitätsorientiert und verantwortungsbewusst zu denken und zu handeln
  • die Notwendigkeit zum Lebenslangen Lernen zu erkennen um mit dem Fortschritt in Medizin und Technologie mitzuhalten
  • berufsfeldtypische technische Fragestellungen, wie der Visualisierung von medizinischen Daten im Webbrowser, mit Hilfe von Industriestandards wie HTML, CSS, JavaScript und WebGL-Code zu lösen
  • den Einsatz ihrer gewählten Technologien gegenüber Fachvertretern zu begründen und zu rechtfertigen

Inhalte

  • Einführung und Motivation: Bedeutung der Teilgebiete Computer Graphik (Geometrisches Modellieren und Bildsynthese), Bildverarbeitung und 3D Computer Vision (Objektrekonstruktion aus Projektionen) in der Entwicklung aktueller medizinischer Diagnose- und Therapiesysteme
  • Überblick über aktuelle Standardsoftware zur Visualisierung medizinischer Bilddaten
  • Einführung in die Programmierschnittstelle (Vorlesung und Praktikum) OpenGL / WebGL. Ausbau der Matlab® Kenntnisse
  • Das menschliche Auge, Farbwahrnehmung, Farbmodelle und Transformation
  • Grundelemente und Algorithmen des geometrischen Modellierens zur Erzeugung von Oberflächenmodellen aus medizinischen Bilddaten: Punkte, Interpolation, Polygonnetze, Kurven, Flächen, Marching Cubes
  • Grundlagen und Algorithmen der Bildsynthese zur Visualisierung und Manipulation von Oberflächenmodellen: Transformationen, Projektion, Sichtbarkeitsberechnung und Verdeckung, lokale Beleuchtung und Schattierung, Texturen, globale Beleuchtung, Stereo Visualisierung
  • Grundlagen und Algorithmen zur direkten Volumenvisualisierung: Orthogonale Schnittbilder, Multiplanar Reformatting, Curved Planar Reformatting, Volumerendering (Klassifikation, Interpolation, Beleuchtung, Compositing), Virtuelle Endoskopie
  • Virtuelle Realität und Mensch-Maschine Interaktion in der Medizintechnik: Ein- und Ausgabegeräte, Tracking-Systeme, Stereodisplays, haptische Visualisierung mittels Kraft-Rückkopplung

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitende und inhaltlich eng verzahnte Übung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion. Erläuterung der Aufgabenstellung und gemeinsame Erarbeitung und Skizzierung eines Lösungsweges
  • Vorlesungsbegleitendes und inhaltlich eng verzahntes Praktikum; Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausurarbeit, in der die Studierenden grundlegende Kenntnisse der Visualisierung von medizinischen Daten mit Hilfe von Computergrafik, sowie der Implementierung von interaktiven Benutzerschnittstellen abrufen und erinnern sollen. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, diese Kenntnisse auf Fragestellungen aus der Praxis zu übertragen und ggf. anzuwenden. Dazu sind u.a. kurze WebGL Programme zu erstellen, oder vorgegebene Programme zu verändern oder zu ergänzen.
Dauer: 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die schriftliche Klausurarbeit wird benotet und muss mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Marschner, S., Shirley, P.; Fundamentals of Computer Graphics; CRC-Press; 5. Auflage; 2021
  • Preim, B., Botha, C.; Visual Computing for Medicine: Theory, Algorithms, and Applications (Morgan Kaufmann Series in Computer Graphics), 2. Auflage; 2013
  • Nischwitz, A. et al.; Computergrafik und Bildverarbeitung: Band I: Computergrafik; Vieweg+Teubner; 4. Auflage, 2020
  • Preim B., Dachselt R., Interaktive Systeme, Band 1 und 2: Grundlagen, Graphical User Interfaces, Informationsvisualisierung, Springer 2010
  • Engel, K. et al.;  Real-time volume graphics. A K Peters 2006

5. Studiensemester

Medizinisches Softwareprojekt
  • PF
  • 4 SWS
  • 7.5 ECTS

  • Nummer

    45195

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    2 h

  • Selbststudium

    223 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • die Phasen und Disziplinen der Softwareentwicklung sowie die damit verbundenen theoretischen, konzeptionellen und praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu reproduzieren und ihren praktischen Nutzen zu erläutern
  • die Prozesse und Methoden des Projektmanagements sowie der Projektdokumentation zu benennen und gezielt auf eine konkrete Aufgabenstellung anzuwenden


Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • sich in ein gegebenes Anwendungsfeld der Medizinischen Informatik zu vertiefen
  • ihr Wissen über Programmiersprachen, Frameworks und Tools zu organisieren und anzuwenden um geeignete Technologien für ein konkretes Projekt auszuwählen
  • Best Practices und Design Patterns zu nutzen um effiziente und skalierbare Softwarelösungen zu erstellen
  • häufige Fallstricke zu erkennen und zu vermeiden und damit den Entwicklungsprozess zu beschleunigen


Kommunikation und Kooperation:
Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • ein Softwareprojekt im Team von 10-12 Entwickler*innen durchzuführen
  • Kommunikationsplattformen und Tools zu nutzen, um Informationen und Updates für alle Teammitglieder zugänglich und aktuell zu halten
  • Kollaborative Werkzeuge wie Versionierungssysteme, kollaborative Entwicklungsumgebungen und Projektmanagement-Tools einzusetzen um parallel und effektiv an gemeinsamen Zielen zu arbeiten
  • Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv anzusprechen, bevor sie den Projektfortschritt behindern


Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • einen evidenz- und forschungsbasierten Ansatz bei der Erstellung von Lösungen zu verfolgen
  • die Notwendigkeit zum Lebenslangen Lernen zu erkennen um mit dem Fortschritt in Medizin und Technologie mitzuhalten
  • Qualitätsorientiert und Verantwortungsbewusst zu denken und zu handeln
  • zu beurteilen, wie wichtig es ist, interdisziplinär mit Fachleuten aus der Medizin, Informatik und anderen Disziplinen zusammenzuarbeiten

 

Inhalte

In diesem Modul arbeiten die Studierenden praxisnah an der Durchführung eines Softwareprojekts im Bereich der Medizinischen Informatik. Zu Beginn beurteilen sie ihre eigenen Fähigkeiten und Neigungen, um sich in Untergruppen für Aufgaben wie Projektmanagement, Dokumentation, Entwicklung, und Testen zu organisieren.

Abhängig von der Studierendenzahl und vom jeweiligen Projektumfang können Anforderungsspezifikationen und Datenbankmodelle entweder von den Studierenden selbst erstellt oder vom Lehrenden bereitgestellt werden. Eine Untergruppe übernimmt die Verantwortung für das Projektmanagement, was die Organisation und Protokollierung von Projektbesprechungen sowie die zeitliche Planung und Überwachung des Projekts umfasst.

Für die Entwicklung des Gesamtsystems ist eine genaue Modularisierung durch die Studierenden erforderlich, und die Schnittstellen müssen klar definiert werden, damit die Integration der verschiedenen Module reibungslos verläuft. Der Projekterfolg wird durch umfassende Integrationstests gewährleistet, die das Zusammenwirken der Module prüfen und validieren.

Die Studierenden nutzen verschiedene professionelle Werkzeuge und Plattformen zur Kommunikation / Dokumentation und zur Softwareentwicklung, darunter ein Dokumentenmanagementsystem, Planungswerkzeuge, Versionskontrollsoftware und weitere Anwendungen zur Projektplanung und -überwachung. Eine projektorientierte Zeiterfassung wird ebenfalls durchgeführt, um den Fortschritt transparent zu dokumentieren.

Die Aufgabenstellungen orientieren sich an den aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen und entsprechen den spezifischen Anforderungen der Medizininformatik und Medizintechnik. Dabei wird auf die Einhaltung relevanter Standards geachtet, um die Qualität und Relevanz der entwickelten Lösungen zu sichern.

Lehrformen

Durchführung eines Softwareprojektes im Team: In diesem Modul sind die Studierenden dafür verantwortlich, eigenständig einen Projektzeitplan für das Semester zu erstellen und ihre Präsenztermine zu planen und zu organisieren. Der Lehrende fungiert in erster Linie als Auftraggeber (evtl. in Kooperation mit einem Unternehmen) und darüber hinaus als übergeordneter, beobachtender Projektmanager, der den Studierenden bei Bedarf als Ansprechpartner für Probleme und Fragen zur Verfügung steht, sich jedoch im Allgemeinen im Hintergrund hält, um den selbstständigen Arbeitsprozess der Studierenden zu fördern.

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Referat

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • erfolgreiche Projektarbeit
  • erfolgreiches Referat

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Bachelor Medizinische Informatik

Literatur

Muss von den Studierenden selbst in Bezug zum gewählten Thema der Projektarbeit ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Wissenschaftliches Arbeiten - Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation - Helmut Balzert, Christian Schäfer, Marion Schröder - W3L, 2. Aufl., 2011

Informatik und Gesellschaft
  • PF
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    45201

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Besuch des Moduls I&G haben die Studierenden Fachkompetenz erworben, weil sie ...

  • das Fach Informatik und dessen Bedeutung für die Gesellschaft beschreiben können.
  • die Konzepte Ethik, Moral, Verantwortung, Wert und Dilemma unterscheiden und erklären können. 
  • die Grundzüge einer Informatik-Berufsethik erläutern können.
  • verstehen, dass Technikgestaltung und -aneignung soziale Prozesse sind, und dieses Verständnis auf eigene Projekte und aktuelle gesellschaftliche IT-Themen beziehen können.
  • Theorien und Konzepte der sozio-technischen Perspektive nennen und deren Beitrag für den Erfolg von IT-Projekten beschreiben können.
  • relevante Repräsentanten der Informatik sowie Akteure im Umfeld der Informatik in unserer Gesellschaft benennen und beschreiben können.
  • Fakten zu aktuellen, gesellschaftlich bedeutsamen IT-Themen nennen und kritisch diskutieren können.

Nach erfolgreichem Besuch des Moduls I&G haben die Studierenden Selbstkompetenz erworben, weil sie ...

  • ihre Verantwortung als Informatiker/innen thematisieren können.
  • sie beginnen, sich mit ihrer eigenen Rolle als Informatiker/innen auseinanderzusetzen.

Nach erfolgreichem Besuch des Moduls I&G haben die Studierenden Sozialkompetenz erworben, weil sie ...

  • die Auswirkung von IT auf individueller und gesellschaftlicher Ebene erkennen, beschreiben und diskutieren können.

Nach erfolgreichem Besuch des Moduls I&G haben die Studierenden Berufsfeldkompetenz erworben, weil sie ...

  • aus ihrem Wissen Aktivitäten ableiten können, die sie in Projektvorgehensmodellen platzieren können.

Inhalte

  1. Einordnung des Faches Informatik & Gesellschaft
  2. Sozio-technische Perspektive , Bedeutung von Kommunikation und ihre Abbildung in technischen Systemen
  3. Konzepte der Techniksoziologie sowie der Arbeits- und Organisationspsychologie
  4. Ethik in der Informatik
  5. Sozio-technische Gestaltungsprinzipien und Vorgehensmodell für IT-Projekte
  6. Gesetzlicher Rahmen 
  7. Anwendung der ethischen Leitlinien der GI auf aktuelle gesellschaftliche Themen mit Informatikbezug

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Gruppenarbeit
  • Seminar

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation mit anschließender mündlicher Prüfung
  • mündliche Prüfungen
  • Hausarbeiten
  • Referate 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Das Modul I&G wird unbenotet erfolgreich abgeschlossen, wenn ein Studierender / eine Studierende ... 

  • aktiv an mindestens einer Diskussionsrunde zur Anwendung der ethischen Leitlinien der GI teilgenommen hat, und dabei auch inhaltliche Fragen der Dozentin beantworten konnte. 
  • außerdem in Gruppenarbeit ein Poster zu einem gegebenen Thema erstellt, präsentiert und mit dem Auditorium diskutiert hat. 
  • außerdem an mindestens einem ganzen Seminartag aktiv teilgenommen hat, und dabei auch inhaltliche Fragen der Dozentin beantworten konnte. 

Literatur

  • Gesellschaft für Informatik e.V. (2021): Ethischer Kompass für Informatik-Fachleute - Basierend auf den ethischen Leitlinien der Gesellschaft für Informatik. Gesellschaft für Informatik e.V. Online verfügbar unter https://gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/GI_Ethischer_Kompass.pdf (abgerufen am 10. März 2025). 
  • Kienle, Andrea; Kunau, Gabriele (2014): Informatik und Gesellschaft - eine sozio-technische Perspektive. München: Oldenbourg. 
  • Loll, Anna Catherin (2017): Akteure im Bereich Informatik und Gesellschaft. In: Informatik Spektrum, 40, 4, S. 345-350. 
  • Pretschner, Alexander; Zuber, Niina; Gogoll, Jan; Kacianka, Severin; Nida-Rümelin, Julian (2021): Ethik in der agilen Software-Entwicklung. In: Informatik Spektrum, 2021, 44, S. 348-354. 
  • Webseite Gesellschft für Informatik
  • Webseite Netzpolitik.org
  • Webseite Humanetech
  • Webseite irights 

Projektarbeit
  • PF
  • 4 SWS
  • 10 ECTS

  • Nummer

    45194

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    0 h

  • Selbststudium

    150 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Durch die Projektarbeit erlernen die Studierenden folgende Kompetenzen, die sie zur Erstellung ihrer späteren Abschlussarbeit vorbereiten und für den Berufseinstieg qualifizieren:

  • Lösen informatikspezifischer Probleme nach Möglichkeit im Unternehmenskontext durch die ingenieursmäßige Erstellung einer Software-/Hardwarelösung (d.h. Spezifikation von Anforderungen, Abwägung und Bewertung von Lösungsalternativen, Modellierung von Systemen und Sicherung der Qualität) unter Berücksichtigung begrenzter Ressourcen.
  • Durchführung der Arbeit als Projekt (d.h. Zielsetzung und Planung von Projekten, die Vor- und Nachkalkulation des Zeitaufwandes), sowie 
  • Anfertigung der schriftlichen Ausarbeitung unter Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden (u.a. Literaturrecherche, richtiges Zitieren). 
  • Beurteilen der eigenen Arbeitsergebnisse.
  • Befähigen zur Teamarbeit mit Entwicklern und (soweit möglich) Anwendern, speziell: zur Präsentation von Arbeitsergebnissen, zur Leitung und Moderation von Besprechungen sowie zur Lösung von Konflikten.
  • Bearbeiten praxisrelevanter Aufgabenstellungen.

