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Blockwoche „Autonome Mobile Systeme“: Durch Kalibrierung zu besseren Roboteranwendungen

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Im November 2025 stellten sich drei Master-Studierende des Fachbereichs Informatik einer besonderen Herausforderung: Im Rahmen der Blockwoche zum Modul „Autonome Mobile Systeme“, geleitet von Christof Röhrig und Daniel Heß, entwickelten sie in nur fünf Tagen Verfahren zur Kalibrierung von mobile Robotern.

Kalibrierung von Robotersystemen

Wenn mobile Roboter eine Aufgabe, sei es der Transport von Gegenständen, das Reinigen von Böden aber auch die Erkundung von unbekannten Umgebungen zu erfüllen haben, wirken sie dabei oft eher suchend. Dabei tasten diese Roboter sich meist durch ihre Umgebung. Dies hängt oft damit zusammen, dass die Antriebe der Roboter nicht (mehr) genau genug kalibriert sind. Hierdurch kann sich die Steuerungssoftware nicht darauf verlassen, dass der Roboter sich auch so bewegt, wie es ihm vorgegeben wurde.

Dabei ist ein langsames „he­r­an­tas­ten“ an das Ziel natürlich ineffizient und kostet wertvolle Zeit. Dies mag bei Servicerobotern, wie z. B. Staubsaugrobotern, noch verkraftbar sein. Wird der Roboter aber z. B. zur Erkundung und Kartografieren eines Einsatzortes genutzt, verzögert dies einen kritischen Einsatz.

Folglich spielt die Kalibrierung von Antrieben und Sensoren eine wichtige Rolle in der jeder Roboteranwendung.

Theorie trifft Praxis

Während in Lehrveranstaltungen viele für die Kalibrierung von Robotern wichtige Aspekte eher theoretisch behandelt werden, bietet die AMS-Blockwoche den Master-Studierenden der Informatik die Möglichkeit in einer intensiven Wochen an der gesetzten Aufgabenstellung eigenständig zu arbeiten.

In den Räumen des Forschungsinstituts IDiAL stehen die Dozenten dabei für Diskussionen bereit und können die Studierenden mit ihrer Erfahrung aus Forschungsprojekten leiten. 

Impressionen aus der Blockwoche