Weitere Details siehe Prozessbeschreibung PB-PAAA (Anhang IV).

 

Inhalte

Die Studierenden haben bzgl. des Projektthemas ein Vorschlagsrecht. Das Projekt soll bevorzugt außerhalb der Hochschule oder innerhalb im Rahmen eines praxisorientierten Forschungsprojektes durchgeführt werden. Gruppenarbeit wird gewünscht.
Die in den Projekten direkt benötigten spezifischen Kenntnisse werden bei Bedarf in Blockveranstaltungen vermittelt.
Regelmäßige Projektsitzungen sollen den Studierenden die Möglichkeit geben, die oben genannten Fähigkeiten zur Teamarbeit durch Einübung zu erwerben. Dabei sollte insbesondere die Qualitätssicherung durch Präsentation von Ergebnissen aus Analyse, Entwurf und Implementierung trainiert werden. Die bereits erworbenen informatische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten sollen zur Anwendung kommen und problemorientiert verfestigt und erweitert werden.

Lehrformen

  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien
  • Übungen oder Projekte auf der Basis von praxisnahen Beispielen
  • Die Vorlesung wird als Video angeboten
  • Umgedrehter Unterricht (inverted classroom)

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Projektarbeit mit mündlicher Prüfung
  • Referat

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • erfolgreiche Projektarbeit
  • erfolgreiches Referat

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Medizinische Informatik

Literatur

Muss von den Studierenden selbst in Bezug zum gewählten Thema der Projektarbeit ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Wissenschaftliches Arbeiten - Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation - Helmut Balzert, Christian Schäfer, Marion Schröder - W3L, 2. Aufl., 2011

Seminar (Inhalt)
  • PF
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    45182

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage


Wissen und Verstehen

  • Die dem jeweiligen Schwerpunkt des Seminars entsprechenden inhaltlichen Kompetenzen zu benennen und zu verstehen. (Hinweis: Da die Inhalte variieren, wird hier die Platzhalter-Kompetenz für das spezifische Fachwissen gesetzt).

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

  • Wissenschaftliche Methoden zur Erarbeitung eines Referats zum inhaltlichen Schwerpunkt zu nutzen.
  • Selbstständig technisch-wissenschaftliche Inhalte zu recherchieren und zu bewerten.
  • Informationen zu strukturieren und zu dokumentieren.
  • Eine wissenschaftliche Hausarbeit anzufertigen.
  • Selbstständig fachlich wissenschaftliche Texte zu erarbeiten.
  • Dem Berufsfeld entsprechende Inhalte zu erarbeiten.
  • Die erlernten Kompetenzen in Studium und Beruf einzusetzen.

Kommunikation und Kooperation

  • In Gruppen zu arbeiten und innerhalb der Gruppen zu interagieren.
  • Präsentationen zu erstellen und Ergebnisse zu präsentieren.
  • Inhalte in Gruppen darzustellen und zu verteidigen.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

  • Fachlich wissenschaftliche Texte selbstständig zu strukturieren.

Inhalte

Die Seminare beinhalten Themen, die die fachlich wissenschaftlichen Kompetenzen der Studierenden erweitern. Die Studierenden erarbeiten ein Referat über ein ausgewähltes Spezialthema der Betriebswirtschaft, Informatik und/oder Wirtschaftsinformatik und präsentieren die Inhalte. Die Themen werden jedes Semester mit neuen, aktuellen Inhalten von allen Professorinnen und Professoren bzw. Lehrbeauftragten angeboten und den Studierenden im elektronischen Informationsangebot der Hochschule (Web) angeboten (https://fh.do/inf/seminare). Beispielhafte Angebote sind: Modernes Supply Chain Management für die Informationslogistik, Unternehmensplanspiel und Soziale Netzwerke. Die Berufsfeldorientierung der Seminare wird durch Einsatz von in den Fächern besonders ausgewiesenen Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft gestärkt.

Lehrformen

Seminar

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Referat

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • erfolgreiches Referat
  • regelmäßige Teilnahme an mindestens 80% der Präsenzterminen

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik

Literatur

Literatur muss vom Studierenden selbst ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Balzert, H.; Schröder, M. und Schäfer, C.; Wissenschaftliches Arbeiten; W3l; Witten; 2. Aufl.; 2011

ERP 1 (Standardsoftware)
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46828

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:

  • Individual-, Standard- und Branchensoftware zu klassifizieren und gegeneinander abzugrenzen.
  • Vor- und Nachteile von Standardsoftware zu benennen.
  • die aktuelle Marktsituation zu bewerten.
  • Kriterien zur Auswahl einer Standardsoftware zu benennen.
  • eine systematische Vorgehensweise zur Auswahl von Standardsoftware anzuwenden.
  • Vorgehensmodelle zur Einführung von Standardsoftware zu kennen.
  • verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten einer Standardsoftware zu differenzieren und deren jeweiligen Konsequenzen zu bewerten.
  • die Komplexität von Geschäftsprozessen in integrierten Systemen zu überblicken.
  • funktionalen Erweiterungen an einer Standardsoftware zu konzipieren und auch zu realisieren.
  • die Bedeutung von Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit bei Einführungs- und Anpassungsprojekten zu verstehen und diese anzuwenden.
  • soziale Probleme einer ERP-Einführung zu erkennen und zu verstehen und mit deren Konsequenzen sensibel umzugehen.
  • Anforderungen unterschiedlicher Berufsbilder im ERP-Umfeld (insb. Vertrieb, Consulting, Projektleitung, Anwendungsentwicklung) zu verstehen
  •  

Inhalte

  • Allgemeine Grundlagen (Begriffsdefinition, historische Entwicklung, ... )
  • Standardisierungsgedanke (Klassifizierung und Abgrenzung zur Eigenentwicklung, Abdeckungsgrad, ... )
  • Integrationsaspekte (technische und organisatorische Integration, Beispiele und Konsequenzen, ... )
  • betriebswirtschaftliche Komponenten (FiBu, HR, Logistik, Produktion, ... )
  • Auswahlprozess (Marktübersicht und -aufteilung, Auswahlkriterien, Entscheidungsprozess, ... )
  • Einführung eines ERP-Systems (Projektansatz, Einführungsstrategien, Vorgehensweisen)
  • technische Grundlagen (Systemaufbau, Hardware-Plattformen und unterstützte Datenbanken, ... )
  • Installation, Wartung und Betrieb einer ERP-Lösung
  • Anpassungen an Standardsoftware (Arten von Anpassungen, deren Abgrenzung und Konsequenzen, ... )
  • integrierte Entwicklungsumgebungen und Programmiersprachen
  • Eigenentwicklungen (funktionale Erweiterung eines ERP-Systems in praktischen Übungen anhand eines Miniprojektes)

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur, in der die Studierenden grundlegende Kenntnisse der Vorlesung abrufen und sich an das Wissen, insbesondere Fachbegriffe erinnern sollen. Zur Vorbereitung dienen Wiederholungsfragen zu den jeweiligen Kapiteln. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, diese Kenntnisse auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis anzuwenden und ggf. zu erklären.
    Dauer: 90 Minuten
     
  • Als semesterbegleitende, optionalen Studienleistungen (Bonuspunkte) ist eine praxisorientierte Fallstudie zu bearbeiten sowie eine kleine Erweiterung unter Anleitung zu entwickeln. Die praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten können dann in einem weiteren (Miniprojekt selbständig vertieft und als Transferleistung angewendet werden.
     

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit (ab mind. 50% der max. erreichbaren Punkte)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Skript zur Vorlesung (Hesseler, M.)
  • Hesseler, M.; Görtz, M.; Basiswissen ERP-Systeme ; w3l-Verlag; Bochum; 2007;
  • Ergänzende Literaturempfehlungen (nicht zwingend erforderlich):
    • Allweyer, T.; Geschäftsprozessmanagement ; w3l-Verlag; Bochum; 2005;
    • Hesseler, M. und Rösel, C.; ERP-Übungsbuch: Entwicklung einer einfachen Fuhrpakrverwaltung in Microsoft Dynamics NAV ; Books on Demand; Norderstedt; 2010;
    • Hesseler, M. und Görtz, M.; ERP-Systeme im Einsatz ; w3l-Verlag; Herdecke; 2009;

IT-Management von Gesundheitseinrichtungen
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46871

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:
Die Studierenden sind nach dem Absolvieren des Moduls in der Lage, das Projektmanagement nach Ammenwerth zu beschreiben. Sie können in einem Projekt das Projektmanagement durchführen und somit die Theorie in einem konkreten Fall anwenden und dabei alle relevanten Phasen des Projektmanagements durchlaufen. Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage die wesentlichen Dokumente samt ihrer Bedeutung zu benennen und im Rahmen eines Projektes zu erstellen / zu bearbeiten.
Unter anderen sind die Studierenden in der Lage

  • die Phasen des Projektmanagements nach Ammenwerth zu benennen und sie auf ein eigenes IT-Projekt in Form eines validen Projektplans anzuwenden
  • die Inhalte des strategischen, taktischen und operativen Projektmanagements wiederzugeben und voneinander abzugrenzen
  • die Besonderheiten des IT-Managements im Gesundheitswesen zu benennen und an Beispielen analytisch anwenden
  • den Zusammenhang zwischen IT-Management und Prozessoptimierung darstellen
  • eine Ist-Analyse eines gegebenen Szenarios durchführen und darauf aufbauend das Management eines Projektes durchzuführen
  • die wesentlichen Dokumente im Rahmen des Projektmanagements zu benennen und im Rahmen eines Projektes zu erstellen / zu bearbeiten
Sozialkompetenz:
  • Umgang mit Anwendern im medizinischen Bereich
  • Arbeit im Team
Berufsfeldorientierung:
  • Sie lernen ein Krankenhausinformationssystem kennen
  • Sie lernen die Aufgaben eines IT-Managers/einer IT-Managerin im Krankenhaus kennen (CIO / CDO)
  • Sie führen ein Projekt durch und erwerben somit erste Erfahrungen im Projektmanagement

Inhalte

  • strategisches, taktisches und operatives Projektmanagement
  • Phasen des Projektmanagements
  • Aufgaben des Projektmanagements, z. B.: Aufwandsschätzung, Risikomanagement, Systemspezifikation, Evaluation, Abschluss(dokumentation)
  • Von der Unternehmens- zur IT-Strategie
  • IT als Wettbewerbsfaktor
  • Grundlagen der Beschaffung von IT-Systemen
  • IT als Medium zur Prozessoptimierung
  • Praktikum: Implementierungsprojekt aus dem taktischen Management eines KIS sowie vollständige Projektdokumentation

Lehrformen

  • Seminaristische Vorlesung, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitende Bearbeitung von Übungsaufgaben ggf. am Computer in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Einsatz elektronischer Lernmaterialien
  • Projektarbeit im Team mit Präsentation
  • Exkursion

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

semesterbegleitende projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation inkl. Diskussion, Dauer der Präsentation inkl. Diskussion: 30 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene semesterbegleitende projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation inkl. Diskussion, mit der Note 4,0 oder besser

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Ammenwerth, E., & Haux, R. (2005). IT-Projektmanagement in Krankenhaus und Gesundheitswesen: einführendes Lehrbuch und Projektleitfaden für das taktische Management von Informationssystemen; mit 65 Tabellen. Schattauer Verlag.
  • Bachmann, W. (2009). Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen: Erfolgreich einführen, entwickeln, anwenden und betreiben. Hanser Verlag.
  • Bea, F. X., Scheurer, S., & Hesselmann, S. (2020). Projektmanagement. utb GmbH.
  • Burghardt, M. (2012). Projektmanagement: Leitfaden für die Planung, Überwachung und Steuerung von Projekten. John Wiley & Sons.
  • Debatin, J. F., & Gocke, P. (Eds.). (2015). IT im Krankenhaus: Von der Theorie in die Umsetzung. MWV.
  • Guide, P. B. (2017). A Guide to the Project Management Body of Knowledge 6th Edition. Project Management Institute, Inc.
  • Kerzner, H. (2025). Project management: a systems approach to planning, scheduling, and controlling. John Wiley & Sons.

IT-Servicemanagement
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46905

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Vermittlung von Grundlagenwissen hinsichtlich der Bedeutung und Nutzung von IT Service Management im Unternehmen. Theoretische Kenntnisse über die fünf Phasen und ihre Prozesse, Rollen und Funktionen des Lebenszyklusmodells der IT Infrastructure Library (ITIL). Vertiefung bzw. praktische Anwendung bereits erlernten Fachwissens anhand praxisrelevanter Beispiele.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Abgrenzen von IT Management und IT Service Management
  • Benennen Gründe und Ziele einer Nutzung von ITIL
  • Differenzieren der verschiedenen Phasen des ITIL Lebenszyklus
  • Nutzung von Fallstudien zur Vertiefung der erlernten Kenntnisse und entwicklung eigener Lösungen im ITIL Umfeld
  • Konzipieren und Realisieren von eigenen Umsetzungsszenarien von ITIL in Beispielunternehmen
  • Transfer der erlernten Kenntnisse und Vergleich mit anderen Referenz-/Rahmenmodellen

Fächerübergreifende Methodenkompetenz:

  • Auswählen von geeigneten Kommunikationsstrukturen für Service- und Supportprozesse/-strukturen
  • Systematische Priorisierung von Aktivitäten und Projekten
  • Kennen von Fehlerkulturen (Faktor Mensch in Stresssituationen)
  • Systematische Nutzung von IT-Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung

Berufsfeldorientierung:

  • Kenntnisse der Anforderungen unterschiedlicher Berufsbilder im IT-Service Management-Umfeld (Service Owner, Service Manager, Process Owner, Process Manager, etc.)
  • Kennen von IT-Prozessen im Rahmen des IT-Service Management
  • Kennen von Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des IT-Service Management
  • Auswählen und Einsetzen von geeigneten Modellen, Konzepten und Werkzeugen

Inhalte

  • IT Management und Business Service Management (BSM) Grundlagen
  • IT-Servicemanagement (ITSM) Grundlagen
  • Konzepte und Methoden des IT Servicemanagements
  • ITIL Grundlagen und Historie
  • ITIL (IT Infrastructure Library) V3 2011
  • Servicestrategie (Service Strategy)
  • Serviceentwurf (Service Design)
  • Serviceüberführung (Service Transition)
  • Servicebetrieb (Service Operation)
  • Kontinuierliche Serviceverbesserung (Continual Service Improvement).
  • ISO/IEC 20000 und weitere ITSM Referenzmodelle bzw. Referenzmodelle für die IT-Leistungserbringung

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitende Projektarbeiten mit abschließender Präsentation
  • Fallstudien
  • Rollenspiele

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)

Literatur

  • Beims, M.; IT-Service Management mit ITIL®, ITIL® Edition 2011, ISO 20000:2011 und PRINCE2® in der Praxis; 3. Auflage; Dr. Carl Hanser Verlag; 2012
  • Buchsein, R., Victor, F. Günther, H., Machmeier, V.; IT-Management mit ITIL® V3: Strategien, Kennzahlen, Umsetzung; 2. Auflage; Vieweg; Wiesbaden; 2008
  • Olbrich, Al.; ITIL kompakt und verständlich; 4. Auflage; Vieweg; Wiesbaden; 2006
  • Victor, F., Günther, H.; Optimiertes IT-Management mit ITIL; 2. Auflage; Vieweg; Wiesbaden; 2005
  • Zarnekow, R., Fröschle, H.-P.; Wertorientiertes IT-Servicemanagement: HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik (Heft 264); dpunkt Verlag; Heidelberg; 2008.

Informations- und Business Performance Management
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46909

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissens- und Verstehenskompetenz (Fachkompetenz)
Die Studierenden
- kennen und verstehen zentrale betriebswirtschaftliche und analytische Konzepte wie Strategic Alignment, Dokumentenmanagement, Balanced Scorecard, Kennzahlensysteme und Prädiktive Modellierung und können deren Bedeutung für analytische Informationssysteme einordnen,
- erkennen und erläutern die Kernkonzepte der Information Supply Chain, der multidimensionalen Modellierung sowie der technischen Architekturen von MOLAP-, ROLAP- und In‑Memory‑Systemen,
- verfügen über ein grundlegendes Verständnis der Konzepte von Data Warehousing, Data Mining und Big‑Data‑Verarbeitung,
- verstehen weiterführende betriebswirtschaftliche Methoden wie Planung und Budgetierung und können deren Anforderungen an analytische IT‑Systeme erklären,
- kennen Lebensphasenmodelle, Referenzmodelle und Modellierungssprachen im Kontext analytischer Anwendungen und können diese systematisch einordnen,
- können Informationsarchitekturen benennen, unterscheiden und hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete bewerten.
Fertigkeiten (Methoden- und Anwendungskompetenz)
Die Studierenden sind in der Lage,
- Anforderungen aus betriebswirtschaftlichen Methoden abzuleiten und in technische Konzepte analytischer Anwendungen zu überführen,
- multidimensionale Modelle zu entwickeln, zu analysieren und für Berichts‑ und Analysezwecke aufzubereiten,
- Berichte, Dashboards und Analysemodelle aus Rohdaten aufzubauen und geeignete Kennzahlenstrukturen zu definieren,
- Lebenszyklusmodelle wie Kimball, Inmon oder CRISP‑DM auszuwählen und auf ein konkretes Business‑Intelligence‑Projekt anzuwenden,
- ein kleines BI‑System im Team zu konzipieren, umzusetzen und hinsichtlich Datenqualität, Modellierung und analytischem Nutzen zu bewerten,
- technische und konzeptionelle Alternativen analytischer Architekturen zu vergleichen und begründet auszuwählen.
Sozialkompetenz
Die Studierenden
- arbeiten konstruktiv, koordiniert und zielorientiert in Projektteams,
- kommunizieren Analyseergebnisse adressatengerecht und tragen aktiv zur gemeinsamen Problemlösung bei,
- übernehmen Verantwortung für Teilaufgaben und unterstützen kollaborative Arbeitsprozesse im Rahmen des semesterbegleitenden Projekts.
Selbstkompetenz
Die Studierenden
- reflektieren ihre Modellierungs‑, Analyse‑ und Architekturentscheidungen und können diese fachlich begründen,
- entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung von Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit in analytischen Systemen,
- organisieren ihre Arbeit entlang von Lebensphasenmodellen und wenden grundlegende Prinzipien des Projektmanagements selbstständig an.

Inhalte

  • Überblick und Einführung
  • Kapitel I
    • Informations- und Entscheidungstheorie
    • Information Supply Chain
    • Business Signale
    • Operative und Analytische Applikationen
    • Balanced Scorecard
  • Kapitel II
    • Rechnungswesen, Controlling, Strategische Planung
    • Extraktion, Transformation, Laden (ETL)
    • Konzept des Data Warehouse
    • Multidimensionale Modellierung
  • Kapitel III
    • Predictive Analytics, Data Mining Methoden und Anwendungen
  • Kapitel IV
    • Big Data und Dokumentenmanagement
  • Kapitel V
    • Multidimensionale Business Anwendungen
    • OLAP Analyse
    • Geschäftsplanung
    • Konzernkonsolidierung
  • Kapitel VI
    • Fallbeispiele Analytischer Applikationen
  • Kapitel VII
    • Strategic Business und IT Alignment
    • Lebensphasenmodelle für Informationsmanagement-Projekte

Semesterbegleitendes Gruppenprojekt:
Aufbau eines Berichtssystems für Standard und OLAP Berichte auf Basis von touristischen Marktforschungsdaten auf Basis des Microsoft SQL Business Intelligence Studio mit den Teilschritten:

  • Verstehen der Fragestellung
  • Verstehen der Daten
  • Aufbereitung der Daten
  • Modellbildung
  • Validierung
  • Anwendung

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Gruppenarbeit
  • abschließende Präsentation

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • benotete schriftliche Klausurarbeit 75% - 60min
  • benotete semesterbegleitende Studienleistungen 25% - Präsenzpflicht (zwei Fehltermine werden toleriert, ansonsten wird die semesterbegleitende Studienleistung auf Basis der geleisteten Anwesenheitstermine anteilig gekürzt) Gruppenprojekt (Sollstärke drei Teilnehmende pro Gruppe) über 8 Wochen a 90min + Abnahmegespräch 20min

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene Klausurarbeit
  • erfolgreiches Abnahmegespräch

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Bashiri, I., Engels, C., Heinzelmann, M., Strategic Alignment, Springer, 2010.
  • Cameron, S., SQL Server 2008 Analysis Services Step by Step, Microsoft Press, 2009, ISBN-10: 0-7356-2620-0.
  • CRISP-DM, 1.0 step-by-step data mining guide, CRISP-DM consortium, 1999, (abgerufen am 25.11.2010) http://www.crisp-dm.org/download.htm.
  • Engels, C., Basiswissen Business Intelligence, W3L Verlag, Witten 2009.
  • Heinrich, Lutz J.: Informationsmanagement. Seit 1985 im Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München / Wien, 8. Aufl. 2005, 9. Aufl. 2009 (1. bis 3. und ab 8. Aufl. mit Ko-Autor), ISBN 3-486-57772-7.
  • Jiawei Han, M.Kamber, Data Mining: Concepts and Techniques, http://www.cs.sfu.ca/~han/bk/.
  • Robert S. Kaplan, David P. Norton: Balanced Scorecard. Strategien erfolgreich umsetzen. Stuttgart 1997, ISBN 3-7910-1203-7.
  • Kemper et.al., Business Intelligence, Vieweg, 3. Auflage, 2010, ISBN 978-3-8348-0719-9.
  • Kimball, R. et. al., The Kimball Group Reader, Wiley, 2010.
  • Kimball, R., Caserta J., The Data Warehouse ETL Toolkit, Wiley, 2004.
  • Krcmar, H.: Informationsmanagement. 6. Auflage, Springer, Berlin et al., 2015, ISBN 978-3-662-45862-4
  • Misner, S., SQL Server 2008 Reporting Services Step by Step, Microsoft Press, 2009, ISBN-10: 0-7356-2647-2.
  • Mitchell, T., Machine Learning, McGraw Hill, 1997.
  • Scheuch, R., Gansor, T., Ziller, C: Master Data Management: Strategie, Organisation, Architektur, dpunkt.verlag, 2012.
  • Plattner, H., Zeier, A.: In-Memory Data Management: An Inflection Point for Enterprise Applications, Springer, Berlin, 2011.

Kooperative Systeme
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46912

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen

  • Die Studierenden kennen die Grundlagen sozialer Gruppen und wesentliche Kategorisierungen der Unterstützung durch technische Systeme
  • Die Studierenden verstehen die Bedeutung und Auswirkungen der IT-Unterstützung von Gruppen und Communities

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

  • Die Studierenden sind in der Lage, für das Lernen und Arbeiten in Gruppe konkrete Systeme durch Vergleich und Analyse auszuwählen, anzupassen und einzuführen
  • Die Studierenden konzipieren kooperative Systeme auf Grundlage der behandelten Kategorien, Technologien und Designprinzipien
  • Die Studierenden setzen erlernte Konzepte der Gruppenarbeit fachübergreifend ein
Kommunikation und Kooperation
  • Die Studierenden erarbeiten Hausarbeit und Referat als Gruppenarbeit und üben damit ihre Sozialkompetenz.
  • Die Studierenden untersuchen und bewerten in Arbeitsaufträgen im seminaristischen Teil konkrete kooperative Systeme in wechselnden sozialen Konstellationen
  • Die Studierenden wenden die in dieser Veranstaltung erlernten Konzepte zum Thema Gruppen und der diskutierten Gruppenunterstützungs-Werkzeuge an

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

  • Die Studierenden beurteilen die Bedeutung kooperativer Systeme für die IT-Landschaft von Organisationen, Unternehmen und Communities

Inhalte

  1. Grundbegriffe kooperativer Systeme
  2. Grundbegriffe verteilter Systeme
  3. Nebenläufigkeitskontrolle & Synchronisation
  4. Awareness und Gestaltung von Multi-User-Interfaces
  5. Projektarbeit
  6. Community Support und Soziale Netzwerke
  7. Wissensmanagement in Gruppen & Organisationen

Lehrformen

seminaristische Vorlesung mit Präsentationen, Kleingruppenarbeit und Arbeitsaufträgen

Teilnahmevoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung: 60 ECTS-Leistungspunkte aus Prüfungsleistungen der
Semester 1 und 2.

Prüfungsformen

  • Hausarbeit und
  • Referat
oder
  • mündliche Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • erfolgreiche Hausarbeit und
  • erfolgreiches Referat
oder
  • bestandene mündliche Prüfung

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Borghoff, U.M.;  Schlichter, J.H. (1998): Rechnergestützte Gruppenarbeit - eine
    Einführung in verteilte Anwendungen. Springer, 2., vollst. überarb. und erw. Aufl.
  • Gross, T.; Koch, M. (2007): Computer Supported Cooperative Work. München: Oldenbourg.
  • Haake, J. M.; Schwabe, G.; Wessner, M. (Hrsg.) (2012): CSCL-Kompendium. München: Oldenbourg Verlag, 2. Auflage.
  • Schwabe, G.; Streitz, N.; Unland, R. (2001): CSCW-Kompendium: Lehr- und Handbuch Zum Computerunterstützten Kooperativen Arbeiten.Heidelberg: Springer.

Programmierkurs 2
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43022

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahmen am Modul sind die Studierenden in der Lage:

Wissen und Verstehen:

  • die Problemdomänen der betrachteten Sprachen zu benennen.
  • das Speichermanagement der betrachteten Sprachen zu beschreiben.
  • unterschiedliche Ansätze beim Exception-Handling zu beschreiben.
  • die Unterschiede zwischen prozeduraler und objektorientierter Programmierung zu erklären.
  • den Unterschied zwischen dynamischer und statischer Bindung zu erklären.
  • die Besonderheiten der Mehrfachvererbung zu verstehen.
  • verschiedene Ansätze für die Realisierung von Properties (Eigenschaften) zu beschreiben.


Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

  • grundlegende dynamische Strukturen zu implementieren.
  • abstrakte Klassen, Schnittstellen und Polymorphismus in den betrachteten Sprachen zu nutzen.
  • die Auswirkung von Plattformabhängigkeiten zu beurteilen.
  • Zeiger und Referenzen zielgerichtet anzuwenden.
  • Datentypen als Parameter zu nutzen.
  • Operatorüberladung zu nutzen.


Kommunikation und Kooperation:

  • die eigenen Programme im Praktikum vorzustellen
  • Programmen im Forum (Live-Programmierung) zu diskutieren


Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:

  • bereits bekannte Konzepte genauer zu analysieren.
  • für eine gegebene Problemdomäne eine geeignete Sprache auszuwählen.
  • Lösungen zwischen verschiedenen Sprachen zu transferieren.

Inhalte

Modulbeschreibung:
Vertiefung der Programmierkenntnisse über die vergleichende Betrachtung der Sprachen Java, C, C++ und C; . Identifizieren von individuellen Stärken und Schwächen der einzelnen Sprachen in Abhängigkeit von bestimmten Aufgabenstellungen.

Modulstruktur:
  • Einführung in die Programmiersprachen C, C++ und C;
  • Vergleich prozeduraler und objektorientierter Programmierkonzepte
  • Programmstrukturierung
  • Variablen, Zeiger und Referenzen
  • Zusammengesetzte Datentypen
  • Dynamische Speicherverwaltung
  • Typkonvertierung
  • Konstruktoren und Destruktoren
  • Überladen von Operatoren
  • Ausnahmebehandlung
  • Virtuelle Elementfunktionen
  • Abstrakte Klassen und Schnittstellen
  • Polymorphismus
  • Mehrfachvererbung
  • Generische Programmierung und Templates

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb, Projektion und Live-Programmierung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben im Praktikum (am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit)

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Schriftliche Klausurarbeit (60 - 90 Minuten).

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausurarbeit.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

 
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Kernighan B.W., Ritchie D.M.; "The C Programming Language", Prentice Hall, 1988
  • Breymann U.; "C++ programmieren", Carl Hanser Verlag, München, 2023
  • Stroustrup, B.; "The C++ Programming Language", Addison-Wesley, Boston, 2013
  • Stellman, A., Green, J.; "Head First C; ", O'Reilly, Beijng, 2012
  • Troelsen, A., Japikse, P.; "Pro C# 10.0 with .NET 6", APRESS, New York, 2022

Adaptive Systeme
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46901

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage …

Wissen und Verstehen:

  • Probleme zu erkennen in denen adaptive Systeme zur Problemlösung verwendet werden können
  • zu erkennen, dass mit Methoden der adaptiven Systeme Eigenschaften von technischen aber auch betriebswirtschaftlichen und sozialen Systemen beschrieben werden und deren Verhalten analysiert werden können.
  • adaptive Systeme auf Basis der erläuterten Modelle zu implementieren und sofern möglich zu evaluieren.
  • die Grenzen adaptiver Systeme zu erkennen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

  • Problemlösungen mit adaptiven Systemen zu entwickeln und zu analysieren.
  • Methoden der Computational Intelligence für den Entwurf adaptiver Systeme einzusetzen

Inhalte

  • Grundlagen und Beispiele adaptiver und komplexer Systeme und deren Anwendung (Bspw. im Bereich Regelungssysteme, Netzwerke und das Web)
  • Modellierung von Adaptierungsvorgängen durch verschiedene adaptive Techniken
  • Theorie und Anwendung von Methoden des Soft Computing (u.a. evolutionäre Algorithmen, Partikelschwarmoptimierung, Ameisenkolonieoptimierung, Fuzzy-Logik, Neuronale Netzwerke und moderne maschinelle Lernverfahren) zur Systemanpassung an (Kontext-)Änderungen 
  • Anwendung von Methoden der Datenklassifikation bei Systemen zur Entscheidungsunterstützung (u.a. Rating-Systeme, kollaborative und soziale Empfehlungssysteme)
  • Ausgewählte aktuelle Methoden aus dem Bereich der Computational Intelligence bzw. Adaptiven Systemen

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht  
  • zu 100% der Gesamtnote aus einer schriftlichen Klausurarbeit (90-120 Minuten) oder mündlichen Prüfung (20-30 Minuten) (gemäß akt. Prüfungsplan), in der die Studierenden Anwendungsszenarien analysieren, verschiedene theoretische Grundlagen erläutern und situativ anwenden sollen 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit oder bestandene mündliche Prüfung (gemäß akt. Prüfungsplan)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • J. Schmidt, Chr. Klüver, J. Klüver, Programmierung naturanaloger Verfahren, Vieweg+Teubner Verlag (2010)
  • R. Kruse, C. Borgelt, F. Klawonn, C. Moewes, G. Ruß, M. Steinbrecher, Computational Intelligence, Zweite Auflage, Vieweg+Teubner Verlag (2015)
  • W.-M. Lippe, Soft-Computing, Springer Verlag (2005)
  • A. Kordon, Applying Computational Intelligence, Springer Verlag (2010)
  • I. Witten, E. Frank und M. Hall, Data Mining: Practical Machine Learning Tools and Techniques, 4. Auflage, Morgan Kaufmann (2017), elektronische Version im Intranet verfügbar
Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Weitere aktuelle Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Anerkannte Wahlpflichtprüfungsleistung
  • WP
  • 0 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46991

  • Dauer (Semester)

    1


Anerkannte Wahlpflichtprüfungsleistung
  • WP
  • 0 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46992

  • Dauer (Semester)

    1


Anerkannte Wahlpflichtprüfungsleistung
  • WP
  • 0 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46993

  • Dauer (Semester)

    1


Angewandte Logiken
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46817

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Absolventinnen und Absolventen des Moduls beherrschen weiterführende formallogische Konzepte der Informatik und sind in der Lage, konkrete klassische und nicht-klassische Logiken, Logikbegriffe und Methodiken auf verschiedene Fragestellungen der Informatik zu übertragen, sie an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen und schließlich praktisch anzuwenden.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beherrschen insbesondere die Grundlagen der formallogischen Modellierung dynamischer Prozesse und ihrer Anwendbarkeit sowie Techniken der formalen Spezifikation und Verifikation von Modellen.
  • Die Studierenden können diese Kompetenzen fächerübergreifend einsetzen.

Selbstkompetenz:

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Lage, sich eigenständig mit aktuellen Forschungspapieren zur formallogischen Modellierung und Verifikation in der Informatik auseinanderzusetzen und die Kernaussagen nachzuvollziehen.

Sozialkompetenz:

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können formallogische Themen und Fragestellungen didaktisch aufbereitet in Referaten und schriftlichen Ausarbeitungen präsentieren. Sie sind hierbei insbesondere in der Lage, komplexe formallogische Sachverhalte auf verschiedenen Granularitätsebenen wiederzugeben (von der Vermittlung der reinen zugrundeliegenden Idee bis hin zur Ausformulierung der exakten mathematischen Gegebenheiten).
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Lage, Diskussionen zu wissenschaftlichen Fragestellungen (insbesondere hinsichtlich der Anwendbarkeit der vermittelten Inhalte für ihr jeweiliges Studiengebiet) zu führen.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfassen die Relevanz der vermittelten Inhalte für ihr Studiengebiet und sind fähig, diese Relevanz adäquat zu kommunizieren.

 

Inhalte

Die Veranstaltung beinhaltet folgende Themenbereiche:

  • Klassische Begriffe der Modallogik (wie Möglichkeit und Notwendigkeit) und deren Relevanz in der Informatik
  • Syntax und Semantik Klassischer Modal- und Zeitlogiken (wie CTL*, CTL und LTL) und deren Anwendungen
  • Formallogische Spezifikation und Modellierung informatischer Prozesse mittels Mögliche-Welten-Semantiken
  • (Automatisierte) Verifikation modellierter Prozesse mittels Model Checking Verfahren und ihre Anwendungen in der Praxis
  • Syntax und Semantik epistemischer Logiken (wie Belief Sets und Epistemische Modallogik) und ihrer Relevanz für die Informatik
  • Beispielhafte Anwendung der erlernten Themen: abhängig von den Interessen und fachlichen Hintergründen können verschiedene Beispielanwendungen gewählt werden wie: Formale Hardware Verifikation , Modellierung dynamischer Prozesse , Nebenläufigkeit , etc.
  • Sinn betrachtende intensionale / propositionale Logiken und ihre Anwendungen in modernen Informatik Applikationen
  • Relevanz von Logiken in den Anwendungen der Künstlichen Intelligenz

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Referat [Umfang: 50%] (45 Minuten)
  • Schriftliche Klausur [Umfang: 50%] (60 Minuten)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • Bestandenes Referat
  • Bestandene schriftliche Klausur

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Hughes und Cresswell A New Introduction To Modal Logic, Routledge Chapman & Hall,
  • Kropf Introduction to Formal Hardware Verification, Springer-Verlag Berlin and Heidelberg, 1999
  • Chagrov und Zakharyaschev Modal Logic, Oxford University Press, 1997
  • Gardenfors - Knowledge in Flux: Modeling the Dynamics of Epistemic States (Studies in Logic), College Publications, 2008
  • Bab - Epsilon_mu-Logik - Eine Theorie propositionaler Logiken, Shaker Verlag Aachen, 2007

 

Ausgewählte Aspekte der Medizinischen Informatik 1
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46131

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In diesem Modul werden nicht regelmäßig angebotene Veranstaltungen verschiedener Themen der Informatik zusammengefasst. Die Inhalte und Kompetenzen werden jedes Semester in einem Zusatzdokument veröffentlicht. 

Die Kompetenzen ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Inhalte

Die Inhalte ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Schriftliche Klausurarbeit
  • projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation mit anschließender mündlicher Prüfung
  • mündliche Prüfungen
  • Hausarbeiten
  • Referate 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Prüfung

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

siehe Zusatzdokument zur konkreten Veranstaltung

Ausgewählte Aspekte der Medizinischen Informatik 2
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46132

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In diesem Modul werden nicht regelmäßig angebotene Veranstaltungen verschiedener Themen der Informatik zusammengefasst. Die Inhalte und Kompetenzen werden jedes Semester in einem Zusatzdokument veröffentlicht. 

Die Kompetenzen ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Inhalte

Die Inhalte ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Schriftliche Klausurarbeit
  • projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation mit anschließender mündlicher Prüfung
  • mündliche Prüfungen
  • Hausarbeiten
  • Referate 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Prüfung

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

siehe Zusatzdokument zur konkreten Veranstaltung

Ausgewählte Aspekte der Medizinischen Informatik 3
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46133

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In diesem Modul werden nicht regelmäßig angebotene Veranstaltungen verschiedener Themen der Informatik zusammengefasst. Die Inhalte und Kompetenzen werden jedes Semester in einem Zusatzdokument veröffentlicht. 

Die Kompetenzen ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Inhalte

Die Inhalte ergeben sich aus dem veröffentlichten Zusatzdokument zu der konkreten Veranstaltung.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Schriftliche Klausurarbeit
  • projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und Präsentation mit anschließender mündlicher Prüfung
  • mündliche Prüfungen
  • Hausarbeiten
  • Referate 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Prüfung

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)

Literatur

siehe Zusatzdokument zur konkreten Veranstaltung

BWL
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    45281

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen:

  • Die Studierenden verstehen die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Konzepte und ihre Relevanz für den Informatikbereich.
  • Sie kennen die geschichtliche Entwicklung der Wirtschaft sowie die rechtlichen Grundlagen unternehmerischen Handelns und können richtige und falsche Aussagen unterscheiden.
  • Sie kennen die Unterschiede zwischen Kostenstellen, Kostenarten und Kostenträger.
  • Sie verstehen den Aufbau und die Organisation von Unternehmen sowie die Aufgaben einzelner Unternehmensbereiche.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

  • Die Studierenden analysieren die wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen betrieblicher Entscheidungen.
  • Sie beherrschen Methoden der Kostenrechnung, insbesondere Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgerrechnung.
  • Sie können Tools und Techniken für die Kalkulation einsetzen und die einzelnen, relevanten Einflußgrößen berechen.
  • Sie können einen Betriebsabrechnungsbogen (BAB) erstellen und kostenbewusste Entscheidungen treffen.
  • Sie setzen Kalkulationstechniken zur wirtschaftlichen Bewertung von Projekten und Investitionen ein.
  • Sie verstehen Materialwirtschaft, Lagerhaltung, Produktionswirtschaft und Absatzwirtschaft und können betriebliche Prozesse optimieren.
  • Sie wenden betriebswirtschaftliche Methoden wie die ABC-Analyse und Netzplantechnik an.
  • Sie kennen Unternehmensgründungsprozesse, Unternehmensformen und Aspekte der Kapitalerhöhung.
  • Sie verknüpfen betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit IT-gestützten Werkzeugen wie Excel und MS Project.

Kommunikation und Kooperation:

  • Die Studierenden arbeiten in Gruppen an betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen und lernen die Anforderungen an Teamprozesse kennen.
  • Sie präsentieren wirtschaftliche Analysen und diskutieren betriebliche Entscheidungsprozesse.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:

  • Die Studierenden reflektieren betriebswirtschaftliche Entscheidungen und deren Auswirkungen auf Unternehmen.
  • Sie sind in der Lage, wirtschaftliche Konzepte kritisch zu hinterfragen und fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Inhalte

  • Geschichtliche Entwicklung der Wirtschaft
  • Rechtsgrundlagen
  • Betrieb und Unternehmen, Aufbau, Organisation und Aufgabe von Unternehmensteilen
  • Beschaffungswirtschaft
  • Material- und Lagerwirtschaft
  • Produktionswirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Betriebliches Rechnungswesen, Kalkulationen und Kostenrechnung, BAB
  • ABC-Analyse und Projektmanagement (Netzplantechnik)
  • Unternehmensgründung, Unternehmensformen, Kapitalerhöhung

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Philip Junge: BWL für Ingenieure, Springer Verlag 2012
  • Kruse/Heun : Betriebswirtschaftslehr, Winklers Verlag
  • Deitermann, M., Schmolke, S., IKR mit Kosten- und Leistungsrechnung, Winklers Verlag

Componentware
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46808

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Einführung in komponentenbasierte Softwareentwicklung und Anwendung des Erlernten in praktischen Beispielen auf Basis von EJB.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Kennen und Abgrenzen des Komponentenbegriffs
  • Verstehen der Herausforderungen verteilter Systeme
  • Kennen von Lösungsansätzen mit und ohne Middleware
  • Kennen typischer Probleme in Enterprise Anwendungen (Transaktionsschutz, Sicherheit, Zugriffskontrolle, Internationalisierung, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, ...)
  • Modellieren verteilter Systeme mit der UML
  • Verstehen des Unterschieds zwischen Spezifikation und ihrer Realisierung
  • Verstehen der EJB-Spezifikation
  • Anwenden der EJB-Kenntnisse mit dem glassfish-Applikationsserver
  • Entwickeln einer eigenständigen Lösung im Rahmen eines Projekts

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Entwickeln eines Projekts aus einer beliebigen Anwendungsdomänen

Sozialkompetenz:

  • Problemstellungen mittlerer bis hoher Komplexität im Team systematisch bearbeiten
  • Im Team kooperativ und arbeitsteilig eine EJB-Lösung erarbeiten
  • Im Team kooperativ und arbeitsteilig eine EJB-Lösung dokumentieren

Inhalte

  • Allgemeine Grundlagen der Komponententechnologie (Motivation, Definitionen, Ziele,...)
  • Grundlegende Begriffe und Herausforderungen von Enterprise Anwendungen(Transaktionsschutz, Sicherheit, Zugriffskontrolle, Internationalisierung, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, ...)
  • Softwarearchitketur-Prinzipien und -Konzepte zur Definition von Software-Komponenten und Plattformen
  • Konzept des Applikationservers
  • Stateless Session Beans
  • Stateful Session Beans
  • Singleton Session Beans
  • Message Driven Beans
  • Timer Services
  • Entity Manager und Persistent Entities
  • Transaktionsmanagement
  • Charakteristische Merkmale komponentenbasierter Systeme

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • vorlesungsbegleitende Projektarbeiten mit abschließender Präsentation
  • Übungen oder Projekte auf der Basis von praxisnahen Beispielen

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Projektarbeit mit mündlicher Prüfung
  • Referat
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene mündliche Prüfung
  • erfolgreiche Projektarbeit
  • erfolgreiches Referat

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Oliver Ihns et. al.: EJB 3.1 professionell. Grundlagen- und Expertenwissen zu Enterprise JavaBeans 3.1 inkl. JPA 2.0, dpunkt.verlag GmbH, Auflage: 2., 2011
  • Jan Leßner, Werner Eberling: Enterprise JavaBeans 3.1: Das EJB-Praxisbuch für Ein- und Umsteiger, Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG; Auflage: 2, 2011
  • Clemens Szyperski, Dominik Gruntz and Stephan Murer: Component software. Beyond object-oriented computing, Pearson, 2nd Edition, 2002
  • CBSE-Proceedings: nth International Symposium on Component-Based Software Engineering

Computergrafik
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46809

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul:

  • besitzen die Studierenden Kenntnisse der Terminologie der Computergraphik und können diese korrekt zur Beschreibung von Graphiksystemen einsetzen
  • können die Studierenden mathematische Konzepte, Algorithmen und Datenstrukturen der Computergraphik an Beispielen erläutern

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul können die Studierenden:

  • mathematische Konzepte, Algorithmen und Datenstrukturen der Computergraphik auf Problemstellungen übertragen
  • Szenengraphen inkl. Transformationen konstruieren
  • Lösungen für typische Problemstellungen der Computergraphik mit Hilfe von OpenGL und GLSL implementieren

Inhalte

Vorlesung

  • Einführung:
    Visuelle Informationsverarbeitung und ihre Anwendungen, Hard- und Software graphischer Systeme
  • 2D-Graphik:
    Grundelemente und grundlegende Algorithmen, Kurven, Transformationen und Clipping, Rasterkonvertierung
  • 3D-Graphik:
    Grundelemente, Kurven und Flächen, Körpermodellierung, Szenengraph und Transformationen, Projektion, Sichtbarkeit und Verdeckung, Shader-Programmierung, Beleuchtung und Schattierung, Texturen, Ray-Tracing

Praktikum

  • Graphik-Programmierung mit C++, OpenGL und der OpenGL Shading Language (GLSL)

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden inkl. Übungen auf der Basis von praxisnahen Beispielen
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum mit Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Nischwitz, A., Fischer M., Haberäcker P., Socher G.: Computergrafik : Band I des Standardwerks Computergrafik und Bildverarbeitung; Springer Vieweg; 4. Auflage; 2019
  • Marschner, S., Shirley, P.: Fundamentals of Computer Graphics, 5th. ed., CRC Press, 2022
  • Hughes J.F., van Dam A., McGuire M., Sklar D.F., Foley J., Feiner S.K., Akeley K.: Computer Graphics principles and practice, 3rd ed., Addison-Wesley, 2013
  • Kessenich, J.; Sellers, G.; Shreiner,D.: OpenGL Programming Guide, 9th ed., Addison-Wesley, 2017

Data Mining in Industrie und Wirtschaft
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46843

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

 

Die Studierenden beherrschen wichtige Methoden und Algorithmen der modernen Datenanalyse zur Erkennung von Mustern und Strukturen in großen Datensätzen. Sie sind vor allem vertraut mit den drei Phasen Vorverarbeitung, Analyse und Evaluation des Data Mining Prozesses. Sie sind in der Lage für konkrete Anwendungen aus Industrie und Wirtschaft geeignete Methoden der Datenanalyse auszuwählen, einzusetzen und zur Entscheidungsunterstützung zu nutzen.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Die Studierenden besitzen fundierte Kenntnisse der behandelten Methoden der Datenanalyse.
  • Die Studierenden wissen, für welche Fragestellungen und Datenarten welche Methode geeignet ist und können Analyseergebnisse einordnen und interpretieren.
  • Die Studierenden können eigenständige Analysen von Datensätzen sowohl mit Excel als auch mit spezieller Software (z.B. R, JMP, ...) durchführen.

Sozialkompetenz:

  • Die Studierenden können in Teamarbeit Datensätze aus der Praxis mit den Methoden der Veranstaltung analysieren und die Ergebnisse vor dem Plenum präsentieren.

Inhalte

 

  • Phasen des Data Mining
  • Daten, Relationen und Datenvorverarbeitung
  • Multiple Regression
  • Clusteranalyse
  • Klassifikationsverfahren
  • Assoziationsanalyse
  • Ausreißererkennung

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Übungen oder Projekte auf der Basis von praxisnahen Beispielen

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Projektarbeit mit mündlicher Prüfung
  • semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene mündliche Prüfung
  • erfolgreiche Projektarbeit
  • erfolgreiches Miniprojekt (projektbezogene Arbeit)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik

Literatur

 

  • Cleve, J., Lämmel, U. (2020), Data Mining, 3. Auflage, De Gruyter, Berlin/Boston
  • Runkler, A. (2015) Data Mining: Modelle und Algorithmen intelligenter Datenanalyse, 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden.
  • Hastie, T., Tibshirani, R., Friedmann, J. (2009), The Elements of Statistical Learning: Data Mining, Inference, and Prediction, 2. Auflage, Springer, New York

Datenbanken 2
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46812

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen und dem Abschließen des studienbegleitenden  Projektst sind die Studierenden in der Lage Datenbankanwendungen mit relationalen Datenbanken zu entwerfen, zu implementiere und deren Performanz zu opitimieren. 
Fach- und Methodenkompetenzen:

  •  Objektorientierte Erweiterungen durch EER-Modelle modellieren und in relationale Datenbanken implementieren.
  • Grenzen des relationalen Datenbankmodells anhand von Beispielen diskutieren.
  • Komplexe Benutzersichten und gespeicherte Prozeduren für exemplarische Anwendungsszenarien implementieren.
  • Datenbankanwendungen in Java entwerfen und implementieren.   
  • 5-Ebenen Modell eines Datenbankmanagementsystems erläutern.
  • Konzepte der Speicher- und Zugriffsverwaltung erklären.
  • Anhand von Beispielen die Methoden der Zugriffsoptimierung und des Transaktionsmanagements anwenden.
  • Möglichkeiten der Performanzoptimierung bewerten und Methoden des SQLTunings anwenden.

Sozialkompetenz:

  • Erarbeiten, Erstellen, Kommunizieren und Präsentieren von Datenbankanwendungen in Kleingruppen

 

Inhalte

Datenbank-Implementierung

  • Speicherverwaltung
  • logische und physische Zugriffsoptimierung
  • Transaktionsmanagement
  • Verteilte Datenbanken
  • Performanzoptimierung und SQLTuning

Entwicklung von Datenbankanwendungen

  • Datenmodellierung (EER-Modell und logischer Entwurf von objekt-orientierten Konzepten)
  • Grenzen des relationalen Modells
  • Sicherstellung der Datenintegrität und des Datenschutzes (View-Hierachien, gespeicherte Prozeduren, Trigger)
  • Konzeption, Entwurf und Implementierung von Datenbankanwendungen in JAVA

Lehrformen

  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien
  • Übungen oder Projekte auf der Basis von praxisnahen Beispielen
  • Die Vorlesung wird als Video angeboten
  • Umgedrehter Unterricht (inverted classroom)

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur (60-90 Minuten) und semesterbegleitenden Studienleistungen.
In der Klausur sollen die Studierenden grundlegende Kenntnisse zu den theoretischen Konzepten, Datenbankarchitektur, Performanz Optimierung und Entwicklung von Datenbankanwendungen zeigen und Ihre Fertigkeiten bei der Lösung von kleinen Anwendungsproblemen zeigen.

Durch semesterbegleitende Prüfungsleistungen (projektbezogene Arbeiten) sollen die Studierende ein Datenbankanwendung zu einem selbstgewählten Anwendungsszenario konzipieren, entwicklen, implementieren und präsentieren. 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Leistungen werden benotet und müssen insgesamt mit 4,0 bestanden werden. Die Leistungen bestehen aus:
  • bestandene Klausurarbeit (80%)
  • erfolgreiches Miniprojekt (projektbezogene Arbeit)  (20%)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • R. Elmasri, S. Navathe, Grundlagen von Datenbanksystemen, 2009
  • A. Kemper, A. Eickler, Datenbanksysteme (Eine Einführung), 2015
  • G. Saake, K.-U. Sattler, A. Heuer, Datenbanken Implementierungstechniken, 2011
  • R. Niemiec, Oracle database 12c release 2 performance tuning tips & techniques, 2017
  • R. Panther, SQL-Anfragen optimieren, 2014

Datenschutz und digitale Verantwortung
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46818

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen und dem Abschließen der Projektarbeit sind die Studierenden in der Lage …
 

  • datenethische Prinzipen zu erkennen, einzusetzen und in komplexen Zusammenhängen zu beurteilen
  • Methoden der Data Science im Kontext ethischer Aspekte zu reflektieren und einzuordnen
  • Methoden, Konzepte und juristische Grundlagen des Datenschutzes im Kontext informationstechnischer Themenstellungen anwenden zu können
  • Fallstudien von datenethischer Relevanz zu analysieren und zu vergleichen.
  • Gesamtkonzepte für Algorithmen / Softwaresysteme und Datenauswertungen zu bewerten

Inhalte

Einführung in Datenschutz und Datenethik
  • Definitionen und Grundlagen.
  • Einführung in datenethische Prinzipien wie Fairness, Transparenz und Verantwortung.
  • Geschichtlicher Kontext und Beispiele aus der Praxis.
Datenethische Grundlagen
  • Prinzipien von Ethik (z. B. Utilitarismus, Deontologie) im Datenkontext.
  • Analyse von Fallstudien, z. B. algorithmische Voreingenommenheit in KI-Systemen.
Datenschutzkonzepte und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Juristische Grundlagen (Einführung in die DSGVO, AI Act und ihre wichtigsten Prinzipien).
  • Identifikation und Bewertung verarbeiteter personenbezogener Daten.
  • Privacy by Design und Privacy by Default.
  • Erstellung von Datenschutzerklärungen.
Methoden der Data Science und ethische Reflexion
  • Methoden zur ethischen Gestaltung von Data Science Projekten wie z.B. EDAP Ethical Deliberation in Agile Processes oder Data Ethics Canvas
  • Fallstudien mit datenethischer Relevanz (Themengebiete wie Gesichtserkennung, Überwachungssysteme, Gesundheitswesen).
  • Reflexion über Datenschutzprobleme und Diskriminierung durch Algorithmen, sowie mögliche Lösungsansätze.
Technologien und Systementwicklung
  • Verschlüsselung, Anonymisierung und weitere technische Maßnahmen des Datenschutzes (Möglichkeiten und Grenzen).
  • Nutzung internationaler IT-Dienste unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben.
  • Entwicklung von Algorithmen und Softwaresystemen unter Berücksichtigung von Datenschutz und Ethik.

Lehrformen

  • seminaristischer Unterricht mit Flipchart, Smartboard oder Projektion
  • Projektarbeit begleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Projektarbeit in Teamarbeit
  • Projektarbeit mit abschließender Präsentation

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Seminaistische Ausaurbeitung und Vorstellung eines Theams
  • Projektarbeit mit abschließender Präsentation

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • erfolgreiche Projektarbeit
  • erfolgreiche mündliche Präsentation
  • erfolgreich durchgeführte Ausarbeitung und Präsentation eines Themas

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Bachelor Informatik

Literatur

• AI Act, https://artificialintelligenceact.eu/de/
• The Great Hack (Cambridge Analyticas großer Hack), 2019. Directed by Amer, K. and Noujaim, J.: Netflix.
• Datenethikkommission, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2018) Empfehlungen der Datenethikkommission für die Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung.
• Thomas A. Degen, Jochen Deister, et al. (2021), IT- und Datenschutz-Compliance für Unternehmen: Leitlinien und Anwendungsfälle - Cloud, Social Media, Scrum, IoT, KI, Mobilitätsdaten: IT-Projekte und Leitlinien nach DSGVO
• Flick, C. (2016) 'Informed consent and the Facebook emotional manipulation study', Research Ethics, 12(1), pp. 14-28.
• Gesellschaft für Informatik e.V. 2018. Technische und rechtliche Betrachtungen algorithmischer Entscheidungsverfahren. In: Studien und Gutachten im Auftrag des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen (ed.). Berlin: Sachverständigenrat für
Verbraucherfragen.
• o.V. (2021) Ethischer Kompass für Informatik-Fachleute - Basierend auf den ethischen Leitlinien der Gesellschaft für Informatik. Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.
•  Hochrangige Expertengruppe für KI (HEG-KI) (2019) Ethik-Leitlinien für eine vertrauenswürdige KI. Brüssel: Europäische
Kommission.
• Müller, L.-S. and Andersen, N. (2017) 'Denkimpuls Digitale Ethik: Warum wir uns mit Digitaler Ethik beschäftigen sollten – Ein Denkmuster', Initiative D21. http://initiatived21.de/app/uploads/2017/08/01-2_denkimpulse_ag-ethik_digitale-ethik-eindenkmuster_
final.pdf (Accessed 28. November 2021).
• A. Pretschner, N. Zuber, J. Gogoll, S. Kacianka and J. Nida-Rümelin(2021): Ethik in der agilen Software-Entwicklung in: Informatik Spektrum 2021 Vol. 2021 Issue 44 Pages 348-354
• Spiekermann, S. 2018. Kann man Ethik standardisieren? In: Köver, C. and Dachwitz, I. (eds.) Netzpolitik-Podcast Folge 161.
• Strecker, S. 2019. Maschinenethik - Gespräch mit Oliver Bendel. In: Strecker, S. (ed.) Perspektiven | Wirtschaftsinformatik- Podcast
• Europäische Union, Charta der Grundrechte der Europäischen Union, 2019
Europäische Union, Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher
Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/E125
 

Effiziente Algorithmen und Datenstrukturen
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46889

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Grundlegende algorithmische Methoden beschreiben können.
  • Probleme hinsichtlich Ihrer Modellierungsmöglichkeit und algorithmischen Komplexität einschätzen können.
  • Effiziente Algorithmen und Datenstrukturen für ausgewählte grundlegende Probleme beschreiben und implementieren können.
  • Algorithmen hinsichtlich ihrer Qualität unter unterschiedlichen Effizienzaspekten einordnen können.
  • Konzepte und Methoden zur Lösung von kombinatorischen Optimierungsproblemen kennen und für ein Problem anwenden können.
  • Beweise zur Korrektheit und Effizienz von Algorithmen prüfen können.

Inhalte

  • Grundlagen
    • O-Notation
    • Graphen
  • Graphenalgorithmen
    • Kürzeste Wege
    • Minimale Spannbäume
    • Flüsse in Netzwerken
    • Matchings
    • Touren
  • Algorithmische Techniken
    • Divide and Conquer
    • Dynamische Programmierung
    • Greedy Algorithmen
  • Optimierungsprobleme
    • Backtracking
    • Branch-and-Bound
    • Approximationsalgorithmen

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • Präsentation

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik mit Praxissemester
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • T. Cormen, C. Leiserson, R. Rivest, C. Stein: "Algorithmen - Eine Einführung", Oldenbourg, 4. Auflage, 2013
  • T. Ottmann, P. Widmayer: "Algorithmen und "Datenstrukturen", Spektrum Akademischer Verlag, 6. Auflage, 2017
  • G. Pomberger, H. Dobler: "Algorithmen und Datenstrukturen", Pearson Studium, 2008
  • R. Sedgewick, K. Wayne: "Algorithmen", Pearson Studium, 2014
  • R. Wanka: "Approximationsalgorithmen - Eine Einführung", Teubner, 2006
  • B. Vöcking, H. Alt, M. Dietzfelbinger, R. Reischuk, C. Scheideler, H. Vollmer, D. Wagner: "Taschenbuch der Algorithmen", Springer, 2008

Fortgeschrittene Informationssicherheit
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46900

  • Sprache(n)

    en

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage,

  • Methoden, Best Practices und in der Praxis relevante Software-Werkzeuge zur Entwicklung sicherer Software anzuwenden.
  • selbstständig im Rahmen eines Software-Entwicklungsprojektes verschiedene kryptographische Verfahren zu bewerten und darauf aufbauend adäquate kryptographische Verfahren auszuwählen.
  • selbstständig Software zu entwickeln, die kryptographische Verfahren einsetzt, und die Software systematisch zu testen.

Inhalte

  • Java Cryptography Architecture und API
  • Legion of the Bouncy Castle Java Cryptography APIs
  • Block-Chiffren: AES, Padding, Block-Modi, Verwendung als Strom-Chiffren
  • Strom-Chiffren: ChaCha20, Generierung von Schlüsselströmen
  • Passwort-basierte Ver-/ Entschlüsselung
  • Schlüsselmanagement
  • Message Digests, MACs, Key Derivation Functions
  • Asymmetrische Kryptographie: DH, RSA, DSS, ECDSA
  • Methoden zur Entwicklung sicherer Software: z. B.
    • Entwurfsprinzipien nach Saltzer und Schroeder
    • Secure Coding Richtlinien (Java)
    • Secure Code Review
    • Unit-Testen beim Einsatz von Kryptographie
    • Penetration-Testen mit Software-Werkzeugen
    • Best Practices (OWASP Top 10, SAMM, ASVS)

Die Unterrichtssprache ist englisch.

C# ist alternativ zu Java einsetzbar.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Umgedrehter Unterricht (inverted classroom)
  • Einzelarbeit
  • Vorlesungsbegleitende Projektarbeiten mit abschließender Präsentation

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • Projektbezogene Arbeit (100%)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • Erfolgreiche Projektbezogene Arbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • D. Hook und J. Eaves: Java Cryptography: Tools and Techniques, Leanpub, 2023
  • F. Long, D. Mohindra, R. C. Seacord, D. F. Sutherland und D. Svoboda: Java Coding Guidelines: 75 Recommendations for Reliable and Secure Programs, Addison-Wesley Professional, 2013
  • K. Schmeh: Kryptografie Verfahren - Protokolle - Infrastrukturen, 6. Auflage, dpunkt.verlag, 2016
  • R. E. Smith: A Contemporary Look at Saltzer and Schroeder s 1975 Design Principles, IEEE Security & Privacy, 10(6), 20-25, 2012

Mensch Computer Interaktion
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    43081

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen von Benutzerschnittstellen für das effiziente Zusammenwirken bzw. die Interaktion zwischen Mensch und Computer. In diesem Zusammenhang werden sowohl physiologische als auch psychologische Aspekte der menschlichen Informationsverarbeitung behandelt. Des Weiteren wird die Software-Ergonomie als Wissenschaftsgebiet vorgestellt, das sich mit der Gestaltung von Mensch-Maschine-Systemen befasst. Ferner werden die Auswirkungen auf Konzepte und Implementierungen von Software-Systemen und Benutzungsschnittstellen untersuch und diskutiert.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Beobachtung der grundlegenden Lern- und Handlungsprozesse bei der Benutzung von Software
  • Kenntnis der Standart-Bedienelemente für WIMP-Oberflächen
  • Benennen der wichtigsten Normen, Gesetze und Richtlinien zur SW-Ergonomie
  • Grundlegende Bewertung der Ergonomie von Benutzungsschnittstellen anhand dieser Regelungen
  • Abbilden der Tätigkeiten im Benutzerzentrierten Entwurfsprozess auf Fallbeispiele
  • Grundlegende Kenntnis der wichtigsten Usabilty Engineering Werkzeuge, sowie deren Anwendung im Fallbeispiel

Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Kenntnis vereinfachter Handlungsprozessmodelle

Sozialkompetenz:

  • Beobachtung, Einschätzung und Bewertung von Kommunikationssituationen
  • Bearbeitung von Aufgaben in wechselnden Kleingruppen (je 2-4 Studierende)

Berufsfeldorientierung:

  • Interdisziplinarität des User Experience Designs
  • Anwendung einfacher Usability Engineering Werkzeuge (z.B. Personas) am Fallbeispiel

Inhalte

1. Grundlagen

  • Einführung und Motivation
  • Definition Softwareergonomie
  • Wahrnehmung
  • Gedächtnis und Erfahrung
  • Handlungsprozesse
  • Kommunikation

2. Umsetzung

  • Normen und Gesetze
  • Richtlinien
  • Hardware
  • Interaktionsformen
  • Grafische Dialogsysteme

3. User-Centered Design

  • Einführung
  • Web-Usability
  • Barrierefreiheit
  • Werkzeuge des Usability Engineering

4. Weiterführende Inhalte

In Absprache mit den Studierenden werden ein bis drei der folgenden Themen behandelt. Die Liste wird bei aktuellem Anlass erweitert.

  • Gestensteuerung
  • Benutzerschnittstellen in Computerspielen
  • Benutzerschnittstellen für mobile Systeme
  • Brain-Computer Interfaces
  • Multitouch-Interfaces

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

  • schriftliche Klausurarbeit
  • Projektarbeit mit mündlicher Prüfung
  • semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

  • bestandene Klausurarbeit
  • bestandene mündliche Prüfung
  • erfolgreiche Projektarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

Die im jeweiligen Semester eingesetzte Prüfungsform (z.B. mündliche Prüfung) wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben. Dies gilt ebenfalls für eine möglicherweise genutzte Bonuspunkteregelung.

Mobile App Engineering
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46847

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage ...

  • die Software-technischen Herausforderungen bei der Entwicklung von mobilen Apps zu verstehen,
  • eine mobile App über alle Entwicklungsphasen (von der Anforderungsanalyse über Konzeption & Design bis hin zu Entwurf, Implementierung, Test und Inbetriebnahme) hinweg zu entwickeln,
  • relevante Mobile-App-spezifische Entwicklungs- und Ergebnisdokumente zu erstellen und zu präsentieren,
  • die Prozesse, Aktivitäten, Methoden, Techniken, Sprachen und Werkzeuge ...
    • für eine Mobile-App-spezifische Anforderungsanalyse anzuwenden,
    • zur Konzeption und zum Design mobiler Apps anzuwenden,
    • zur Implementierung mobiler Apps anzuwenden,
    • zum Test mobiler Apps anzuwenden,
    • zur Inbetriebnahme mobiler Apps anzuwenden,
  • die Rollen und Verantwortlichkeiten im Bereich Mobile App Engineering anwenden zu können.

Inhalte

Ziel und Inhalt der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung geeigneter Methoden, Techniken, Sprachen und Werkzeuge, um mobile Apps unter softwaretechnischen Gesichtspunkten professionell konzipieren, designen, entwickeln, testen und in Betrieb nehmen zu können. Hierbei wird der gesamte Lebenszyklus einer mobilen App betrachtet, mit u.a.:

  • Benutzer-orientierter Erhebung und Spezifikation der funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen an eine mobile App
  • GUI-Prototyping mit Low- und High-Fidelity-Prototypen
  • UX/UI-Konzeption,
  • Spezifikation des Interaktionsdesigns
  • Spezifikation und der einzelnen Bildschirmseiten,
  • Implementierung mobiler Apps,
  • Test mobiler Apps
  • Prozesse und Aktivitäten zum Go Live einer mobile App

Die dabei durchzuführenden Phasen und Aktivitäten werden mit jeweils geeigneten Methoden, Techniken, Sprachen und Werkzeugen anhand eines großen industriellen Mobile-App-Entwicklungsprojekts praxisnah beschrieben und veranschaulicht.

Im praktischen Teil der Lehrveranstaltung - aus deren Ergebnissen und Präsentationen sich auch die Leistungsüberprüfung ableitet - werden ausgewählte Requirements-, Konzeptions-, Design-, Entwicklungs- und Testaktivitäten in 4er-Projektteams durchgeführt, um eine mobile App selbst- und eigenständig zu entwickeln. Die Studierenden präsentieren anschließend an zwei Terminen Ihre im praktischen Teil entwickelten Ergebnisse im Rahmen eines jeweils 20-minütigen Vortrags.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitendes Praktikum 
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Präsentation der Ergebnisse durch die studentischen Projektgruppen

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen:
  1. Bis Mitte der Vorlesungszeit werden in Projektgruppen à vier Studierenden die folgenden Ergebnisdokumente zu Konzeption und Design einer mobilen App erstellt und entwickelt und in einer 20-minütigen Präsentation von 2 Studierenden vorgestellt; hierbei sind 50 (von insgesamt 100) Punkten erreichbar:
    • UML-Use-Case-Diagramm
    • 4 Personas & 4 Szenarien
    • Product Backlog mit sämtlichen User Stories
    • UML-Klassendiagramm
    • UML-Zustandsdiagramm des Click Flows der mobile App
    • Statischer HiFi-GUI-Prototyp
  2. In der letzten Vorlesungswoche präsentieren die anderen beiden Studierenden aus der 4-köpfigen Projektgruppe die Ergebnisse des Entwurfs, der Implementierung und des Tests der mobilen App mit weiteren 50 (von insgesamt 100) erreichbaren Punkten:
    • Spezifikation der einzelnen GUI-Seiten
    • Testplan, Testprotokolle und -ergebnisse
    • Lauffähige mobile App 
Aus der Addition der erreichten Punkte errechnet sich dann die Gesamtnote: ein "ausreichend (4,0)" ist ab 50 Punkten und ein "sehr gut (1,0)" ab 95 Punkten erreichbar.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Durch das Erreichen von mindestens 50 Gesamtpunkten wird die Note 4,0 (ausreichend) vergeben und das Lehrmodul erfolgreich bestanden, sodass die vorgesehenen Kreditpunkte vergeben werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Vollmer, G. (2017): Mobile App Engineering, Heidelberg: dpunkt-Verlag.

Moderne Datenbanken
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46892

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen und dem Abschließen des studienbegleitenden  Projekts sind die Studierenden in der Lage, Datenbankanwendungen und verteilte Datenbankarchitekturen mit NoSQL-Datenbanken zu entwerfen, zu implementieren und zu beurteilen. 
Fachkompetenz:

  • NoSQL-Datenbankmodelle kennen, einsetzen und Einsatzmöglichkeiten aufzeigen.
  • Materialisierte und virtuelle Informationsintegration kennen und erläutern.
  • Verteilte Datenbankarchitekturen für Big Data Anwendungen bewerten und erläutern.
  • Exemplarische Anwendungen der Polyglot Persistence erläutern und kritisch bewerten.
  • Bewertung von Big-Data Anwendungen unter Berücksichtigung von ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten durchführen.

Sozialkompetenz:

  • Erarbeiten, Kommunizieren und Präsentieren von nicht-relationalen Datenbankanwendungen in Kleingruppen.
  • Kooperatives Erstellen und nicht-relationalen Datenbankanwendungen und deren Vergleich mit relationalen Lösungen.
  • Lösungen von anderen kritisch bewerten und konstruktives Feedback geben.

Berufsfeldorientierung:

  • Kennen der Anforderungen unterschiedlicher Berufsbilder im Datenbanken-Umfeld (Datenbankadministrator. Datenbankentwickler, Anwendungsentwickler, Datenschutzbeauftragter).

Inhalte

  1. Verteilte Datenbanken und Big Data Anwendungen
  2. Architekturen für verteilte Datenbank-Anwendungen
  3. Anforderungen und Auswahl von Datenbanken (CAP-Theorem)
  4. NoSQL-Datenbanken, Multi-Model und NewSQL-Datenbanken
  5. Polyglot Persistence
  6. Ausgewählte Algorithmen (z.B. Map-Reduce-Algorithmus)
  7. Aktuelle Anwendungen

 

Lehrformen

  • seminaristischer Unterricht mit Flipchart, Smartboard oder Projektion
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Vorlesungsbegleitende Projektarbeiten mit abschließender Präsentation
  • Gruppenarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien
  • studienbegleitende Hausarbeit
  • die Vorlesung wird als Video angeboten
  • Umgedrehter Unterricht (inverted classroom)
  • abschließendes Referat

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur (60 Minuten) und semesterbegleitenden Studienleistungen.
In der Klausur sollen die Studierenden grundlegende Kenntnisse zu den theoretischen Konzepten, Datenbankarchitekturen, Datenbankmodellen  zeigen und die Auswahl von Datenbanken zu gegebenen Anwendungsszenarien begründen.
Durch semesterbegleitende Studienleistungen sollen die Studierende in Kleingruppen ein selbstgewähltes Anwendungsszenario entwerfen und die Implementierung mit verschiedenen NoSQL-Datenbanken bewerten, präsentieren und reflektieren.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Leistungen werden benotet und müssen insgesamt mit 4,0 bestanden werden. Die Leistungen bestehen aus:
  • bestandene Klausurarbeit (60%-100%) und
  • erfolgreiches Referat (0%-40%) oder erfolgreiches Miniprojekt (projektbezogene Arbeit) (0%-40%)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • S. Edlich, A. Friedland, J. Hampe, B. Brauer, NoSQL Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken, Hanser Verlag 2010
  • M. Kleppmann, Designing data-intensive applications, O'Reilly Media (2017)
  • A. Bifet, Machine learning for data stream, MIT-Press (2017)
  • B. Ellis, Real-time analytics, Wiley & Sons (2014)
  • Aktuelle Fachliteratur

Numerische Algorithmen
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46840

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen und dem Abschließen der Projektarbeit sind die Studierenden in der Lage …

  • Berechnung von Zahldarstellungen durchzuführen
  • numerischer Fehler zu analysieren
  • Fixpunkte, Nullstellen und Wurzel numerisch zu berechnen
  • Ableitungen und Integrale numerisch zu berechnen
  • linearen Gleichungssysteme numerisch zu lösen
  • Eigenwert- und Eigenvektor-Problemen numerisch zu lösen
  • Approximierende und interpolierende Polynome und Splines numerisch zu berechnen

Inhalte

• Zahldarstellungen und Fehleranalyse
• LR-Zerlegung
• QR-Zerlegung (Givens und Householder)
• Cholesky-Zerlgung
• Banachscher Fixpunktsatz
• Newton-Verfahren
• Heron-Verfahren
• Sekanten-Verfahren
• Abstieg-Verfahren
• Dividierte-Differenzen-Verfahren
• Trapez- und Simpson-Regel
• Normen und Folgen im Mehrdimensionalen
• Gesamtschritt-, Einzelschritt- und SOR-Verfahren
• Von-Mises-Geiringer-Verfahren
• Polynomiale Interpolation und Approximation
• Spline-Interpolation und Approximation
• Bilineare Interpolation
• transfinite Interpolationsfunktion

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik

Literatur

 
• B. Lenze, Basiswissen Angewandte Mathematik - Numerik, Grafik, Kryptik. Eine Einführung mit Aufgaben, Lösungen, Selbsttests und interaktivem Online-Tool. Springer Vieweg Wiesbaden, 2020, zweite Auflage
• G, Bärwolf, Numerik für Ingenieure, Physiker und Informatiker, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2017, dritte Auflage
• G. Farin, Curves and Surfaces for CAGD, Academic Press, San Diego, 2002, fünfte Auflage.
• M. Hermann, Numerische Mathematik, de Gruyter-Oldenbourg, 2011, dritte Auflage
• T. Huckle, S. Schneider, Numerik für Informatiker, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2006, zweite Auflage.
• H. Prautzsch, W. Boehm, M. Paluszny, Bezier and B-Spline Techniques, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2010, erster Nachdruck.
• R. Schaback, H. Wendland, Numerische Mathematik, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2005, fünfte Auflage.
• J. Werner, Numerische Mathematik 1 und 2, Vieweg, Wiesbaden, 1992
 

Prozessmanagement und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46888

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

Kennen:

  • Ziele der prozessorientierten Unternehmensführung
  • Prozessmanagement im Überblick
  • Techniken der Prozessoptimierung
  • Methoden der Prozesskostenrechnung
  • Ziele der Organisationsentwicklung
  • Evolutionäre und revolutionäre Organisationskonzepte

Können:

  • Prozesslandkarte erstellen
  • Prozesse identifizieren und analysieren
  • Prozesse optimieren
  • Prozesse IT-gestützt verbessern
  • Prozesskosten berechnen
  • Funktionale und divisionale Organisationsformen beschreiben
  • Werkzeuge des Wandlungsmanagement anwenden

Inhalte

Prozessmanagement:
  • Prozessmanagement im Überblick
  • Integrierte Managementkonzepte
  • Von der funktionalen Organisation zur Prozessorganisation
  • Geschäftsprozessmanagement und Prozessdenken
  • Einteilung der Prozesse
  • Elemente und Folgebeziehungen
  • Strukturierung der Prozessabläufe
  • Prozessoptimierung: vom Ist- zum Soll-Konzept
  • Implementierung des Soll-Konzepts

Organisationsentwicklung:

  • Wandel als Daueraufgabe
  • Organisationsgestaltung
  • Organisationsentwicklung
  • Unternehmenskultur und organisationales Lernen
  • Evolutionäre und revolutionäre Konzepte

Lehrformen

  • Vorlesung im seminaristischen Stil, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Planspiel

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Kretzmann, Willi (2009): Geschäftsprozessmanagement im Medizinischen Versorgungszentrum Konzept, Entwicklung und Realisierung. In: Hellmann W (Hrsg.) Handbuch Integrierte Versorgung, medhochzwei Verlag (online)
  • Kretzmann, Willi (2010): Wie Change Management im MVZ zum strategischen Vorteil wird. In: Hellmann Willi (Hrsg.) Handbuch Integrierte Versorgung, medhochzwei Verlag (online)
  • Kretzmann, Willi (2010): Unternehmensführung im Kontext eines integrierten Managementsystems. In: Hellmann, W., Kretzmann, W., Kurscheid, C.,Eble, S. (Hrsg.) Medizinische Versorgungszentren erfolgreich führen und weiterentwickeln, MWV 2010
  • Schmelzer, Hermann J., Sesselmann, Wolfgang (2010): Prozessmanagement in der Praxis, Hanser 2010

Robotik
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46855

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenz:

Nach Abschluss der Vorlesung sind die Studierenden in der Lage,

  • Methoden und Konzepte der Robotik zu verstehen und anwenden zu können
  • Anwendungen der stationären und mobilen Robotik zu entwerfen und zu realisieren
  • kinematische Gleichungen für mobile und stationäre Roboter aufzustellen
  • Komponenten für Anwendungen der Robotik auszuwählen
  • mobile und stationäre Roboter zu konfigurieren und zu programmieren

Inhalte

  • Ziele und Einsatzgebiete der Robotik
  • Aufbau stationärer und mobiler Roboter
  • Kinematik stationärer Roboter
  • Anwendungen stationärer Roboter
  • Teilsysteme von Robotern (Gelenke, Antriebe, Aktorik und Sensorik)
  • Kinematik mobiler radgetriebener Roboter
  • Selbstlokalisierung und Navigation mobiler Roboter

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • vorlesungsbegleitende Übung
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • vorlesungsbegleitendes Praktikum

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Corke, Peter: Robotics, Vision and Control: Fundamental Algorithms in MATLAB, second edition, Springer, 2017
  • Weber, Wolfgang: Industrieroboter: Methoden der Steuerung und Regelung, Carl Hanser Verlag, 3. Auflage, 2017
  • Siegwart, Roland; Nourbakhsh, Illah R.: Introduction to Autonomous Mobile Robots, MIT Press, 2nd Edition, 2011
  • Hesse, Stefan; Malisa, Viktorio (Hrsg.): Taschenbuch Robotik ­ - Montage ­ - Handhabung, Carl Hanser Verlag, 2010
  • Hertzberg, Joachim; Lingemann, Kai; Nüchter, Andreas: Mobile Roboter - Eine Einführung aus Sicht der Informatik, Springer Vieweg Verlag, 2012

Seminar (Methodik)
  • WP
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    451811

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage


Wissen und Verstehen

  • Die dem methodischen Schwerpunkt des Seminars entsprechenden Kompetenzen zu benennen und zu verstehen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen

  • Die dem Schwerpunkt des Seminars entsprechenden methodischen Kompetenzen in Studium und Beruf einzusetzen.
  • Die im Studium erlernten Methoden auf ein fachübergreifendes Thema anzuwenden.
  • Selbstständig technisch-wissenschaftliche Inhalte zu recherchieren und zu bewerten.
  • Fachlich wissenschaftliche Texte selbstständig zu erarbeiten.
  • Präsentationen zu erstellen.

Kommunikation und Kooperation

  • Ein fachübergreifendes Thema den Kommilitonen verständlich zu präsentieren.
  • Ergebnisse zu präsentieren.
  • In Gruppen zu arbeiten und innerhalb der Gruppen zu interagieren.
  • Inhalte in Gruppen darzustellen und zu verteidigen.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

  • Fachlich wissenschaftliche Texte selbstständig zu strukturieren.

Inhalte

Die Seminare beinhalten Themen, die die fachübergreifenden wissenschaftlich methodischen Kompetenzen der Studierenden erweitern. Die Themen werden jedes Semester mit neuen, aktuellen Inhalten von allen Professorinnen und Professoren angeboten und den Studierenden im elektronischen Informationsangebot der Hochschule (Web) angeboten (https://fh.do/inf/seminare). Beispielhafte Angebote sind: Präsentationstechniken, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Planung und Durchführung von Datenerhebungen.

Alternativ kann ein methodisch orientierter Kurs im "Studium Generale" im Umfang 2 SWS belegt werden. Die Liste der wählbaren Kurse findet sich im elektronischen Informationsangebot der Hochschule (https://fh.do/inf/generale).

Lehrformen

Seminar

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Referat

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

regelmäßige Teilnahme an mindestens 2/3 der Präsenzterminen

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik

Literatur

Literatur muss vom Studierenden selbst ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Balzert, H.; Schröder, M. und Schäfer, C.; Wissenschaftliches Arbeiten; W3l; Witten; 2. Aufl.; 2011

Softwaretechnik C (Softwaremanagement)
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    45261

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Wissen und Verstehen:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage,

  • Ziele, Methoden und Relevanz von Softwaremanagement darzustellen
  • Im Kontext eines Softwareprojekts geeignete Vorgehens- und Prozessmodelle zu bestimmen
  • Die erforderliche Methodik sowie Aufgaben- und Rollenverteilung der vermittelten Vorgehens- und Prozessmodelle darzustellen
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten des Produktmanagements für Software zu benennen
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten der Prozessverbesserung sowie geeignete Rahmenmodelle der Prozessverbesserung hinsichtlich eines Unternehmenskontextes zu bestimmen 

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage,
  • Softwareprojekte hinsichtlich ihrer Rahmenbedingungen und Anforderungen zu klassifizieren sowie hinsichtlich ihrer Komplexität zu beurteilen
  • Methoden zur Erhebung von (Software-) Anforderungen anzuwenden
  • Die Dokumentation und Verwaltung von (Software-) Anforderungen zu organisieren, insbesondere im Kontext agiler Vorgehens- und Prozessmodelle
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten des Risikomanagements in Softwareprojekten zu organisieren
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten zur Planung und Steuerung von Softwareprojekten zu organisieren
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten des Qualitätsmanagements in Softwareprojekten zu organisieren
  • Methoden, Prozesse und Aktivitäten des Konfigurationsmanagements in Softwareprojekten zu benennen sowie Methoden, Prozesse und Aktivitäten des Releasemanagements in Softwareprojekten zu organisieren

Kommunikation und Kooperation:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage,
  • Kernelemente des Softwaremanagements und Aktivitäten zur Koordination und Kommunikation bei der Erstellung von Arbeitsergebnissen in kleinen Gruppen eigenständig zu strukturieren

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage,
Softwareprojekte hinsichtlich ihrer Rahmenbedingungen und Anforderungen zu klassifizieren und mit Methoden des Softwaremanagements zu strukturieren

Inhalte

  • Einleitung Softwaremanagement: Allgemeiner Überblick zu Relevanz sowie Konzepten und Methoden von Softwaremanagement
  • Vorgehens- und Prozessmodelle der Softwaretechnik: Einordnung und Methodik relevanter Vorgehens- und Prozessmodelle in der Softwaretechnik, darunter Wasserfallmodell, V-Modell XT, Kanban, Scrum und SAFe, sowie Werte und Prinzipien des Agilen Manifests
  • Anforderungsmanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Anforderungsmanagements, darunter Erhebungstechniken, Verwaltung und Dokumentation im agilen Kontext
  • Risikomanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Risikomanagements im klassischen und agilen Kontext
  • Projektmanagement: Einordnung und Methodik der Prozesse, Aktivitäten und Konzepte in den Bereichen Planung und Steuerung des Projektmanagements im klassischen und agilen Kontext
  • Qualitätsmanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Qualitätsmanagements im klassischen und agilen Kontext
  • Konfigurationsmanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Konfigurationsmanagements
  • Produktmanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Produktmanagements
  • Releasemanagement: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Konzepte des Releasemanagements im klassischen und agilen Kontext
  • Prozessverbesserung: Einordnung und Methodik gängiger Prozesse, Aktivitäten und Ziele der Prozessverbesserung, insbesondere für reifegradbasierte und agile Ansätze
  • Gängige Rahmenmodelle der Prozessverbesserung 

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Vorlesungsbegleitendes Praktikum mit Gruppenarbeit und praxisnahen Übungen 
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausurarbeit, in der die Studierenden die vermittelten Methoden und Konzepte des Softwaremanagements erklären und mithilfe ihrer Kenntnisse praxisrelevante Fallbeispiele analysieren.
Im Rahmen semesterbegleitender Studienleistungen (Bonuspunkte) mit abschließender Präsentation wenden die Studierenden ihre Kenntnisse auf ein Fallbeispiel an.

Dauer: 60-90 min

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Leistungen werden benotet und müssen mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Literatur

  • Balzert, H. (2008): Lehrbuch der Softwaretechnik: Softwaremanagement, 2. Auflage, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  • Balzert, H. (2009): Basiskonzepte und Requirements Engineering, 3. Auflage, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  • Richard Kastner, Dean Leffingwell: Safe 5.0 Distilled: Achieving Business Agility With the Scaled Agile Framework. Addison Wesley, 2020.
  • Ludewig, J., Lichter, H. (2013): Software Engineering Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken, 3. korrigierte Auflage, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Pichler, R. (2009): Scrum - Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Pohl, K.; Rupp, C. (2015): Basiswissen Requirements Engineering, 4. überarbeitete Auflage, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Röpstorff, S., Wiechmann, R. (2016): Scrum in der Praxis, 2. aktualisierte Auflage. Heidelberg: dpunkt.verlag.
  • Sommerville, I. (2018): Software Engineering, 10. aktualisierte Auflage, München: Pearson.
  • Spitzcok, N.; Vollmer, G., Weber-Schäfer, U. (2014): Pragmatisches IT-Projektmanagement, 2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Vollmer, G. (2017): Mobile App Engineering, Heidelberg: dpunkt-Verlag.
  • Vollmer, G. (WS 2019/2020): Unterlagen zur Lehrveranstaltung "Softwaretechnik C - Softwaremanagement".
  • Winkelhofer, G. (2005): Management- und Projekt-Methoden, 3. Auflage, Berlin, Heidelberg: Springer.

Softwaretechnik D (Qualitätssicherung und Wartung)
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46264

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse, um bei der Softwareentwicklung ein definiertes Qualitätsniveau zu erzielen. Die analytischen und konstruktiven Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind bekannt und können zielgerichtet angewendet werden. Methodisches Vorgehen bei der Software-Wartung.

Fach- und Methodenkompetenz:

  • Differenzieren zwischen analytischen und konstruktiven Maßnahmen zur Qualitätssicherung
  • Benennen von typischen Fehlerquellen
  • Auswählen geeigneter Werkzeuge im Rahmen des konstruktiven Software-Engineering
  • Auswählen geeigneter Metriken zur Qualitätsmessung
  • Kennen von unterschiedlichen Integrationsstrategien
  • Erkennen des Einflusses der Automatisierung auf die Qualität
  • Systematisches herleiten von Testfällen
  • Durchführen manueller Prüfverfahren
  • Anwenden analytischer Prüfverfahren
  • Benennen von Risiken, Problemen und Grundsätzen der Wartung
  • Organisieren einer Software-Wartung


Fachübergreifende Methodenkompetenz:

  • Operationalisieren des Qualitätsbegriffs über Qualitätsmodelle
  • Verstehen, dass Testen eine notwendige aber nicht hinreichende Maßnahme zur Sicherung der Qualität ist
  • Durchführen von Zielgruppen-orientierten Präsentationen


Berufsfeldorientierung:

  • Erstellen eines Qualitätshandbuches
  • Auswählen und Einsetzen von geeigneten Werkzeugen (konstruktives Software-Engineering)

Inhalte

  • Qualitätsmodelle
  • Fehlerquellen
  • Konstruktive Maßnahmen
  • Manuelle Prüfmethoden
  • Werkzeuge
  • Black-Box-Test
  • White-Box-Test
  • Metriken
  • Statische Code Analyse
  • Testmanagement
  • Automatisierung (Software Infrastruktur)
  • Lasttest
  • Wartung und Pflege

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

schriftliche Klausurarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

bestandene Klausurarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Literatur

  • Balzert, H.; "Lehrbuch der Softwaretechnik, Softwaremanagement", Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2008
  • Binder, R.V.; "Testing Object-Oriented Systems", Addison-Wesley, Boston, 2000
  • Hoffmann, D.W.; "Software-Qualität", Springer Vieweg, Berlin, 2013
  • Liggesmeyer, P.; "Software-Qualität", Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009
  • Ludewig, J.; Lichter, H.; "Software Engineering", dpunkt.verlag, Heidelberg, 2010
  • Spillner, A.; Linz, T.; "Basiswissen Softwaretest", dpunkt.verlag, Heidelberg, 2012
  • Sneed, H.M.; Seidl, R.; Baumgartner, M.; "Software in Zahlen", Hanser, München, 2010

Studium Generale
  • WP
  • 2 SWS
  • 2.5 ECTS

  • Nummer

    451815

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30h

  • Selbststudium

    45 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Kompetenzen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Inhalte

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Inhalte werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Lehrformen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Lehrformen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Prüfungsformen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

In diesem Modul kann aus einer Auswahl von hochschulübergreifenden Veranstaltungen gewählt werden. Die Voraussetzungen werden durch die jeweilige Veranstaltung definiert.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • Philip Junge: BWL für Ingenieure, Springer Verlag 2012
  • Kruse/Heun : Betriebswirtschaftslehr, Winklers Verlag
  • Deitermann, M., Schmolke, S., IKR mit Kosten- und Leistungsrechnung, Winklers Verlag

Virtualisierung und Cloud Computing
  • WP
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    46810

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Fach- und Methodenkompetenzen:

  •  Objektorientierte Erweiterungen durch EER-Modelle modellieren und in relationale Datenbanken implementieren.
  • Grenzen des relationalen Datenbankmodells anhand von Beispielen diskutieren.
  • Komplexe Benutzersichten und gespeicherte Prozeduren für exemplarische Anwendungsszenarien implementieren.
  • Datenbankanwendungen in Java entwerfen und implementieren.   
  • 5-Ebenen Modell eines Datenbankmanagementsystems erläutern.
  • Konzepte der Speicher- und Zugriffsverwaltung erklären.
  • Anhand von Beispielen die Methoden der Zugriffsoptimierung und des Transaktionsmanagements anwenden.
  • Möglichkeiten der Performanzoptimierung bewerten und Methoden des SQLTunings anwenden.

Sozialkompetenz:

  • Erarbeiten, Erstellen, Kommunizieren und Präsentieren von Datenbankanwendungen in Kleingruppen

 

Inhalte

Datenbank-Implementierung

  • Speicherverwaltung
  • logische und physische Zugriffsoptimierung
  • Transaktionsmanagement
  • Verteilte Datenbanken
  • Performanzoptimierung und SQLTuning

Entwicklung von Datenbankanwendungen

  • Datenmodellierung (EER-Modell und logischer Entwurf von objekt-orientierten Konzepten)
  • Grenzen des relationalen Modells
  • Objekt-Relationales Mapping Frameworks
  • Sicherstellung der Datenintegrität und des Datenschutzes (View-Hierachien, gespeicherte Prozeduren, Trigger)
  • Konzeption, Entwurf und Implementierung von Datenbankanwendungen in JAVA

Lehrformen

  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Vorlesungsbegleitendes Praktikum
  • Bearbeitung von Programmieraufgaben am Rechner in Einzel- oder Teamarbeit
  • Aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien
  • Übungen oder Projekte auf der Basis von praxisnahen Beispielen
  • Die Vorlesung wird als Video angeboten
  • Umgedrehter Unterricht (inverted classroom)

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Die Modulprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur (60-90 Minuten) und semesterbegleitenden Studienleistungen.
In der Klausur sollen die Studierenden grundlegende Kenntnisse zu den theoretischen Konzepten, Datenbankarchitektur, Performanz Optimierung und Entwicklung von Datenbankanwendungen zeigen und Ihre Fertigkeiten bei der Lösung von kleinen Anwendungsproblemen zeigen.

Durch semesterbegleitende Prüfungsleistungen (projektbezogene Arbeiten) sollen die Studierende ein Datenbankanwendung zu einem selbstgewählten Anwendungsszenario konzipieren, entwicklen, implementieren und präsentieren. 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Leistungen werden benotet und müssen insgesamt mit 4,0 bestanden werden. Die Leistungen bestehen aus:
  • bestandene Klausurarbeit (80%)
  • erfolgreiches Miniprojekt (projektbezogene Arbeit)  (20%)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

  • R. Elmasri, S. Navathe, Grundlagen von Datenbanksystemen, 2009
  • A. Kemper, A. Eickler, Datenbanksysteme (Eine Einführung), 2015
  • G. Saake, K.-U. Sattler, A. Heuer, Datenbanken Implementierungstechniken, 2011
  • R. Niemiec, Oracle database 12c release 2 performance tuning tips & techniques, 2017
  • R. Panther, SQL-Anfragen optimieren, 2014

6. Studiensemester

Auslandssemester
  • PF
  • 0 SWS
  • 30 ECTS

  • Nummer

    109

  • Dauer (Semester)

    1


Praxissemester
  • PF
  • 0 SWS
  • 30 ECTS

  • Nummer

    107

  • Dauer (Semester)

    1


7. Studiensemester

Bachelorarbeit
  • PF
  • 3 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    103

  • Dauer (Semester)

    1


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